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14.11.12

UWR U21 EM: Neunationalspieler Mario Strothotte freut sich auf Finnland

Nationalspieler Mario Strothotte, FS Duisburg

 

Mario Strothotte, 20 Jahre von FS Duisburg, hat es in den Kader der U21 Nationalmannschaft im Unterwasserrugby geschafft. Gemeinsam mit 14 weiteren Spielern reist er am kommenden Wochenende nach Finnland zur offenen Junioren-Europameisterschaft im Unterwasserrugby nach Riihimäki in Finnland. Wir trafen Mario bei der Anprobe der Teamausrüstung.

VDST.de: Mario, wie ist es für dich für Deutschland zu spielen?

Mario Strothotte: Für Deutschland zu spielen, freut mich sehr. Ich bin aufgeregt,  weil es für mich in diesem Jahr die erste internationale Turnierteilnahme mit der Nationalmannschaft sein wird. Ich bin zwar schon dreimal bei den Deutschen Meisterschaften für die NRW Jugend an den Start gegangen, aber der Kampf um den Titel in Finnland wird, glaube ich, um einiges schwieriger.

Ich vertraue auf das was wir als Mannschaft können, bin aber doch ziemlich nervös, weil der Druck größer sein wird, als bei allen anderen Turnieren, auf denen ich bisher gespielt habe. Man vertritt schließlich unsere Nation bei einem internationalen Wettkampf. Ich bin glücklich, dass es für mich gereicht hat nominiert zu werden, da es doch ein anstrengender und steiniger Weg war, sich zu qualifizieren.

Du hast es erst dieses Jahr in den Kader geschafft. Wie bist du von den Leuten im Kader aufgenommen worden?

Mario: In die Mannschaft wurde ich gut aufgenommen, wir haben uns ein Jahr intensiv auf die Europameisterschaft vorbereitet und waren schon vor den Nominierungen zu einer Mannschaft zusammengewachsen. Ich denke, wenn man entsprechende Leistungen bringt, ist es leicht, sich in die Mannschaft zu integrieren, da die Jungs alle nett sind. Ich habe aber schon von so einigen „Aufnahmeritualen“ gehört, die ich, als „einer der der Neuen“, noch überstehen darf. Aber in einer Mannschaft dürfen solche eher spaßige Aktionen, die den Zusammenhalt stärken natürlich nicht fehlen.

Mit welchen Erwartungen fährst du nach Finnland?

Mario: Meine Erwartung an das Wochenende in Finnland ist sehr hoch. Ich habe von den anderen aus der Mannschaft, von zwar anstrengenden Turniertagen, aber auch viel Spaß mit den Spielern der anderen Nationen gehört. Ich hoffe also sehr, dass dieses Jahr auch viel Spaß bei dem Turnier rumkommt. Aber vor allem bin ich gespannt auf die knackigen und hart umkämpften Spiele, in denen man um jeden Meter kämpfen muss. Ich hoffe sehr, dass wir erfolgreich sein werden und uns nicht unterkriegen lassen.

Insgesamt werde ich im Wasser alles geben und um den „Wiedergewinn“ des Pokals kämpfen. Mit unserer Mannschaft, und unserem Trainergespann, Klaus Dräger und Torsten Stanschus, werden wir mit viel Teamgeist und Siegeswillen den Pokal in Riihimäki gewinnen.

Was ist euer Ziel für das Turnier?

Mario: Unser Ziel ist ganz klar definiert: WIR WOLLEN DEN POKAL WIEDER MIT NACH HAUSE NEHMEN. Nur dafür haben wir so hart trainiert. Nur dafür fahren wir so viele Kilometer nach Finnland. Wir haben vor allem in den letzten Trainingslehrgängen Turniersituationen einstudiert und sind auf fast alles vorbereitet.  Dieses Jahr rechnen wir damit, dass die Nationen sich noch besser vorbereitet haben und gehen von starken Gegnern aus. Doch wir haben auch härter trainiert und unsere Techniken und Fertigkeiten stark verbessert. Es wird nicht leicht, aber unsere Mission ist definitiv die Titelverteidigung.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg in Finnland.

Wer wissen möchte, wie das Turnier am Wochenende für das Deutsche Team verläuft, kann einfach auf uwr.vdst.de vorbeischauen, oder dem VDST bei Twitter folgen. Wir twittern die Ergebnisse aus Finnland.

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