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20.06.17

Heisse Eisen im Feuer: VDST bei Europameisterschaften im Finswimming

 

Im Juli ist es wieder soweit. Die schnellsten Finswimmer Europas zeigen Ihr Können bei den europäischen Titelkämpfen im polnischen Wroclaw und kämpfen nicht nur um Edelmetall, sondern auch um Rekorde und Bestzeiten. Für die deutsche Finswimming-Elite sind die Europameisterschaften das erste Großereignis in diesem Jahr in Wroclaw. Nur zwei Wochen später (vom 20.-30.07.2017) wird an gleicher Stelle mit den World Games ein weiteres sportliches Highlight ausgetragen.

Der Verband Deutscher Sporttaucher schickt fünf Herren und sechs Damen zu diesen Wettkämpfen. Neben Weltmeister und Weltrekordhalter (über 100 m Finswimming) Max Poschart und den Vize-Weltmeistern Florian Kritzler und Malte Striegler sind die Nachwuchstalente Johanna Schikora, Nele Rudolf, Anne Eisenberg, Michele Rütze und Robert Golenia dabei, die im August auch bei den Jugendweltmeisterschaften in Tomsk an den Start gehen werden.

Der deutsche Meister und nationale Rekordhalter über 400 Meter FS Max Lauschus wird bei den EM nicht an den Start gehen. Aufgrund massiver Probleme mit einer Schulter wird er sich voll und ganz auf seinen letzten großen Einsatz bei den World Games konzentrieren. Den deutschen Herren fehlt damit zwar ein hochkarätiger Staffelschwimmer, dennoch werden sich die fünf Männer gut verkaufen und um jeden Platz nach vorn kämpfen.

Erstmals seit 2009 werden auch die deutschen Damen wieder aussichtsreicher in den Staffeln an den Start gehen. Das junge Team mit vier jugendlichen Talenten wird hier wertvolle Erfahrungen für die JWM in Tomsk sammeln können und eventuell auch die Verbesserung des zwölf Jahre alten Deutschen Rekordes über 4x200 Meter ins Auge fassen.

Auf den Einzelstrecken sowohl im Sprint als auch im Langstreckenbereich hat das deutsche Team eine Menge heißer Eisen im Feuer und wird auch hier um die eine oder andere Medaille kämpfen. Die bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Mai in Berlin gezeigten Leistungen lassen auf sehr gute Ergebnisse und auch Rekorde hoffen.

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