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31.07.18

WM: Deutsche Unterwasser-Hockey-Nationalmannschaft erreicht Platz 12

 

Vom 18.  bis 28. Juli fanden im kanadischen Quebec City die 20. CMAS Weltmeisterschaften (WM) im Unterwasser-Hockey statt. Die deutsche Frauen Nationalmannschaft hat dabei in einem starkbesetzten Feld von insgesamt 13 teilnehmenden Nationen den 12. Platz erreicht.

Fast zwei Jahre hat sich das Team um Trainer Paul van den Brakel und Assistenztrainer Konrad Weinert auf dieses große Turnier vorbereitet. Nach einem Zwischenstopp bei der Europameisterschaft in Ungarn 2017 wurde im letzten halben Jahr die intensive Vorbereitung gestartet. Auf zahlreichen Vorbereitungsturnieren und Kaderlehrgängen wurde die Taktik ausgefeilt und die Turnierhärte erprobt.

Nun fuhr die Nationalmannschaft mit einem Kader von 11 Spielerinnen mit einigen erfahrenen Kräften und vier WM-Neulingen nach Kanada. In einer starken Gruppe trafen die VDST-Spielerinnen gleich im ersten Spiel auf den Dauerrivalen Belgien, welcher der Nationalmannschaft in der Vergangenheit einige schmerzhafte Niederlagen zugefügt hatte. Dieses Mal sollte es aber anders kommen: Nach zwei schönen Toren führte das deutsche Team zur Halbzeit mit 2:0, bevor Belgien nochmal auf 2:1 verkürzte. Ein hervorragend verteidigter Strafstoß in den auslaufenden Sekunden des Spiels sicherte den Sieg und bescherte dem deutschen Team nach einer herausragenden Teamleistung einen Traumstart ins Turnier. 

Im weiteren Verlauf der Gruppenphase trafen die VDST-Damen mit Europameister Frankreich, den späteren Weltmeister Neuseeland, Australien und die USA auf deutlich stärkere Gegner und waren klar unterlegen. Dennoch steigerte sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel, vor allem gegen die USA zeigte das Team nochmal, dass es sich taktisch und technisch weiterentwickelt hat.

Nach Ende der Gruppenphase ging es in den Playoffs zunächst gegen die sehr erfahrenen Mannschaften aus Kanada und Spanien. Am Ende waren diese noch etwas zu stark für die deutsche Mannschaft, aber dem Gegner wurde dennoch einiges abverlangt.

Zum Abschluss des Turniers hatte man sich gegen Argentinien noch einmal viel vorgenommen. Nach einem für das Team sehr unglücklichen Spielverlauf und viel Pech beim Torabschluss ging das Spiel am Ende mit 1:4 verloren. Dennoch fuhr die VDST-Mannschaft nach Lob von anderen Trainern und Schiedsrichtern mit erhobenem Haupt und Stolz nach Hause - und ist mit dem Turnierverlauf und der gezeigten Leistung zufrieden.

„Die Mannschaft hat als Team im Wasser super zusammengespielt und in den entscheidenden Momenten zusammengehalten“, sagt Mannschaftskapitänin Sabina Hillebrandt vom TCO Weinheim nach dem letzten Spiel. Und Cheftrainer Paul van den Brakel fügt an: „Wir haben das Maximum herausgeholt.“

 

 

 

 

 

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