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Tauchausbildung

VDST/HTSV TL1 Prüfung 2019 in Südfrankreich

Zum siebzehnten Mal in Folge veranstaltet der VDST eine Tauchlehrerprüfung in Südfrankreich - zusammen mit dem VDST Divecenter „Divin Giens“ von VDST Ehreninstrukteur Hansi Hähner. Neben drei Bundesprüfungen ist es für den HTSV die vierzehnte TL1 Prüfung im Auftrag des VDST.

Die Tauchgründe gehören mit zu den Besten im gesamten Mittelmeerraum - Wracks und Fische satt säumen die anspruchsvollen Tauchspots. Getaucht wird ausschließlich mit Geräten mit getrennt absperrbaren Ventilen - so dass die Übungen des Tauchens im Kaltwasser zu Hause optimal angepasst werden können.

CO2 und Plastikmüll

Aus dem Hessischen sind es rund 1100+ km in das schön gelegene Hyeres. Fast alle reisten in Fahrgemeinschaften mit dem PKW an. Ein Teilnehmer aus Berlin nutzte den Zug in den Süden - ein Teilnehmer aus Rostock nutzte aufgrund der sehr großen Entfernung das Flugzeug - somit konnten nahezu alle Teilnehmer ihre komplette eigene Ausrüstung nutzen - auch die eigenen Tauchgeräte.

Schon seit vier Jahren sponsert der VDST eine Edelstahl Wasserflasche für jeden Teilnehmer und jeden Ausbilder. Wir können damit den täglichen Wasserbedarf aus großen Behältern zapfen und sparen erheblich Plastikmüll ein.
Ausbilder in diesem Jahr sind: TL4 Volker Maier, TL3 Carsten Schneider, TL3 und Arzt Dirk Michaelis - als Gastausbilder Frank Hartig aus Innsbruck. Die Leitung hat Frank Ostheimer.


1. Tag

Am Anreisetag trafen wir uns abends kurz zu einer Vorstellungsrunde. Jeder durfte sich und seinen taucherischen Hintergrund kurz vorstellen. Seitens der Ausbilder gab es noch wertvolle Informationen zum Ablauf der Praxisprüfung. Daneben wurden Freiwillige zum Schreiben des Blogs und eine Versorgungsgruppe gefunden und der nächste Tag organisiert, an dem bereits getaucht werden sollte.

Text : Benjamin Ihrig und Florian Diehr


2. Tag: Ausrüstungscheck und erster Tauchgang

Nach dem detaillierten Check und gegenseitigem Vorstellen der Ausrüstung jedes Teilnehmers gab es von Maxim und Michael die Präsentationen zu den Themen "Sicherheit an Bord" und "Sicherheit im Wasser". Einzelne Ausrüstungen wurden noch verfeinert - sodass alle den VDST Ausrüstungsempfehlungen entsprachen. Alle hatten zwei getrennt absperrbare Ventile und konnten ihre eigenen Kaltwasserregler nutzen. Zudem gab es von "Doc" Dirk Michaelis wertvolle Infos zum Thema Dekompression.

Nach kurzer Ausfahrt standen zunächst 1000 m Schnorcheln in ABC-Ausrüstung auf dem Plan. Anschließend konnte endlich getaucht werden. Nach dem Check des Wasser-Nase-Reflexes, der Bleimenge und dem obligatorischen Bubble-Check wurde am Spot "Rabbat" ein erster gemütlicher Tauchgang zur Eingewöhnung gemacht. In den vielen Felsen und Spalten warteten Muränen, Gabeldorsche und Krustenanemonen darauf entdeckt zu werden. Am Ende des Tauchganges setzte jeder Teilnehmer seine Boje.

Text : Benjamin Ihrig und Florian Diehr