Theorieprüfung – Apnoe-Tauchlehrer 2026

20.–22. März 2026 in Nordhausen – Ulrike Hähnel

Mit einer guten Mischung aus Vorfreude und leichtem Kribbeln im Bauch trafen sich am Freitag alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Nordhausen zum Theorieprüfungswochenende. Viele von uns kannten sich bis dahin nur aus den Online-Sessions – umso schöner war es, sich endlich persönlich kennenzulernen.

Insgesamt waren 16 Anwärterinnen und Anwärter aus ganz Deutschland dabei, vom 1- bis zum 3-Stern. Begleitet wurden wir vom Prüferteam rund um Sandra, Sven und Thomas. Auch der Ressortleiter, Ralf Hildebrandt, ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen und uns zu begrüßen – ein gelungener Start ins Wochenende.

Nach dem Ankommen ging es direkt los: Juli, Tauchlehrer-3-Stern-Anwärterin, stellte die Planung und Durchführung eines AK Apnoe 2-Kurses vor. Im Anschluss brachte uns Sandra die VDST-Standards im Freigewässer nochmal näher. Der erste Tag war damit schon gut gefüllt mit neuem Input und vielen Denkanstößen – und fand seinen entspannten Ausklang beim gemeinsamen Abendessen.

Der Samstag begann angenehm ruhig mit einer Dehn- und Atemeinheit unter der Anleitung von Joachim – genau das Richtige, um anzukommen, bevor es intensiver wurde. Danach ging es an unsere Lehrproben: Von Knotenkunde über Briefings bis hin zur Sicherung beim Strecken- und Tieftauchen war alles dabei. Hier konnten wir nicht nur unser Wissen zeigen, sondern auch viele praktische Tipps für unseren späteren Unterricht mitnehmen. Besonders spannend war, dass erstmals 1- und 2-Stern-Apnoe-Tauchlehrer-Anwärter gemeinsam an der Theorie teilgenommen haben. Dadurch entstand ein richtig wertvoller Austausch – vor allem die angehenden Apnoe-Tauchlehrer konnten von den Erfahrungen der Fortgeschritteneren profitieren.

Am Sonntag folgte der schriftliche Prüfungsteil. Nach so viel Input hieß es dann, sich erstmal zu konzentrieren und das Gelernte aufs Papier zu bringen. Während unsere Leistungen anschließend korrigiert wurden, gab es noch eine interessante Einheit zum Thema Recht.

Der schriftliche Teil hatte es durchaus in sich und nicht bei allen hat es direkt im ersten Anlauf geklappt – was bei der Aufregung absolut verständlich ist. Die nächste Chance bietet sich aber schon während der praktischen Prüfung.

Was von diesem Wochenende besonders hängen bleibt: In kürzester Zeit ist eine richtig tolle Gruppe zusammengewachsen. Es wurde unterstützt, Wissen geteilt und gemeinsam gelernt.

Ein großes Dankeschön an das Prüferteam für die hervorragende Organisation, die vielen hilfreichen Tipps und die durchgehend offene und unterstützende Atmosphäre.

Jetzt heißt es: weiter trainieren – und dann sehen wir uns bei der praktischen Prüfung in Kroatien wieder.