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Tauchausbildung

Ressort Mischgastauchen

„Technisches Tauchen“ steht im VDST für Formen des Sporttauchens, bei denen Mischgase eingesetzt werden, um sicher größere Tauchtiefen und/oder eine optimierte Dekompression zu erreichen. Der Begriff Technisches Tauchen stammt ursprünglich vom Einsatz „Technischer Gase“ (z.B. Helium oder Sauerstoff). 

Das Technische Tauchen ermöglicht die Durchführung von Tauchgängen in Tiefen größer 40m – es kann je nach Ausbildungsstand bis 60 oder 90m getaucht werden. Erst mit Helium als weiterem Gasanteil im Atemgas können solche Tiefen sicher betaucht werden. Hier können Orte bestaunt werden, die vielleicht noch niemand gesehen hat oder Wracks die bisher unerreichbar waren. In diese Tiefen vorzustoßen erfordert nicht nur einen erhöhten Ausrüstungsaufwand, sondern auch viel Training und vor allem eine fundierte und qualifizierte Ausbildung.

Dies wird im VDST durch hohe Sicherheitsstandards hinsichtlich Ausbildung, Technik, Tauchgangsplanung und –durchführung gewährleistet. Der VDST bietet dazu ein umfassendes Kursprogramm. Die Ausbildung hat verschiedene Schwerpunkte. Ein Fokus der Ausbildung ist es, die Tauchfertigkeiten und die Ausrüstung für technische Tauchgänge zu vermitteln. Zudem wird das Teamtauchen, effiziente Kommunikation, erweiterte Tauchprozeduren (sogenannte Skills wie z.B. Ventilmanagement, Boje setzen, Gasmanagement, Out-of-Gas-Situationen beherrschen, Stagehandling) ausgebildet. In den Kursen steht auf dem jeweiligen Kursniveau der sichere Umgang mit Mischgasen (Nitrox, Trimix), die Dekompressionslehre und –strategie, sowie die Tauchgangsplanung und Problemlösungsstrategien auf dem Programm.

Mit der stufenweisen Ausbildung über einen Grundlagenkurs können interessierte Taucher bis zum DTSA Trimix** Taucher ausgebildet werden und sich auf ein ganz speziellen Taucherlebnis freuen. Es hat etwas von der Anfangssequenz des Raumschiffs Enterprise – dahin zu gehen, wo noch niemand zuvor gewesen ist…