Rückrunde der UWH Bundesliga 25/26

Am 21. und 22. März 2026 traf sich die Unterwasserhockey-Elite Deutschlands im hohen Norden, um in der Bundesliga den Meister der Saison 2025/2026 zu küren. Gastgeber der Rückrunde war kein Geringerer als der Landesmeister Schleswig-Holsteins: der Elmshorner Tauchsportverein Schlickteufel e.V. – und der bereitete den perfekten Rahmen.

Ein 20 Meter langes, 1,90 Meter tiefes Becken, Bänke und Tische für die Teams, eine Wechselzone direkt im Wasser und ein großzügiger Aufwärmbereich nebendran: Bessere Bedingungen kann man sich kaum wünschen. Neun deutsche Teams und ein internationales Gastteam nahmen die Herausforderung an.

Nach der Hinrunde im November in St. Leon-Rot wurden die Mannschaften in zwei Gruppen eingeteilt. Wie schon zuvor bot die Gruppenphase die Chance, sich zu beweisen und den Sprung in die Top-Gruppe der fünf Besten zu schaffen. Dort standen schließlich der Tauch Club Octopus Weinheim Alecto (TCO Alecto), die Munich Darlins von UWH München und dem DJK Sportbund München, die Sporttaucher Berlin 1 (STB 1), die Tauchsportgemeinschaft Frechen (TSG Frechen) und – erstmals – die Munich Mucks von UWH München und dem DJK Sportbund München. Die Mucks sicherten sich den letzten Platz in der Top-Gruppe in einem nervenaufreibenden 1:0 gegen TCO Cyanus.

In der Sub-Gruppe spielten der Tauchclub Freiburg (TCF Fischotter), die Sporttaucher Berlin 2 (STB 2), der Tauchclub Octopus Weinheim Cyanus (TCO Cyanus), die Spielgemeinschaft aus dem Elmshorner Tauchsportverein Schlickteufel und dem Tauch-Club Hannover (Spielgemeinschaft Elmshorn/ Hannover) sowie Benthos and Friends um die Plätze sechs bis neun.

Unentschieden? Gab es nur einmal in der gesamten Rückrunde: Die TSG Frechen gegen die STB 1 endete 0:0 – ein zähes Ringen auf Augenhöhe. In der Platzierungsrunde drehten die Berliner dann knapp auf und besiegten die Frechener mit 1:0. Überhaupt zeigte Frechen gegen die Top-Teams ein starkes Gesicht: Das 1:2 gegen die führenden Munich Darlins war ein Statement, nur der TCO Alecto gewann klarer mit 3:0. Die Ergebnisse machten deutlich, wie eng es an der Spitze zuging – aus einzelnen Resultaten ließ sich die Rangfolge kaum herleiten, so unterschiedlich waren die Spielstile und so spannend die Duelle.

Der TCO Alecto selbst lieferte zwei Kontraste: eine knappe 1:2-Niederlage gegen die STB 1, dann ein lange offenes Spiel gegen die Munich Darlins – bis die Münchner mit konstantem Druck das Tempo anzogen und schließlich ein beeindruckendes 4:0 herausholten.

Eine der schönsten Geschichten schrieb der Newcomer aus Freiburg. Der TCF Fischotter erzielte erneut mehrere Turniertore – bemerkenswert für ein junges Team, das in dieser Saison sein Bundesligadebüt gibt. Genau solche Momente zeigen, wie lebendig die Liga ist.

In der Sub-Gruppe fiel die Entscheidung um Platz sieben im direkten Duell: Nachdem sich die STB 2 und die Spielgemeinschaft Elmshorn/Hannover in der Hinrunde 2:2 getrennt hatten und punktgleich dastanden, holte die STB 2 in der Rückrunde ein klares 4:1 und machte den Rang fest.

Und dann das Finale der Gefühle: die STB 1 besiegte die Munich Darlins zwar knapp mit 1:0 – für den Gesamterfolg reichte das aber nicht. Am Ende gewannen die Munich Darlins insgesamt ihre Begegnungen mit einer Bilanz von 2:1 gegen die Sporttaucher Berlin 1 und krönten sich verdient zum Meister der Bundesliga 2025/2026. Ein würdiger Abschluss eines intensiven, hochklassigen Wochenendes – und eine starke Einladung an alle, die diese Sportart noch entdecken wollen.