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29.11.12

Veranstaltung "Finswimming meets Breitensport" sorgt für Begeisterung

 

Veranstaltung "Finswimming meets Breitensport" sorgt für Begeisterung

Die Fachbereiche Leistungssport und Ausbildung gemeinsam beim Finswimming

Am letzten Novemberwochenende wurde vom Elmshorner TSV Schlickteufel e.V. für Anfänger und Fortgeschrittene im Finswimming sowie Trainer aus dem Fachbereich Ausbildung das gemeinsame Seminar "Finswimming meets Breitensport" durchgeführt. Die über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei aus ganz Norddeutschland zu dem schleswig-holsteinischen Tauchsportverein angereist. Die meisten der anwesenden Trainer waren ausgebildete Tauchlehrer oder mit dem DOSB-Trainerschein C Tauchen ausgestattet.

Der Bundestrainer gibt die Marschroute vor

Lutz Riemann, VDST-Bundestrainer im Finswimming, betrachtete es als seine Hauptaufgabe, die Trainer in die Lage zu versetzen, mit dem Sportgerät Monoflosse umgehen und bei Flossenschwimmern die richtigen Bewegungsabläufe erkennen sowie fördern zu können. "Das soll dann hoffentlich wieder zu mehr Interesse am Finswimming im Norden führen. Die Chancen dafür stehen jedenfalls gut", waren sich der Bundestrainer und die Veranstalter einig.

Prominente Athleten trumpfen als Betreuer auf

Begleitet wurde der Bundestrainer von den beiden herausragenden Athleten Jan Malkowski und Max Lauschus. Malkowski ist mit einer Zeit von 15,20 Sekunden über 50 Meter der derzeit schnellste Mann Deutschlands im Wasser. Lauschuss schwamm 2011 den Weltrekord über 400 Meter Finswimming in einer Zeit von 2:58,49 Minuten. Beide betreuten fortgeschrittene Finswimmer wie Jan Schopper beim gezielten Aufwärmen, den Kraft- und Athletikübungen sowie anschließenden Wassertraining. In ihrer Funktion als Betreuer lieferten sie trotz ihres jungen Alters (19 und 21 Jahre) eine äußerst professionelle Vorstellung ab. Die Trainer und Anfänger wurden vom Bundestrainer angeleitet. Manche Trainer probierten ihr neues Wissen auch gleich erfolgreich am Beckenrand aus.

Wettkampf ist der krönende Abschluss

Als abschließender Höhepunkt wurde am Sonntag ein kleiner Wettkampf zwischen den Teilnehmern in der Disziplin 50 Meter Streckentauchen veranstaltet. Fast alle kamen hierbei zu der Erkenntnis, dass die Hilfestellungen gefruchtet hatten. Jan Schopper war mit einer handgestoppten Zeit von 17,20 Sekunden sogar um 0,60 Sekunden schneller als bei seinem schleswig-holsteinischen Landesrekord im Februar. Eine C-Kader Nominierung für den Bundesverband ist für Schopper damit nur noch eine Frage der Zeit und seines Trainingsfleißes.

Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen

Sämtliche Teilnehmer sammelten viele wertvolle Erfahrungen und zeigten sich von dem Finswimming-Trainingslager durchweg begeistert. Die häufig gestellte Frage nach dem nächsten Termin  war da nur folgerichtig. Curt Teichgräber brachte den einstimmigen Tenor aller Trainer auf den Punkt: "Dieses Seminar gibt dem Norden wieder jede Menge Antrieb, mehr in das Finswimming-Training und -Material zu investieren. Mit Lutz Riemann und seinen Schwimmern hatten wir hier die besten Referenten, die man sich denken kann. Da spürt man in jeder Pore ihre Begeisterung für diesen Sport."  Die Teilnehmer richteten daher ein großes Dankeschön an Lutz Riemann und sein Team für ihr Engagement und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

Das Alter der Teilnehmer reichte bei den Finswimmern von 12 bis 25 Jahren. Bei den 15 Trainern war Josef Tierock von den "Schlickteufeln" mit 65 Jahren der älteste Teilnehmer.

Für den Bericht danken wir Curt Teichgräber und Lutz Riemann ganz herzlich.


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