Starker Auftritt der deutschen Finswimmer beim Weltcup in Aix-en-Provence

Beim CMAS World Cup im Finswimming vom 24. bis 26. April 2026 in Aix-en-Provence präsentierten sich die deutschen Athletinnen und Athleten in hervorragender Form. Besonders der SC DHfK Leipzig prägte das Geschehen aus deutscher Sicht und setzte mit zahlreichen Medaillen sowie neuen nationalen Bestmarken ein deutliches Ausrufezeichen.

Im Mittelpunkt stand Nadja Barthel, die über 50 Meter Finswimming in 17,78 Sekunden einen neuen deutschen Rekord aufstellte und damit ihre internationale Klasse eindrucksvoll unter Beweis stellte. Für weitere Highlight sorgten die Staffeln des SC DHfK Leipzig, die gleich zwei deutsche Vereinsrekorde über 4 x 100 FS der Damen und 4 x 100 SB Mix aufstellen konnten und damit die starke mannschaftliche Geschlossenheit unterstrichen.

Sowohl bei den Erwachsenen als auch im Jugendbereich erreichten die Finswimmer des VDST jeweils 20 Medaillen. Insgesamt gingen dabei 16 Titel auf das Konto der deutschen Starterinnen und Starter. Ganz oben auf dem Podest standen Emily Hempler, Lilly Placzek, Marek Leipold, Niklas Loßner, Jakob Reinicke, Hannah Troppschuh, Lotte Troppschuh und Mia Jette Fischer – ein Beleg für die hohe Leistungsdichte und die erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

Der Großteil der Medaillen entfiel auf den SC DHfK Leipzig, der sich mit Platz drei in der Gesamtwertung einmal mehr als leistungsstärkster deutscher Verein auf internationaler Bühne präsentierte. Darüber hinaus konnten weitere deutsche Vereine – SG Dresden, TC fez Berlin, SSC Halle, TSC Erfurt, TSC Rostock 1957, DJK VfR Mülheim Saarn, TC Lichtenberg – mit tollen Leistungen und Podestplatzierungen zum positiven Gesamtergebnis beitragen und wichtige internationale Erfahrungen sammeln.

Der Weltcup in Aix-en-Provence mit seiner starken internationalen Konkurrenz aus 96 Vereinen bestätigte damit den positiven Trend im deutschen Finswimming. Die gezeigten Leistungen lassen optimistisch auf die kommenden internationalen Höhepunkte wie die Jugendeuropameisterschaften in Griechenland und die Weltmeisterschaften in Südkorea blicken und unterstreichen die erfolgreiche Entwicklung im Leistungssportbereich des VDST.

Foto: Anne Lüth