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04.11.11

Global Diving Conference 2011: Fortbildungsstunden für VDST-Ausbilder möglich

 

Global Diving Conference 2011

Die erste globale Konferenz zum Thema Tauchen!

Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) vergibt für die Teilnahme an dieser Veranstaltung acht Fortbildungsstunden an seine Ausbilder.


Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beherbergt am 12. und 13. November 2011 die erstmalig stattfindende Global Diving Conference. Initiator dieser international ausgerichteten Konferenz ist der Tauchsportverband Global Underwater Explorers (GUE).


An zwei Tagen werden sich in der Landeshauptstadt des nördlichsten Bundeslandes Taucher, Wissenschaftler und Fachausbilder aus aller Welt einem interessierten Publikum präsentieren, um ihr Wissen zu teilen und sich bei Podiumsdiskussionen den Fragen der Teilnehmer zu stellen.

Dabei werden Themen wie Umweltschutz, Tauchtechnik, neue Erkenntnisse im Bereich Tauchmedizin ebenso ihre Beachtung finden, wie das Forschungstauchen, Unterwasserarchäologie und neue Konzepte für den Einsatz in der Tauchpraxis.

GUE-Präsident Jarrod Jablonski, einer der erfahrensten Höhlentaucher der Welt eröffnet die Konferenz und wird Pierre Yves Cousteau, dem jüngsten Sohn der Forscher- und Taucherlegende Jacques Cousteau die Gelegenheit geben die neu gegründete Cousteau Society zum Schutz der Meere vorzustellen.

Der neuseeländische Tauchmediziner Dr. Simon Mitchell, weithin bekannt dafür komplexeste Zusammenhänge verständlich vorzutragen, sein norwegischer Kollege Dr. Alf Brubback, Autor des Standardwerkes "Bennet and Elliott’s Physiology and medicine of diving", sowie Dr. JP Imbert, aktiv in der Dekompressionsforschung, werden in ihren Vorträgen vor allem das Thema Dekompression und die neuesten Erkenntnisse in diesem Bereich beleuchten.

Prof. Dr. Martin Visbek, stellvertretender Direktor des Leipniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM Geomar) stellt das Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" vor. Während Professor Visbek die Zukunft beleuchtet wird Florian Huber, Leiter der Arbeitsgruppe für maritime und limnische Archäologie (AMLA) die Zuhörer auf Tauchgänge in die Vergangenheit mitnehmen und aktuelle Projektergebnisse vorstellen. Heiß ersehnt von den tauchenden Ostseeanrainern werden sicherlich die spannenden Geschichten und neuesten Entdeckungen des Schweden Richard Lundgren, GUE-Tauchausbilder und Wracktauchexperte, der erst jüngst vor der Küste von Gotland ein Wrack entdeckte, bei dem es sich wahrscheinlich um das Schiff des Dänenkönigs Valdemar Atterdag aus dem 14. Jahrhundert handelt.

Neben diesen und weiteren Referenten aus aller Welt werden Teilnehmer aus ganz Europa, aber auch aus Übersee erwartet. Zur Konferenz gehört ein breit angelegtes Rahmenprogramm, das u.a. geführte Exkursionen in die Wikingerstadt Haitabu, einen Besuch beim IFM Geomar, Wracktauchgänge zu Wracks direkt vor der Küste, sowie diverse Workshops zum Project Baseline bietet.

Diese Konferenz, eines der Großereignisse des Tauchsports 2011 in Deutschland, richtet sich ausdrücklich an alle Tauchsportinteressierten, unabhängig ihrer Verbände und Spezialinteressen.

Das gesamte Programm der Global Diving Conference zum Download sowie Informationen zur Anmeldung finden sich auf der Website der Konferenz unter www.globaldivingconference.com.

 


Kontakt:

Global Diving Conference
info(at)globaldivingconference.com
www.globaldivingconference.com

Christian-Albrechts-Universität Kiel
Florian Huber
flohlys(at)yahoo.de
www.uni-kiel.de
www.amla-kiel.de

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