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15.09.17

VDST-Orientierungstaucher holen 5 Mal Edelmetall bei der Europameisterschaft

 

Mit zwei goldenen, einer silbernen und zwei bronzenen Medaillen beenden die zehn Top-Athletinnen und -Athleten des Verbandes Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) die 26. Europameisterschaften und 9. Jugendeuropameisterschaften im Orientierungstauchen. Einmal gab es GOLD für Babette Fürstenberg mit Teamkollegin Lisa Dethloff in der Mannschaftsorientierung nach Karte (MONK). Das zweite GOLD gab es in der Jugendeuropameisterschaft im M-Kurs für Lisa Dethloff.

 

Vom 4. bis 9. September wurden die 26. Europameisterschaften und 9. Jugendeuropameisterschaften im Orientierungstauchen ausgetragen. Über 100 Athleten aus 16 Ländern kämpften in vier Einzel- und zwei Mannschaftsdisziplinen um die Titel. Der VDST entsandte zehn Spitzenathleten vom TSC Rostock, TSC Filmstadt Babelsberg und TC Delitzsch zu diesem internationalen Höhepunkt.

 

Im slowakischen Bratislava holten die Orientierungstaucherinnen und -taucher zwei goldene, eine silberne und zwei bronzene Medaillen. Babette Fürstenberg - eine der erfolgreichsten Orientierungstaucherinnen des VDST - gewann mit ihrer Teamkollegin Lisa Dethloff die Goldmedaille in der MONK und holte zudem Bronze im Stern-Kurs. Beim Mannschaftsorientierungstauchen nach Karte (MONK) ist der Parcours, die Wettkampfstrecke, den zwei Wettkämpfern nicht bekannt. Erst beim Startschuss erhalten sie eine Karte mit den nötigen Informationen. Der Kurs muss mit einfachen Mitteln unter Wasser selbst errechnet werden. Beim Stern-Kurs müssen abwechselnd ein Punkt umschwommen und ein Punkt bewegt werden.

Das zweite Gold ertauchte sich die Rostocker Sportlerin Lisa Dethloff im M-Kurs und wurde somit zum ersten Mal Jugendeuropameisterin. Bei dem 550 Meter langen M-Kurs werden einzelne Punkte ohne Sichtkontakt umtaucht. Das Ziel ist ein 30 Meter breiter Bereich, dessen Zentrum der letzte "Punkt" ist.

Den Vizeeuropameistertitel in der Jugend holte sich Jannik Buhr im Stern-Kurs. Seine Vereinskameradin Paula Krüger gewann im gleichen Kurs die Bronzemedaille.

Auch in der Mannschaftstreffübung – der Königsdisziplin des Orientierungstauchens – wollten die deutschen Damen und Herren, wie schon in den letzten Jahren, auf das Podest. Leider sollte es in diesem Jahr nicht sein. Sowohl die Damen als auch die Herren mussten sich der starken internationalen Konkurrenz geschlagen geben. Die Damen in der Besetzung Lisa Dethloff, Anika Hasse, Babette Fürstenberg und Paula Krüger verpassten das Podest jedoch knapp und belegten den vierten Rang. Das Herren-Quartett mit Hannes Fritsch, Jannik Buhr, Willi Krause und Ben Ole Winter setzten sich sehr gut in Szene und erreichten am Ende Platz 5. Das nötige Quäntchen Glück zur Medaille fehlte in diesem Jahr beiden Teams.

 

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