Apnoe Tauchlehrer 1/3-Prüfung auf Elba

Blog zur Apnoe Tauchlehrer 1/3-Prüfung des VDST

Vom 1. bis 8. Juli 2023 findet die Apnoe TL1/3-Prüfung des VDST auf Elba statt. Hier schildern die Teilnehmenden ihre Erlebnisse vor, während und nach den Tauchgängen.

Tag 7 (07.07.2023)

Am 7 Tage sprachen also Sandra, Thomas und Ralf…

Da wir am Vortag alle erfolgreich die letzte Prüfungsleistungen absolviert haben, erarbeiteten wir uns damit Zeit für wirklich freies Apnoetauchen.

fun, fun, fun rund um La Corbella 

Die letzte Yogasession hat TL3-Anwärter Guido zu unserer Freude  gestaltet und entsprechend relaxed sind wir alle mit einem großen Grinsen im Gesicht aufs Schnellboot und wurden nach La Corbella gefahren.

Der Tauchplatz besteht aus großen, küstennahen Felsformationen, die aus dem Tyrrhenischen Meer direkt zwischen dem Golf Lacona und Golfo Stella ragen.

Der frühe Taucher sieht den Fisch zuerst

Als Apnoeisten sind wir in der Regel schnell fertig mit Packen und Anrödeln und waren entsprechend auch die ersten am Tauchspot. Gelegentlich werden hier Thunfische, Mondfische und große Barrakudas gesichtet. Heute haben wir vor Ort bei unseren Erkundungstauchgängen zwischen 7m und 18m zwar keine dieser Arten, dafür aber viele andere farbenfrohe Fische, bunte Seesterne, Muränen, Rochen, Oktopoden und weitere kleine und große Unterwasserlebenwesen aus nächster Nähe in ihrer Welt besuchen dürfen.

Nach dieser genialen letzten Session haben wir das gesamte Tauchequipment als eingespieltes Team aufgeklart und für den Transport nach Hause verstaut. Den restlichen freien Nachmittag haben alle Teilnehmenden dankend für die Packaktionen oder auch ein ausgiebiges Nickerchen genutzt.

„Alles kann sich noch ändern“ – die Stunde der Wahrheit

Am Abend trommelten Thomas, Sandra und Ralf die gesamte Truppe im idyllischen Garten zusammen zur Stunde der Wahrheit.

Sich auf den Bänken festhaltend, erwartete die gesamte Truppe die finale Leistungsschau. Das Ausbildungsteam ließ die Woche noch einmal Revue passieren und zog am Ende, zur Erleichterung aller, ein positives Gesamtfazit: alle Teilnehmenden sind zu einem starken und funktionierenden Team zusammengewachsen und haben ihre TL-Apnoe-Prüfung erfolgreich bestanden.

Mit persönlichen Feedbacks erfolgte die Urkundenverleihung und es wurde sogar hier und da ein Tränchen verdrückt. Großartig zu sehen, was eine Woche geteilte Freud’ und Leid mit 11 Personen machen kann.

Zur Freude aller Teilnehmenden und auch der Prüfenden rief aus Deutschland sogar Hagen Engelmann, Bundesausbildungsleiter im VDST, an um auch seitens des Gesamtverbandes den 10 erfolgreichen neuen TL-1 und Guido als neuem TL-3 zu gratulieren. Ein schönes Zeichen, was die erhöhte Aufmerksamkeit für den rasant wachsenden Bereich Apnoe im Tauchsport unterstreicht.

Wir freuen uns, die VDST Freitauchsparte nun gestärkt und gemeinsam weiter zu professionalisieren und laden alle mitlesenden Interessierten ein, sich zu einem Einsteigerkurs in ihrem lokalen Tauchsportverein zu melden.

Lisa & Horry


Die neuen TL1-Apnoe sind Über- und Unterwasser zu finden 

  • Lisa Kauke – Berlin
  • Martin Riske (Horry) – Bremen
  • Lars Neumeier – Erftstadt
  • Peter Siwon – Regensburg
  • Sven Karsubke – Weilerswist
  • Joachim Koch – Köln
  • Oliver Breuer – Gießen
  • Sven Bonk – Papenburg
  • Tobias Fürderer – Unna
  • Klaus Nüßlein – Bamberg

Tag 6 (06.07.2023)

Um es kurz ostfriesisch zusammenzufassen: Joouu. Oder bayrisch: passt scho! 😉

Das würde aber unseren Ausbildern wahrscheinlich etwas zu kompakt sein, deshalb hier die ausführliche Version.

