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10.08.11

VDST-Finswimmer in Weltspitze etabliert

 

VDST-Finswimmer in Weltspitze etabliert: zwei Weltmeistertitel, ein Weltrekord, mehrfach Bronze und neue deutsche Rekorde

Mit mehreren TOP-Platzierungen beenden unsere Nationalteams die 16. Finswimming Weltmeisterschaft in Ungarn. Zwei Weltmeistertitel, einen Weltrekord, sechsmal Bronze und fünf deutsche Rekorde erkämpften sich unsere Flossenschwimmerinnen und -schwimmer. Mit diesem Ergebnis knüpfen sie an das grandiose Ergebnis der Weltmeisterschaft 2009 und dem überragenden Ergebnis der Unterwasser-Rugby-Teams bei der Europameisterschaft 2010 an. Nach den beiden Weltrekorden der Weltmeisterschaft 2009 geht nun schon der dritte Finswimming-Weltrekord an einen VDST-Athleten.

Bei der 16. Finswimming Weltmeisterschaft trafen vom 28. Juli bis 7. August 2011 ca. 1.000 Sportlerinnen und Sportler aus 35 Nationen im ungarischen Hódmezővásárhely aufeinander. Gemessen an den anderen Nationen traten wir mit zwei relativ kleinen Nationalmannschaften an und kämpften mit einem vierköpfigen Damen- und einem sechsköpfigen Herren-Team um die besten Ränge beim Finswimming (FS). Umso größer war die Freude über das herausragende Wettkampfergebnis. VDST-Präsident Franz Brümmer konnte seine Freude über die beiden Weltmeistertitel, den Weltrekord, sechsmal Bronze und die fünf deutschen Rekorde kaum bändigen: "Ich bin sehr stolz auf diese großartigen Leistungen. An dieser Stelle auch den Trainern und Betreuern ein großes Lob! Optimale Vorbereitung gepaart mit Kampf- und Siegeswillen machen wohl den Unterschied, der letztendlich die Medaillen und die Top-Ten Plätze bringt!"

Zwei Weltmeister und ein Weltrekord

Der Rostocker VDST-Athlet Max Lauschus erschwamm Gold über 400m FS mit 2:58,49 Minuten und stellte damit auch den neuen Weltrekord auf. Christoph Oefner aus Pößneck konnte das zweite „Gold“ über 20km FS nach Deutschland holen.

Bronze für den VDST

Die Bronze-Platzierungen gingen an Christian Höra aus Plauen über 20km FS, an Max Lauschus mit 200m FS sowie 800m FS und Sandra Pilz über 800m Streckentauchen (ST).

Ebenfalls Bronze gab es bei den Langstreckenstaffeln über 4 x 3000m FS im Freigewässer  für das Damenteam Christine Müller, Sandra Pilz, Carolin Haase, Christin Saupe sowie das Herrenteam Christopf Oefner, Christian Höra, Max Lauschus, Yves Rolack.

Deutsche Rekorde

Christoph Oefner verbesserte seinen vor vier Wochen aufgestellten Deutschen Rekord über 100m ST auf 34,52 Sekunden; dabei ist der 11. Platz, die Weltspitze, nur knapp zwei Sekunden schneller. Christoph Oefner, Jens Peter Ostrowsky, Jan Malkowski und Max Lauschus verbesserten den erst im letzten Jahr aufgestellten Deutschen Rekord im 4x200m FS um sechs Sekunden auf 5:35,71 Minuten und erreichten noch Platz 4. Carolin Haase aus Babelsberg schwamm im Vorlauf über 400m FS eine neue Bestzeit; nach 3:28,83 Minuten erreichte sie den zehnten Platz. Bei seiner Bronzemedaille über 200m FS schwamm Max Lauschus mit 1:22,65 Minuten ebenfalls einen neuen Deutschen Rekord. Europameisterin Sandra Pilz legte die 800m ST in 6:41,44 Minuten zurück und unterbot damit ihren eigenen Deutschen Rekord noch einmal um fünf Sekunden.

 

Bilder rechts: Impressionen von der 16. Finswimming Weltmeisterschaft in Ungarn
(Fotos: VDST)

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