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31.05.10

Deutschland ist Doppel-Europameister im Unterwasser-Rugby

 

Florenz, 29.05.2010 - Unterwasser-Rugby: Das Damen- und das Herren-Team des Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) holen sich beide in einem außergewöhnlichen Turnier den Europameistertitel.

Der erfolgreiche Sportmonat Mai hat für Deutschland einen Europameisterlichen Abschluss im Doppel gefunden: Erst der Champions League-Sieg von Turbine Potsdam, dann der Vizetitel von Bayern München, die Erfolge des deutschen Eishockeynationalteams und nun das Europameister-Doppel im Unterwasser-Rugby.

 

Florenz, 29. Mai 2010: Die amtierenden Welt- und Vizeeuropameisterinnen können sich mit ihrem Sieg gegen die Norwegerinnen den europäischen Titel zurück holen.

Die Herren, die nach ihrem Pech in Bari 2007 den Einzug ins Endspiel schaffen wollten, übertreffen mit ihrem Sieg alle Erwartungen und holen ebenfalls den Titel für Deutschland.

 

„Es war ein phantastisches Turnier hier in Florenz und der Doppel-Europameistertitel ist natürlich der absolut krönende Abschluss“ kann es Rüdiger Hüls, Unterwasser-Rugby-Chef des Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) kaum fassen. „Ich bin noch völlig überwältigt, mit welchem Engagement unsere Damen und Herren das gemeistert haben. Ein Riesenlob von mir!“. Stolz ist auch der VDST-Präsident Prof. Dr. Franz Brümmer: „Wir sind Doppel-Europameister! Ein großartiger Tag für das Unterwasser-Rugby und den VDST!“, kommentiert Brümmer den Erfolg der beiden Mannschaften.

 

Die Damen, die zunächst lange mit 0:1 im Rückstand lagen, erzielten erst zu Beginn der zweiten Halbzeit den Ausgleich. In dem sehr spannenden Finalspiel erzielten sie dann erst sechs Minuten vor Schluss das 2:1 und sicherten sich so den Titel.

Die Herren konnten sich mit einem 1:0 gleich zu Beginn des Spiels in Führung bringen. In der zweiten Halbzeit legten sie souverän das 2:0 nach und gingen so verdient als Europameister aus dem Turnier.

Für die Unterwasser-Rugby-Herren ist dies der erste Titelgewinn seit 21 Jahren und erstmals seit 11 Jahren wieder ein Platz auf dem Sieger-Podest.  „Das war der verdiente Lohn nach unserer monatelangen intensiven Vorbereitung“, freute sich Ralle Gandlau, Mannschaftskapitän der UWR-Herren über den erhofften und nun in Florenz gewonnenen EM-Titel.

 

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