Der Tag begann traditionell mit der Yoga-Dehnungs-Atmungs-Session. Klaus kramte tatsächlich noch ein paar neue Übungen zusammen. Wir dehnten, atmeten und yogaten alle bereitwillig mit, auch wenn das Damoklesschwert der Prüfungen für Tieftauch-Intervall und Streckentauchen inklusive Sicherung über uns schwebte. Ein bisschen Knistern lag durchaus in der Luft.

Der TLVD gab für´s Aufrödeln die Devise aus, dies möglichst in aller Stille zu tun, was für Friesen kein Problem ist, aber doch von einigen anderen eine erhöhte Selbstdisziplin erforderte. Konzentriert wurde alles vorbereitet. Abmarsch zum Strand und Bootsbeladung zeigte einmal wieder: Übung macht den Apnoe-TL. Hohe Bewertungen bei der A- und B-Note wären uns sicher gewesen. Eine gewisse Be- oder Verwunderung bei den Badegästen ob des gut geölten Ablaufs war zu erahnen.

Der sympathische Skipper der „Kenya“ brachte uns wieder zu unserem Übungstauchplatz Gemini West, der durch zwei aus dem Meer ragende Felsen seinem Namen gerecht wird.

Die Prüfungsboje und Vorbereitungsbojen waren schnell und sicher gesetzt. Was soll man lange rumschreiben: Joouu und passt scho sagen alles. Alle Teilnehmer hauten ihre Intervalle raus und erarbeiteten sich dafür eine angemessene Mittagspause.

Am Nachmittag trat die ganze Truppe zum Streckentauchen an. 6o bis 75 Meter im Freiwasser sind kein Pappenstiel, wie wir am Dienstag erfahren haben. Der Aufbau lief vergleichsweise flott. Man merkte den Lernfortschritt deutlich. Und dann: Joouu und passt scho. Alle sind durchgekommen. Bravo!! Die Spannung fiel merklich von allen ab, die ihre Strecke gemeistert haben.

Jetzt leitete die CO2-Junkies nur noch ein Gedanke: Grillen und ein Bier oder so was in der Art. Und was sollen wir sagen: Joouu, das haben alle redlich verdient. Die Autoren haben den Blog nochmal gelesen und kamen zu dem Schluss: passt scho.

Grüße von Elba von
Sven, dem Ostfriesen, und Peter, dem Oberbayern

Tag 5 (05.07.2023)

Umweltschutz macht Hungrig

Yoga macht müde Menschen munter:
Um 6:45 Uhr begann unser Tag, wie gewohnt mit einer Yogasession, bei der heute besonderen Wert auf die Dehnung im Allgemeinen und der Atemmuskulatur im Besonderen Wert gelegt wurde.

Dann wurden wir alle Teil eines großen Experiments: Zum ersten Mal bei einer TL-Prüfung durften die Teilnehmer aktive „Forschungstaucher“ werden und Untersuchungen zum Mesoplastik in Ufernähe durchführen. Mesoplastik? Das sind Kunststoffteilchen mit einer Größe von 2mm bis 50mm. Von unserer Referentin Johanna Wildling wurden wir eingeladen, im Uferbereich unterschiedliche Probeentnahmetechniken zu testen. Wir sollten in definierten Probesettings Kunststoffteilchen vom Meeresgrund einsammeln und für die spätere Analyse in Probebehälter verbringen. Hierzu wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und mit unterschiedlichen Hilfsmitteln wie Zählquadrat und Transekt ausgestattet.

Die Gruppen erarbeiteten sich zuerst theoretisch, dann im Meer praktisch eine optimale Vorgehensweise, um die Anforderungen der Marineökologin umzusetzen. Johanna hat hierbei die Probeentnahmetechniken zum ersten Mal mit Freitauchern durchgeführt. Besonders die Herausforderung, beim Suchen der Plastikteile möglichst kein Sediment aufzuwirbeln, wurde mit innovativen Methoden der Bebleiung gelöst. So wurde am Untersuchungsort Halsblei deponiert und zur Beprobung auf Tiefe angelegt. Das erneute Ablegen am Meeresgrund machte es möglich, komplett ohne Flossenschlag praktisch bewegungslos aufzutauchen. Durch die hervorragende Koordination innerhalb der einzelnen Gruppen waren wir in der Lage, zwei unterschiedliche Tiefenbereiche zu Beproben. Nach knapp zwei Stunden hatten wir alle Proben gesammelt, verstaut und an Land verbracht.

