Finswimming World Cup begeistert mit Spitzenleistungen

Der Auftakt in die internationale Saison ist für die deutschen Finswimmer eindrucksvoll gelungen: Beim Finswimming-Weltcup in Italien im März 2026 sicherte sich das deutsche Team insgesamt 26 Medaillen und setzte damit früh ein starkes Zeichen.

Der Wettbewerb gilt traditionell als erster großer Gradmesser im Jahr und bringt die internationale Spitze im Finswimming zusammen. Zugleich ist er ein wichtiger Formtest. Umso bedeutender ist das Abschneiden der deutschen Mannschaft, die nicht nur quantitativ mit 26 Podestplätzen überzeugte, sondern auch durch neue Gesichter wie Mia Jette Fischer auf sich aufmerksam machte. Die Jugendliche vom TC Lichtenberg überzeugte mit starken Leistungen und gewann gleich zwei Goldmedaillen über 400 und 800 Meter Finswimming.

Auf den Tauchstrecken bewies Hannah Troppschuh ihr taktisches Geschick. Im 400-Meter-Rennen gelang es ihr, ihre Kräfte optimal einzuteilen und sich mit einem großen Vorsprung von fast fünf Sekunden gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen.

Im Sprintbereich zeigten insbesondere Nadja Barthel und Niklas Loßner vom SC DHfK Leipzig ihr Können und lieferten Zeiten auf Weltklasse-Niveau ab. Die deutsche Rekordhalterin über 50 und 100 Meter Finswimming blieb bei ihren Siegen nur knapp über ihren nationalen Bestmarken, die sie erst vier Wochen zuvor aufgestellt hatte. Emily Hempler, Michele Rütze sowie Bi-Fin-Schwimmerin Lilly Placzek unterstrichen die starke Form des deutschen Teams mit ihren Goldmedaillen über 1500 Meter Finswimming, 200 Meter Streckentauchen bzw. 50 Meter Bi-Fin.

Die Erfolge in Italien bieten Rückhalt für die bevorstehenden nationalen und internationalen Höhepunkte.

Foto: Anne Lüth