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Leistungssport
Bild: WLT e.V.

   Trauer um Gottlob Schmid

Vor einigen Tagen erreichte uns die Nachricht, dass Gottlob Schmid - unser langjähriger Unterwasser-Rugby Schiedsrichterobmann Süd und A-Kaderschiedsrichter - verstorben ist. Er war für etwa eine Generation von UWR-Schiedsrichtern in Süddeutschland die prägende Person.

"Wenn Funktionär tatsächlich von 'funktionieren' kommt, dann verdient Gottlob Schmid aus Sindelfingen diesen Ehrentitel. Es gibt bestimmt nicht viele, die sich so für unseren Sport engagieren", schrieb Walter Schultze, damaliger UW-Rugby Sektionsleiter, schon im Jahre 1990.

Gottlob war seit Mitte der 80er Jahre UWR-Schiedsrichterobmann Süd und ausbildungsberechtigter A-Kader-Schiedsrichter. Er war ebenfalls über viele Jahre UWR-Sachabteilungsleiter und UWR-Schiedsrichterobmann im Württembergischen Landesverband für Tauchsport e.V.

Mehr als 15 Jahre hat er den UWR-Schiedsrichternachwuchs in Baden-Württemberg und Bayern aus- und fortgebildet. Ohne ihn sähe die Schiedsrichterlandschaft im Süddeutschen Raum sicherlich ganz anders aus. Auch bei unseren schweizer Nachbarn hat er anfangs die UWR-Schiedsrichter ausgebildet. Für die Eidgenossen war er als "Internationaler Schiedsrichter" auch bei Welt- und Europameisterschaften im Einsatz.

Vom Handball wechselte der begeisterte Aquarianer Ende der 70er Jahre zum VfL Sindelfingen und dort zum Tauchsport und UW-Rugby. Mit seiner großen und kräftigen Statur spielte Gottlob zunächst auf dem Tor und später auch im Sturm. Insgesamt war er rund 10 Jahre aktiv, bevor er sich dann dem Schiedsrichterwesen widmete. Schnell qualifizierte er sich zum ausbildungsberechtigten A-Kader-Schiedsrichter, der Grundlage für sein langes Wirken im Schiedsrichterbereich.

Wir haben mit Gottlob einen unermüdlichen "Ehrenämtler", aber auch einen großartigen und immer sehr hilfsbereiten Sportkameraden verloren. Wenn Not am Mann war, war Gottlob immer wieder der "Rettungsanker".

Zu Beginn der 90erJahre zog er von Böblingen in sein Schwarzwald-Domizil in Furtwangen. Dort im Oberfallengrund bei Furtwangen verbrachte er seinen wohlverdienten Lebensabend.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.


Für den Verband Deutscher Sporttaucher e.V.
Rüdiger Hüls, Fachbereichsleiter Leistungssport
und der gesamte Vorstand


Leistungssport

Seit sich in den 1950/60er Jahren die ersten Menschen zum Sporttauchen mit Gerät unter der Wasseroberfläche bewegt haben, hat sich das Sporttauchen mittlerweile zu einer Natur- und Erlebnissportart entwickelt, die sehr vielfältig ist. Wie kaum eine andere Sportart kann das Sporttauchen von fast Jedem ausgeübt werden und die Möglichkeiten dabei sind sehr vielfältig:

Der Tauchsport wird vom reinen Fun-Tauchen (beispielsweise im Urlaub oder auch in deutschen Seen und Flüssen) über die diversen Bereiche wie Kindertauchen, Technisches Tauchen oder auch Apnoe-Tauchen (nur mit Maske, Flossen und Schnorchel) ausgeübt.

Auch wenn man sich mit anderen messen möchte, ist der Tauchsport die richtige Anlaufstelle, denn neben Unterwasser-Foto & Video-Wettbewerben können die folgenden Sportarten als Leistungssport ausgeübt werden:

Hier können wir mit Stolz berichten, dass der VDST mit seinen Wettkämpfern zur Weltklasse gehört!

Die drei Disziplinen sind als Sektionen im Fachbereich Leistungssport zusammengefasst.
In einigen wenigen Vereinen wird auch Unterwasser-Hockey gespielt.

Der Fachbereich ist auch für die Aus- und Fortbildung der Trainer im Leistungssport zuständig.

Dabei sind die Sicherheit beim Tauchen und Fairness im Sport ohne Doping für uns die obersten Gebote!