Hier hatten wir das Glück, in hüfthohem Wasser einen Oktopus beobachten zu dürfen. Er war sehr interessiert an den vielen schwarzen Gestalten um sich herum und zeigte seine Kunst, sich perfekt an die Umgebung anpassen zu können. Ein kleines Highlight am Ende des Tauchgangs.

Im Anschluss erhielten wir von Johanna eine theoretische Einführung in das Thema „Plastikabfälle im Meer“. Hier erfuhren wir, dass von den mehr als 300 Mio. Tonnen pro Jahr produzierter Kunststofferzeugnissen bis zu 12,7 Mio. Tonnen als Abfall im Meer landen. Das macht circa 80% des gesamten Mülls im Meer aus. Eine genaue Menge anzugeben, ist schwierig, da alle Zahlen auf Schätzungen beruhen. Klar ist aber, dass es deutlich zu viel Müll ist. Obwohl das Problem bereits seit den 1980er Jahren bekannt ist, kam es erst in den letzten Jahren im öffentlichen Bewusstsein an. Wir durften erfahren, wo sich der Müll sammelt und, dass er sich nur zu circa 1% an Orten zeigt, an denen wir das Problem wirklich wahrnehmen. Ein Großteil des Mülls landet auf dem Meeresgrund, der im Durchschnitt circa 5000m tief ist. Es ist daher gut mit Beach-Clean-Ups Aufmerksamkeit zu erzeugen und im Strandbereich Kunststoff einzusammeln. Noch wichtiger ist es jedoch, bei jeder möglichen Gelegenheit, Kunststoffabfälle zu vermeiden, damit unser Meer lange noch als Lieblingsort für schöne Tauchgänge erhalten bleibt.

Im Anschluss wurde noch ein Vortrag zur Knotenkunde gehalten, bei dem die Teilnehmer mitmachen durften und so praktische Kenntnis für die für Taucher wichtigsten Knoten erhalten haben.
Der Tag wurde mit der hervorragenden Pasta des Hauses mit frischen Basilikum und geriebenen Grana Padano abgerundet.

Klaus und Tobias

Tag 4 (04.07.2023)

An Tag 4 stehen Tieftauchen sowie die Erprobung und Durchführung der Rettungsübung als Prüfung auf dem Programm.

Um 6.45 Uhr grüßt das mittlerweile zum Ritual gewordene Yoga-Murmeltier – auch hier wieder mit Atem- und Dehnübungen – um den kommenden Herausforderungen wenigsten ansatzweise tiefenentspannt begegnen zu können.

Nach anschließendem ausgiebigem Briefing und guter Vorbereitung durch den TLvD besteigen wir das Boot Kenya um 9.00 Uhr inklusive unserer wie üblich umfangreichen Ausrüstung (und da sage noch einer, Apnoetauchen sei mit wenig Gerödel verbunden), die mit einem kleinem Beiboot vom Strand zum Boot verbracht und ins Boot verladen wird. Das Be- und Entladen des Tauchboots und die dafür notwendige Logistik funktioniert mittlerweile immer besser und flüssiger.

Rausch der Tiefe

Am Tauchplatz angekommen und bei besten Bedingungen (Sonnenschein und wenig Wellengang) werden die Prüfungstauchgänge „Tieftauchen auf 25m mit Zusatzaufgabe“ nach ausführlichem Eintauchen von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert. Dabei funktioniert auch die Sicherung der Taucher sowie der Auf- und Abbau der Bojen dank guter Vorbereitung (fast) reibungslos.

Auch hier zeigt sich, dass die Gruppe immer mehr zu einem gut einspielten Team zusammenwächst, was an den zunehmend entspannteren Gesichtszügen der TL-Anwärter deutlich zu erkennen ist.

