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08.08.18

Gold, Silber, Bronze und ein Jugendweltrekord bei der Jugendeuropameisterschaft im Finswimming

 

Mit einem fantastischen Jugendweltrekord, fünf Einzelmedaillen, einem Deutschen Rekord und fünf Deutschen Jugendrekorden kehrt das junge VDST-Team von der Jugendeuropameisterschaft im türkischen Istanbul zurück.

Gold mit Jugendweltrekord über 1500 Meter Finswimming und zwei Bronzemedaillen über 400 und 800 Meter Finswimming erkämpfte sich die derzeit erfolgreichste VDST-Finswimmerin Johanna Schikora aus Berlin. Zweimal Silber gab es für Duncan Gaida über 800 und 1500 Meter Finswimming. Nationale Highlights waren fünf Deutsche Jugendrekorde, die Justus Mörstedt, Duncan Gaida und Luis Büttner aufstellten.

 

Vom 30. Juli bis 2. August entsandte der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) seine Jugendnationalmannschaft zu den Jugendeuropameisterschaften im Finswimming. Neben Jugendweltmeisterin und Jugendweltrekordhalterin Johanna Schikora, den deutschen Jugendrekordhaltern Luis Büttner, Justus Mörstedt und Duncan Gaida, waren die beiden talentierten Nachwuchs-Athletinnen Aimee Joy Hecke und Antonia Zimmer dabei. Die Jugendmeisterschaften fanden im türkischen Istanbul statt und waren mit fünf Podestplatzierungen sehr erfolgreich: Die Goldmedaille gab es für Johanna Schikora über 1500 m Finswimming. Ihre Siegerzeit von 13:27,82 Minuten ist ein neuer Jugendweltrekord und damit natürlich auch ein neuer Deutscher Rekord! Zwei Silbermedaillen erkämpfte sich Duncan Gaida über 800 m und 1500 m Finswimming. Der Leipziger Langstreckler sorgte über 800 m auf den letzten 100 m für eine Sensation und sprintete förmlich zu Silber. Die beiden Bronzemedaillen gehen auf das Konto der Jugendeuropameisterin Johanna Schikora: Über 400 m und 800 m Finswimming holte sie Medaille 4 und 5 für den VDST.

 

Auch bei den nationalen Rekorden hat sich durch die klasse Ergebnisse einiges bewegt: Justus Mörstedt verbesserte seine eigenen Bestmarken über 50 m Apnoe und 100 m Streckentauchen. Der Weimarer Sportler war über 50 m Apnoe über drei Zehntelsekunden schneller als zu den Deutschen Meisterschaften und erreichte mit einem denkbar knappen Rückstand von 0,03 Sekunden auf Bronze den vierten Platz. Über die doppelte Distanz mit Drucklufttauchgerät blieb er sogar 0,7 Sekunden unter seinem erst bei der Weltmeisterschaft vor zwei Wochen aufgestellten Rekord. Der Berliner Luis Büttner stellte seinen eigenen Jugendrekord über 100 m Finswimming ein und erreichte mit dieser Zeit einen tollen fünften Platz. Die beiden Silbermedaillen von Duncan Gaida waren ebenfalls fantastische neue Deutsche Jugendrekorde.

 

Für den deutschen Finswimming-Nachwuchs stand die Teilnahme an dieser kontinentalen Meisterschaft lange Zeit nicht fest. Erst die deutlich veränderten Reisehinweise des Auswärtigen Amtes und die große Unterstützung des internationalen Welttauchsportverbandes CMAS ermöglichten es dem VDST seine Jugendnationalmannschaft doch noch, wenn auch sehr kurzfristig zu entsenden.

„Ich bin froh, dass die Teilnahme unserer jungen Sportlerinnen und Sportler doch noch möglich war. Dafür danke ich allen daran Beteiligten. Sehr stolz bin ich aber auch auf unsere jungen Talente, die sich trotz dieser sehr kurzen Vorbereitungsphase so phantastisch geschlagen haben und sehr erfolgreich waren! Hier liegt eine große Perspektive für die Zukunft des Finswimmings!“, freut sich der Präsident des VDST, Franz Brümmer.

 

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