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04.08.11

Drei Weltrekorde und mehrere Bestzeiten für VDST-Finswimmer

 

Drei Weltrekorde und mehrere Bestzeiten für VDST-Finswimmer

 

Resümee zum Ende der Finswimming-Wettkämpfe in der Halle

Die 16. Finswimming Weltmeisterschaft in Ungarn läuft noch und schon jetzt glänzen unsere Finswimmer mit einem Weltmeistertitel, einem Weltrekord, drei Bronzemedaillen, vielen Top-Ten-Platzierungen und neuen persönlichen Bestzeiten.
Nach den beiden Weltrekorden bei der Weltmeisterschaft 2009 geht nun der dritte Weltrekord im Finswimming an einen deutschen VDST-Athleten.

 

Vom 28. Juli bis 7. August ist der VDST mit seiner Damen- und Herren-Nationalmannschaft bei der 16. Finswimming Weltmeisterschaft im ungarischen Hódmezővásárhely vertreten. Das deutsche Team ist mit zwei Deutschen Rekorden in die Weltmeisterschaften gestartet und glänzt seitdem täglich mit Bestleistungen.

 

Deutscher Rekord um sechs Sekunden verbessert

Bereits am vergangenen Wochenende konnte der deutsche Rekordhalter über 100 Meter Streckentauchen, Christoph Oefner aus Pößneck, seinen Rekord knacken. Auch der erst im letzten Jahr aufgestellte Deutsche Rekord über 4x200 Meter Finswimming wurde von Christoph Oefner, Jens Peter Ostrowsky, Jan Malkowski und Max Lauschus um weitere sechs Sekunden verbessert.

Im schnellsten Rennen aller Zeiten, dem Finale über 400 Meter Streckentauchen, belegte Oefner einen fantastischen vierten Platz. Der 20-jährige Sportsoldat legte die Strecke in 2:48,53 Min. zurück und ließ sogar den Europameister von 2010 hinter sich.

 

Weltmeister schwimmt zum Weltrekord 
Der Rostocker VDST-Athlet Max Lauschus machte die Sensation perfekt: Im 400 Meter Finswimming erkämpfte er sich seine erste Medaille und stellte auch gleich einen neuen Weltrekord von 2:58,49 Minuten auf. Unter Jubel der deutschen Mannschaft und der zahlreichen Zuschauer auf der ausverkauften Tribüne schwamm Lauschus ein fantastisches Rennen und deklassierte die Konkurrenz und den ehemaligen italienischen Weltrekordhalter. VDST-Bundestrainer Lutz Riemann ist begeistert: “Wir sind so stolz auf unser ganzes Team und natürlich auf Max. Der Titel gehört zu einem Teil auch der Bundeswehr. Durch deren Sportfördergruppe hat Max sehr gute Trainingsvorrausetzungen gehabt - und hier zeigt sich jetzt das Ergebnis!“ Nach den beiden Weltrekorden durch Sven Lützkendorf bei der WM 2009 ging nun der dritte Weltrekord an einen deutschen VDST-Athleten.

Der 20-jährige Lauschus errang zudem noch je eine Bronzemedaille über 800 und 200 Meter Finswimming. Dabei machte er es beim 800 Meter Wettkampf sehr spannend: Durch eine defekte Schwimmbrille verzögerte sich seine Startvorbereitung. Er kam im letzten Moment auf den Startblock und stieg Sekundenbruchteile nach dem Startsignal ins Rennen ein. Aufgrund dieses Vorfalls wurde er zunächst wegen Fehlstarts disqualifiziert; einem von der Mannschaftsführung eingelegtem Protest wurde jedoch statt gegeben, so dass Lauschus seine Medaille doch noch in Empfang nehmen konnte.

Die dritte Bronzemedaille errang Sandra Pilz heute über 400 Meter Streckentauchen. Am Vortag hatte sie über 800 Meter Streckentauchen die Bronzemedaille im Anschlag verloren.

 

Bestzeiten

Die vergangenen Tage hielten außerdem gleich mehrere Bestzeiten bereit. Im Vorlauf über 400 Meter Finswimming schwamm Carolin Haase aus Babelsberg zwar nur auf den zehnten Platz, erreichte aber nach 3:28,83 Minuten eine fabelhafte neue Bestzeit.
Unsere Berlinerin Christine Müller belegte mit einer neuen Bestzeit von 7:17,77 Minuten den neunten Platz über 800 Meter Finswimming und verfehlte das Finale mit nur 0,8 Sekunden.  Über 800 Meter Streckentauchen belegte sie in 6:57,84 Minuten den 5. Platz.
Carolin Haase verbesserte sich ebenfalls noch einmal um sieben Sekunden gegenüber den Deutschen Meisterschaften und erreichte nach 7:23,95 Minuten Rang 14.
Der Berliner Jan Malkowski erreichte - mit neuer persönlicher Bestzeit von 38,14 Sekunden - den 16. Platz über 100 Meter Finswimming.

Ab morgen werden die Langstreckenwettkämpfe im Freiwasser ausgetragen.

 


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