Apnoe beim Bundesjugendtreffen
An den Tagen in Warnemünde, konnten wir zwischen zwei Aktivitäten wählen: Spiel und Spaß am Strand oder Apnoe-Tauchen in der Ostsee. Für die, die jetzt nicht wissen was Apnoe ist. Dies ist eine Untergruppe beim Tauchen. Man braucht dafür eine ABC-Ausrüstung (Brille, Schnorchel und Flossen) und da die Ostsee zur Zeit sehr kalt ist, haben alle Teilnehmer einen Neoprenanzug angehabt. Mit diesem hat man es auch sehr lange aushalten können. Leider war das Apnoe-Angebot an beiden Tagen nicht sehr reichlich besucht. Dies fanden wir sehr schade, da Volker und Kai (beide in unserem Verein) sich sehr viel Mühe gemacht hatten den Parcour aufzubauen. Aber es war auch so sehr lustig in einer kleinen Gruppe. Wir haben auf jeden Fall von den Leuten die teilnahmen ein gutes Feedback bekommen. Es gab zwei Station. Die erste war so aufgebaut, dass man in die Tiefe tauchen musste. Bei der zweiten wurde es dann etwas schwerer. Die Teilnehmer mussten genügend Luft einatmen, um eine Strecke von 3 Metern Tiefe und 15 Meter Länge zu bewältigen. Dies war sehr interessant, da die beiden Jugendlichen, die sich dafür interessierten, noch nie Apnoe getaucht sind. Ich habe diese Art von Tauchen im Training schon oft gemacht und ich muss sagen es ist genial zu wissen, ohne Tauchgerät unterschiedliche Distanzen zu bewältigen.
Zum Apnoe gehört aber nicht nur das Strecken-Tauchen bzw. das Tief-Tauchen, sondern auch noch das Zeit-Tauchen. Am zweiten Tag, haben wir dann nochmals den Parcour aufgebaut. Zuerst kam wieder keiner, doch nach einer gewissen Zeit kam dann doch noch jemand, der sich dafür interessierte. Wir hatten also den Parcour nicht umsonst aufgebaut. Die Wellen und die Strömung waren nämlich wie am Tag zuvor wieder sehr schwer zu bezwingen. Aber nach einer langen Zeit im Wasser, kam er mit dem Betreuer strahlend aus dem Wasser. Ihm sah man aber auch die Anstrengung im Gesicht an. Ich persönlich, fand es sehr schade, dass sich nicht mehr für das Apnoe- Tauchen interessiert haben. Wir ließen uns unseren Spaß aber nicht nehmen.
Maximilian Schladt (14 Jahre),
VSK Osterholz-Scharmbeck














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