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28.08.17

Europameisterschaften im Unterwasser-Hockey

 

Das ungarische Eger, im VDST bekannt für seine Finswimming-Wettkämpfe, war dieses Mal auch Ausrichter der CMAS Europameisterschaft im Unterwasser-Hockey. Vom 21-27. August trat für den VDST seine noch junge Frauennationalmannschaft an. Es galt Erfahrung zu sammeln und zu lernen, gegen die großen europäischen Teams zu bestehen. Platz 5 von 8 teilnehmenden Mannschaften war das erklärte Ziel vom niederländischen Coach Paul van den Brakel.

 

Für die deutschen Frauen war bei ihrer EM-Teilnahme klar, dass sie gegen die "großen" europäischen Hockey-Nationen wie Frankreich oder Spanien im Wasser unterlegen sein würden. Während es in Frankreich beispielsweise mehrere Frauenligen gibt und das französische Team zu den Favoriten zählte, feierte der UWH-Spielbetrieb erst dieses Jahr im VDST seine Premiere. In ihrer Vorbereitung reiste die deutsche Mannschaft daher häufig ins Ausland, zu Freundschaftsturnieren nach Parma (Italien), Rennes (Frankreich) oder Budweis (Tschechien), wo sie gegen andere Frauenmannschaften unter Wettkampfbedingungen trainieren konnte. 

 

In der Vorrunde konzentrierte sich das Team auf die Spiele gegen Belgien, Ungarn und die Türkei:

Gegen die Türkinnen erzielte die Mannschaft nach Führung bis in die letzte Spielminute ein 3:3 Unentschieden, verlor aber gegen Belgien mit 1:9 und gegen Ungarn mit 1:5. Somit ging sie als Gruppenletzter in die Play-Offs. Im letzten Spiel um Platz 8 trat das Team erneut im Derby gegen Belgien an. Das Team zeigte noch einmal großes Kämpferherz und erzielte den ersten Führungstreffer, verlor jedoch schlussendlich mit 2:6 und verfehlte damit die eigenen Erwartungen klar.

 

Fotos: VDST

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