Retten ist anspruchsvoll

Die Mittagspause wird aus logistischen Gründen notgedrungen auf See und im Boot verbracht, so dass schon gegen 13.30 Uhr die Durchführung der Rettungsübung am und im Boot erprobt und geübt werden kann. Das erweist sich im Nachhinein als Glücksfall, weil die Teilnehmer (und auch die Ausbilder) damit genügend Zeit bekommen, eine für das Schiff (die Kenya) geeignete Rettungsmethode zur Verbringung eines verunfallten Tauchers aus dem Wasser ins Boot über die ca. 2,50m hohe Einstiegstreppe zu entwickeln und auszuprobieren, bis sie reibungslos funktioniert. Die Herausforderung besteht darin, auch unter widrigen Bedingungen den Verunfallten nicht nur lebend, sondern im Idealfall auch unverletzt an Bord zu bekommen. Dabei zeigt sich, wozu alte Feuerwehrschläuche (auch) noch zu gebrauchen sind.

Das Erprobte wird dann auch prompt nach einer weiteren kurzen Pause von allen TL-Anwärtern in der Rettungsübung (Retten eines verunfallten Tauchers aus 16m Tiefe, Überprüfung der Lebenszeichen des Verunfallten an der Boje, Transport des Verunfallten zum Boot, Rettung des Verunfallten ins Boot, Demonstration der Erste-Hilfe-Maßnahmen an Bord) erfolgreich absolviert. Nach der sowohl logistisch, als auch physisch herausfordernden Demonstration ist allen TL-Anwärtern sowohl die Erschöpfung, als auch die Freude über den erfolgreich absolvierten Prüfungsteil anzusehen.

Veni, vidi und nicht Violini

Die Rückfahrt zum Anlegepunkt am Strand, sowie das Entladen der Ausrüstung und der Rücktransport zur Basis gestaltet sich trotz der sichtbaren Müdigkeit aller Anwärter reibungslos. Die am Strand spontan und unabgesprochen entstehende Kette der Anwärter vom Boot zum Stand erregt das Aufsehen der Strandbesucher und Urlauber, die mehr als ein Foto von der vorbildlichen Aktion schießen.

Nach einer kurzen Pause, einem letzten Kurzreferat und dem obligatorischen „Talk of the day“ endet der erfolgreiche Tag mit einem ausführlichen und hervorragenden Abendessen (großer Dank an die Küche und die Küchenmannschaft der Basis).

Bericht von Oliver und Joachim

Tag 3 (03.07.2023)

Tag 3, Session 4 – Streckentauchen, oder: no bubbles, no troubles.

6.45 Uhr: Yoga am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Mit einer ausgiebigen Yoga- und Stretching-Session sind alle gemeinsam gut in einen neuen, sonnigen Tag auf Elba gestartet. Direkt im Anschluss konnten wir vor versammelter Prüfungscrew noch einmal unsere ausgiebig am Vorabend einstudierte Streckentauch-Rotations-Choreografie vorführen – was für viele Lacher und großes Vergnügen sorgte.

Ab 08.00 Uhr haben wir uns zu einem etwas ausführlichen Briefing des Tages und dem Aufbau von sieben (!) Bojen inklusive unserer Ausrüstung getroffen. Bei herrlichem Wetter und ohne größere Wellen starteten wir den Erstversuch Streckenaufbau.

Auch unter Wasser kann man stolpern

Am Vorabend hatte die Gruppe erfahren, dass anstelle der zu prüfenden 60m auf 5m Tiefe im Freiwasser sogar 75m aufgebaut und bei Bedarf auch gesichert werden sollen. Trotz ausgiebiger Vorbereitung blieben erste Startschwierigkeiten beim Aufbau jedoch nicht aus, diese wurden von der gesamten Gruppe aber insgesamt souverän gemanagt. Das Rotieren am Streckenaufbau wurde vorbildlich und vor allem, wie vorher geprobt, durchgeführt.

Für alle Teilnehmenden war die verlängerte Strecke, trotz optimaler Bedingungen über- und unter Wasser, anspruchsvoll, sowohl im Aufbau, als auch taucherisch. Nach dieser intensiven Session war die ganze Gruppe auf jeden Fall happy, diese Herausforderung der ersten Tageshälfte gemeinsam gemeistert zu haben.

In der Ruhe liegt die Kraft

Zusammen entschieden wir dann, unsere Nachmittagsausfahrt bis auf weiteres abzusagen und nutzten die Zeit, um Yogaübungen für den Folgetag vorzubereiten, Theorieprüfungen abzulegen, uns über die gemachten Erfahrungen auszutauschen oder auch etwas Me-Time auf der sonnenbeschienenen Terrasse zu verbringen.

