Bronze-Coup in Südkorea: Marek Leipold jubelt bei der WM

Für das nächste Ausrufezeichen sorgte die deutsche 4 × 50 Meter FS-Damenstaffel. In der Besetzung Nina Kohler, Nadja Barthel, Lilly Placzek und Michele Rütze schwamm das Quartett zu einem neuen Deutschen Rekord und unterstrich eindrucksvoll die starke Entwicklung des deutschen Frauenteams.

Für einen der Höhepunkte des letzten Wettkampftages sorgte Marek Leipold über 100 Meter FS. Bereits im Vorlauf präsentierte er sich in Bestform und qualifizierte sich mit persönlicher Bestzeit souverän für das Finale. Dort legte er noch einmal nach und belohnte sich mit einer starken Leistung, die ihm überraschend die Bronzemedaille einbrachte. Mit einem couragierten Rennen sicherte sich Leipold seinen Platz auf dem Podium und sorgte für eine weitere deutsche WM-Medaille.

Auch über 50 Meter Bi-Fin der Damen zeigte das deutsche Team seine Leistungsstärke. Lilly Placzek und Lara Gawenda qualifizierten sich beide für das abendliche Finale und bestätigten damit ihre hervorragende Form. Besonders knapp verlief das Finale dann für Lilly Placzek. Nach einem starken Rennen verpasste sie eine Medaille denkbar knapp: Lediglich 0,02 Sekunden fehlten auf den Bronzerang. Mit Platz vier bestätigte sie dennoch eindrucksvoll ihre internationale Konkurrenzfähigkeit.

Einen weiteren Deutschen Rekord steuerte Niklas Loßner über 50 Meter Bi-Fin bei. Bereits im Vorlauf stellte er eine neue nationale Bestmarke auf und qualifizierte sich damit für das Finale. Dort bestätigte er seine starke Leistung exakt und belegte einen hervorragenden 7. Platz.