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05.07.19

Sieben Medaillen bei den Europameisterschaften im Finswimming

 

Sieben Einzelmedaillen und zwei Deutsche Jugendrekorde! Das ist die Bilanz des Teams, welches vom 27. bis 30. Juli 2019 bei den Europameisterschaft im griechischen Ioannina für den Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) am Start war.

Gold holte die Wahl-Leipzigerin Elena Poschart über 1500 Meter Finswimming. Eine Silber- und zwei Bronzemedaillen erkämpfte sich die derzeit erfolgreichste Jugendliche Johanna Schikora und zweimal Bronze gab es für Max Poschart. Nationale Highlights waren zwei Deutsche Jugendrekorde, die der Berliner Luis Büttner aufstellte. Zusammen mit Robert Golenia, Sidney Zeuner und Max Poschart holte der Jugendliche sogar den Vizeeuropameistertitel über 4x200 Meter Finswimming.

 

Vom 27.- 30. Juli entsandte der VDST seine Nationalmannschaft zu den Europameisterschaften im Finswimming. Neben Weltrekordhalter Max Poschart, Europameisterin Elena Poschart, Jugendweltmeisterin und Jugendweltrekordhalterin Johanna Schikora, dem deutschen Jugendrekordhalter Luis Büttner, waren Duncan Gaida, Sidney Zeuner, Robert Golenia sowie Lisa Kohnert, Sophie Niemann und Michele Rütze dabei. Die kontinentalen Meisterschaften waren mit sieben Podestplatzierungen sehr erfolgreich: Gold gab es für Elena Poschart über 1500 m Finswimming. Die Europameisterin wiederholte damit ihren Erfolg aus dem Jahr 2017, als sie noch für Russland an den Start gegangen war. Ihre erste Einzelmedaille bei den „Großen“ erkämpfte sich Johanna Schikora über 400 m FS und setzte mit zweimal Bronze über 800 und 1500 m FS noch eins drauf. Apnoe-Doppeleuropameister Max Poschart sprintete knapp eine Woche nach seinem Triumph in der Türkei über 50 und 100 m FS zu Bronze.

Auch in den Staffeln waren die VDST-Finswimmer erfolgreich; jedoch lagen hier Freud und Leid dicht beieinander. Während die Herren Robert Golenia, Max Poschart, Luis Büttner und Sidney Zeuner von der Disqualifikation der Italiener über 4x200 m FS profitierten und den Vizeeuropameistertitel holten, musste das deutsche Team leider auch auf zwei Medaillen verzichten. Die Damen erreichten über 4x200 m FS zwar als dritte Staffel das Ziel, wurden aber ebenso disqualifiziert, wie die Herren einen Tag später über 4x100 m FS.

Für zwei nationale Highlights sorgte Luis Büttner aus Berlin. Als Startschwimmer der Sprint-Staffeln stellte der Schüler zwei Deutsche Jugendrekorde auf. Über 50 m FS blieb er als erster Jugendlicher unter 17 Sekunden. Die doppelte Distanz legte er in 37,24 Sekunden zurück und holte sich auch hier den Deutschen Jugendrekord von Justus Mörstedt aus Weimar zurück.


Herzlichen Glückwunsch!

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