Nach der Nachbesprechung ist vor der Vorbesprechung

Um 18:30 Uhr versammelten wir uns zum abendlichen “Talk of the Day” und konnten die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren lassen und die Abläufe für den Prüfungsversuch optimieren.

Zum Abendessen hat uns “bella Italia” wie bisher jeden Abend köstlich verwöhnt und zum Abschluss haben wir noch die Gelegenheit bekommen, uns für die kommenden “Rettungsübungen ins Boot” briefen zu lassen. Danach konnten wir endlich den Abend genießen. Neugierig, gespannt und mit Vorfreude blicken wir auf die nun kommenden Prüfungstage.

Lisa und Horry

Tag 1 (01.07.2023)

Die Gruppe, bestehend aus 17 Personen (davon 11 Prüflinge: 10x APTL*, 1x APTL***), ist aus ganz Deutschland nach Elba angereist. Das Wetter am Morgen des Anreisetages war deutlich anders als erwartet. Es regnete in Strömen… „Wenn das die ganze Woche so wird ☹“ waren die Gedanken aller. Gott sei Dank war dies das Wetter auf dem Festland bevor die Fähre nach Elba genommen wurde.

Nachdem alle gut in der Morcone Bucht bei der Tauchbasis „Aquanautic Elba“ angekommen waren, ging es um 14 Uhr mit der Einweisung der Tauchbasis los. Dann wurden erstmal die Apnoe-Bojen für die kommenden Tage konfiguriert. Dabei war die Verwirrung groß (im wahrsten Sinne des Wortes; gemeint im Sinne des Seiles). Nach kurzer Abstimmung im Team wurden alle Bojen sicherheitsgerecht konfiguriert.

Nach Festlegung des TLvD (Tauchleiter vom Dienst) und der Gruppenleiter ging es ins Wasser. Die wunderschöne Morcone-Bucht hat die APTL-Anwärter zum Zeittauchen eingeladen. Alle Teilnehmer haben das Ziel von 3min 30sec auf Anhieb geschafft. Der leichte Wellengang hat alle Teilnehmer in Trance geschaukelt 😊, wobei sie von kleinen Fischen am Meeresboden beobachtet wurden.

Nach gemeinsamen Abendessen und der Tages-Abschlussbesprechung ging es für alle um 21:30 Uhr ins Bett.

Tag 2 (02.07.2023)

6:45 – Treffen zum Yoga; die erste Challenge des Tages war das rechtzeitige Eintreffen aller Teilnehmer. Nach Festlegung der heutigen Aufgaben, TLvDs und Gruppenleiter ging es nach einem kurzen Frühstück los.

Mit dem Speedboot wurde ein Tauchspot mit 30m Tiefe angefahren. Dort standen die Übungen „Tieftauchen 25m“ und „Retten aus 15m Tiefe“ an. Mit fast 30m Sicht waren die Gegebenheiten fast perfekt. Der leichte Wellengang hat allerdings dem ein oder anderen Teilnehmer Magen-Verstimmung beschert. – Die Fische hat es gefreut 😉.

Nachmittags hat die Gruppe die Erfahrungen aus dem Vormittag bzgl. Be-/ Entladen des Bootes in die Logistik mit einfließen lassen. Hier waren deutliche Fortschritte zu erkennen.

Leider wurde die Gruppe davon überrascht, dass das Boot nicht zum vereinbarten Zeitpunkt dort war, wo erwartet. Also hieß es erst einmal warten. Mit kurzer Verzögerung ging es dann los.

In der zweiten Session des Tages wurde „Tieftauchen auf 25m“ abgesichert und „Intervall-Tieftauchen“ (16m mit 45-60 sec Pause zwischen den Intervallen) absolviert.

Das Team aus APTL*-Anwärtern hat eine steile Lernkurve über die beiden ersten Tage gezeigt. Außerdem lässt sich erkennen, dass das Team mit jeder Herausforderung näher zusammenrückt.

Zum Tagesabschluss gab es ein kleines Bonbon für den nächsten Tag. Den Teilnehmern wurde bekannt gegeben, dass für die morgige Übung zum Thema „60m Streckentauchen“ die Seilspule ganze 75m aufweist und somit das Tagesziel erhöht wird.  – Wir sind gespannt, was der morgige Tag bringt.

Berichte: Lars und Sven K

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