Spannende Europameisterschaften im Orientierungstauchen in Estland

Spannende Europameisterschaften im Orientierungstauchen in Estland

Am Viljandi-See, ca. 161 Kilometer von Tallin entfernt, treffen Europas beste Orientierungstaucher:innen am Sonntag aufeinander. Vom 22. bis 29. August finden, coronabedingt mit einem Jahr Verspätung, die Europameisterschaften der Jugend und Erwachsenen im Orientierungstauchen statt. Zu diesen 29th Senior Orienteering Open European Championship / 12th Youth Orienteering Open European Championship entsendet der Verband Deutscher Sporttaucher seine Athleten in die Hansestadt Viljandi nach Estland. Neben den Sportlerinnen und Sportlern Johannes Böhme, Lisa Dethloff, Anika Hasse, Theresa Köhn, Willi Krause, Slava Pagels, Marek Preuß, Lisa Schäfer und Tessa Wolff, werden Bundestrainer Jens Peter Ostrowsky, die beiden Mannschaftsleiter Sven Schönherr und Thomas Krüger sowie Antje Franke als Fachbereichsleiterin Leistungssport dabei sein.

Messen werden sich die VDST-Athleten mit ihren internationalen Kollegen aus den teilnehmende Nationen Ukraine, Russland, Frankreich, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Österreich, Italien, Slowakei und Estland.

Mit Spannung erwartet der Verband die Ergebnisse, denn nicht nur ein neuer Bundestrainer ist diesmal dabei, das deutsche Team ist zur Hälfte neu besetzt. Die altbekannte Top-Sportlerin Lisa Dethloff ist von der Jugend- in die Erwachsenenwertung aufgestiegen – und möchte auch hier wieder vorne mitmischen. Willi Krause (M-Kurs) und Anika Hasse (Short Race) konnten 2019 jeweils Silber ergattern und möchten auch 2021 erneut auf dem Podest stehen. Im Mannschaftswettbewerb MTÜ werden die Mannschaftsplätze sowohl bei den Damen als auch bei den Herren komplett neu besetzt, es bleibt die spannende Frage, wer die Mannschaftsführung übernimmt und wie sich das neu gefundene Team im Wettbewerb schlägt.

Auch die Wettkampfstätte ist eine Herausforderung. Aus den Erfahrungen der letzten Wettkämpfe hat der See in Viljandi eine Sichtweite zwischen ein bis zwei Metern. Aber durch seine Länge von ca. 3 Kilometern ist er sehr windanfällig, was ein ständiges Beobachten und möglicherweise auch starke Korrekturen auf dem Wettkampfkurs erfordert.

Es ist also alles offen.

Der VDST drückt seinen Sportlerinnen und Sportlern die Daumen.

Menü