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16.08.13

Mehrfach Edelmetall und neue Weltrekorde – deutsche Sporttaucher gehören zur absoluten Weltspitze

 

Deutsche Sporttaucher erbringen Spitzenleistungen bei den beiden diesjährigen Saisonhöhepunkten: Bei den 9. World Games im kolumbianischen Kali und den Weltmeisterschaften, den 2. CMAS Games, im russischen Kazan zeigen die Top-Athleten, dass sie zur Weltspitze gehören. Selbst schwierige Rahmenbedingungen, wie kurze Akklimatisierungszeiten bei der Zeitumstellung, dem Klima oder den Höhenunterschieden, können die Sportlerinnen und Sportler nicht stoppen.

 

„Insgesamt sechs goldene, acht silberne und fünf bronzene Medaillen haben unsere 23 Athleten bei den vergangenen beiden Saisonhöhepunkten für uns erkämpft.“, berichtet Franz Brümmer, Präsident des Verbandes Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) stolz, „hinzu kommen noch einige neue Welt- und World Games-Rekorde, deutsche Rekorde und Bestzeiten!“, freut sich Brümmer weiter. „Das ist das beste Ergebnis, dass der VDST jemals erzielt hat!“

 

Vom 25. Juli bis 04. August 2013 fanden im kolumbianischen Cali die 9. World Games, die Weltspiele der nicht-olympischen Sportarten, statt. Es gingen 3.300 Athleten aus rund 90 Nationen an den Start, darunter 139 deutsche Teilnehmer. Vom VDST wurden die sechs Finswimmer Sandra Pilz und Patricia Vogel vom SC DHfK Leipzig, Max Lauschus und Jens Peter Ostrowsky vom TC 1957 Rostock, Jan Malkowski vom TC fez Berlin sowie Christoph Oefner vom TC submarin Pößneck entsandt. Insgesamt erreichten sie zwei Goldmedaillen, zwei World Games-Rekorde und zudem zwei 4. Plätze. Das ist das beste Ergebnis, dass eine VDST-Mannschaft je erzielt hat. Besonders hervorgetan hat sich der VDST-Athlet Max Lauschus als zweifacher World Games-Sieger.

 

Direkt im Anschluss, vom 05. bis 12. August 2013, fanden die 2. CMAS Games im russischen Kazan mit rund 580 Sportlerinnen und Sportler aus 40 Nationen statt. Bei diesen „Weltmeisterschaften der Unterwasser-Sportarten“ fanden die Finswimming- und Orientierungstauchen-Weltmeisterschaften sowie parallel die Junioren-Europameisterschaft im Orientierungstauchen statt.

Für die Weltmeisterschaften im Orientierungstauchen gingen die neun Spitzenathleten Babette Fürstenberg vom TC Filmstadt Babelsberg, Daniel Sonnekalb vom TC Delitzsch, Eric Holtz vom TC Dresden Mitte, sowie Katharina Benck, Uwe Etzien, Paula Krüger, Angelika Rinck, Lisa Schäfer und Jan Zeggel vom TSC 1957 Rostock an den Start. Mit zwei goldenen, sechs silbernen und drei bronzenen Medaillen sorgten sie für ein grandioses Endergebnis. Babette Fürstenberg wurde gleich zweifache Weltmeisterin.

Für die Wettkämpfe im Finswimming kamen die Sportlerinnen und Sportler, die sich schon bei den World Games in Cali bewiesen hatten, nach Kazan. Komplettiert wurde das deutsche Team noch durch Max Poschart vom TC Filmstadt Babelsberg, Christine Müller, Hannah Meisel und Cynthia Mavanga vom TC fez Berlin, Christian Höra und Florian Kritzler vom SC DHfK Leipzig sowie Carolin Haase und Paula Krüger für die Langstreckenwettbewerbe sowie Meike Statz vom TSC 1957 Rostock.

Für die sechs aus Cali angereisten Sportlerinnen und Sportler bedeutete die Weltmeisterschaft in Kazan einen doppelten Kraftaufwand, denn neben den anhaltenden sportlichen Leistungen mussten sowohl neun Stunden Zeitverschiebung, ein Klimawechsel, vom tropischen Cali ins hiesige Klima, sowie ein Höhenunterschied von gut 1.000 Metern in kürzester Zeit ausgeglichen werden. Dass den VDST-Finswimmerinnen und -Finswimmern dies gelungen ist, zeigen eindrucksvoll zwei goldene, zwei silberne und zwei bronzene Medaillen sowie der neue Weltrekord, neun Deutsche Rekorde und zwei Deutsche Jugend-Rekorde.

Insgesamt ist dies das erfolgreichste Abschneiden von VDST-Sportlern seit jeher. „Wir haben in der äußerst schwierigen Vorbereitung auf diese zwei so kurz aufeinanderfolgenden Höhepunkte alles richtig gemacht. Die positive Energie aus den World Games konnte in Kazan auf das gesamte Team übertragen werden! Die Stimmung in Cali – insbesondere die wunderbare Eröffnungsfeier – wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben!“, schwärmt Rüdiger Hüls, Fachbereichsleiter Leistungssport.

 

Druckfähige Bilder: Fürstenberg, Lauschus

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