Tauchlehrer-Prüfung auf Elba

Blog zur Tauchlehrer-Prüfung

Vom 28. September bis 5. Oktober 2024 findet die TL2/3-Ausbildung und -Prüfung auf Elba statt. Hier folgt der Blog mit Texten der Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Mein liebes Reisetagebuch,

es ist vollbracht. Der Endspurt mit den beiden letzten Tauchgängen stand an.

Im ersten Tauchgang wurde Capo Fonza angefahren, dort haben wir die Grotte erkundet und einen Drachenkopf entdeckt. Den Weg nach oben gestalteten wir mit der korrekten Aufstiegsgeschwindigkeit in Sternformation.
Im Anschluss galt es nochmals eine Boje zu setzen und die touristischen Attraktionen auf unserem Rückweg zu bestaunen.

Nach einem Füll-Boxenstopp an der Tauchbasis, ging es zum Affenfelsen. Ruhige See und Sonnenschein wurden abgelöst von Welle und Regen. Auf dem Weg zum Tauchplatz Corbelli öffneten sich die Himmelsschleusen und wir wurden von oben und unten nass. Dort angekommen stürzten wir uns in die kühlen Fluten und tauchten diesmal ohne Maske ab. Nach einmaliger Umrundung der Tunnel und Canyons des Affenfelsens und dem Skizzieren von mindestens 5 Unterwasserlebewesen in den Wetnotes, starteten wir unseren Ritt auf der Boje, der alle Teilnehmer zur Lizenz getragen hat.

Am Abend fand die feierliche Übergabe der Urkunden statt und es wurde fleißig gestempelt und geloggt, bevor sich die Crew an der Burgerbar versammelte zum letzten Abendmahl.

 

Anm. der Lehrgangsleitung:

Vielen Dank an die Prüfercrew (Jan-Martin Manzek und Cristoph Baumann) sowie dem Tauch-Doc Nils Stöckmann, der den einen oder anderen Teilnehmer aus medizinischer Sicht Prüfungs-fit bekommen hat. Ebenso ein großer Dank an Björn und sein Aquanautic Elba Team für den Support vor Ort sowie auch an die Bootsführer, die trotz teils sehr widriger Randbedingungen mit uns ins Mittelmeer stachen.

Liebes Reisetagebuch,                                                                Morcone, den 03.10.2024

heute sind wir bei bestem Reisewetter aufgewacht: Dauerregen und Wind. Der Tag konnte also nur phänomenal werden. Nach unserem Frühstück stellte uns der Weg zur Basis vor eine Herausforderung besonderer Art: auf der Straße tat sich der Rio Grande auf, den es unbeschadet zu überqueren galt. Dies gelang allen Teilnehmern und wir trafen uns an der Basis, um weitere Pläne zu schmieden. Andere Gäste traten den Weg zurück zur Unterkunft an, da die Basis ihnen sagte, dass tauchen heute keinen Spaß machen würde. Die tapferen Taucher des VDST strotzten vor Motivation und stürzten sich dennoch in das Abenteuer. Die Tour begann mit der SS Rainbow. Der Fahrer Piet brachte uns mit Witz und Charme zu unserem 1. Tauchplatz, der Morcone-Bucht. Das Wetter hielt sich konstant auf niedrigem Niveau.

Bereits das anrödeln gestaltete sich als äußerst interessant: die Geräte auf dem Boot zusammenbauen, während es durch den Wellengang ordentlich durchgeschaukelt wurde. Dies führte zu maximalen Wohlbefinden bei allen Teilnehmern…

Aber nun genug vom Rahmenprogramm, hier die Infos zum Tauchgang. Es ging um die allseits beliebte Übung Rettung eines verunfallten Gerätetauchers aus realistischer Lage bis auf 15 m. Anschließend durften wir bis zum Sicherheitsstopp nur mit dem Mund nachtarieren. Nach dem Sicherheitsstopp auf 5 Meter ging es noch darum, den vorher verunfallten Taucher an die Oberfläche zu bringen und von da aus zum Boot. Randinfo: er lebt noch. Auf dem Rückweg per Boot gab es auch wieder reichlich Welle, Regen und Fischfutter.

Erst war es fraglich, ob es heute einen 2. Tauchgang geben wird. Aber wen stört schon das Wetter? Uns nicht. Also frisch ran an den 2. Tauchgang. Jetzt ging es entspannt vom Strand an der Basis ins Wasser bis ca. 6 m Wassertiefe. Bei diesem Tauchgang ging es um die Fertigkeiten für den AK Problemlösung. Wir konnten demonstrieren, dass wir eine vereisten Atemregler in Vorführqualität händeln können. Auch gab es noch andere lustige Übungen: Wir durften erfahren, wie es sich ohne Sicht (mit Blindmaske) unter Wasser oder mit einem deutlich Wasser ziehendem Atemregler anfühlt. Dies wurde simuliert, indem der Atemregler verkehrt herum in den Mund genommen wurde. Danach ging uns nacheinander die Maske verloren und für das wieder aufsetzen hatten wir nur eine Hand frei. Und da diese Übung immer noch freie Kapazitäten lies, gingen Atemgasversorgung und Maske gleichzeitig verloren. Abschließend kamen die Fesslungskünstler von gestern wieder voll auf ihre Kosten und durften die Fesselspiele unter Wasser fortführen. Allen gelang es, sich mit Hilfe ihrer Schneidwerkzeue aus den Seilen zu befreien. Nach all diesen Übungen sind wir zufrieden aufgetaucht und haben uns schon riesig auf den Grillabend gefreut.

Wir sind schon gespannt, was die Reiseleitung für morgen auf das Programm setzt.

Viele Grüße, Silvia und Karsten.

Liebes Reisetagebuch,

bisher hatten wir Glück mit dem Wetter. Es war sonnig, warm und kaum Wind. Das sollte sich heute ändern. Über Nacht kam Wind auf, sodass heute Morgen unklar war, ob wir überhaupt mit dem Boot rausfahren können oder gar auf die andere Seite der Insel fahren müssen. Der Kapitän entschied, dass wir doch mit dem Boot von der Basis aus starten konnten, wir waren allerdings begrenzt in der Auswahl unserer Tauchplätze. Da ein Tieftauchgang auf dem Plan stand, verschlug es uns erneut zu dem basisnahen Tauchplatz Punta Morcone. Die Aufgabe war ein Tieftauchgang mit Luftmanagement. Beim Einstieg ins Boot mussten wir uns mit dem EH-Equipment durch die Brandung kämpfen und ein Stück schwimmen, da das Boot nicht so nah am Ufer ankern konnte.

Am Tauchplatz angekommen folgten wir der Abbruchkante bis wir uns am Ende der Kante in die Tiefe fallen ließen. Hier fanden wir das Wrack eines kleineren Bootes vor, das mit Röhrenwürmern bestückt war und unter dessen Rumpf ein Hummer Schutz suchte. Beim Aufstieg unter Atmung aus dem Hauptatemregler des Partners gab es noch einige rote Gorgonien zu bewundern. Abgeschlossen wurde der Tauchgang mit einem Boje-Setzen am Hauptregler des Buddies. Danach schaukelten wir zurück zum Strand und kämpften uns erneut durch die Brandung.

Zum Nachmittag wurde der Wind stärker, die Wellen höher und daher musste der Nachmittags-Tauchgang abgesagt werden. Stattdessen trafen wir uns zu einer Theorie-Einheit. Unser Doc ließ uns verschiedene Methoden zur Kommunikation in Stresssituationen ausprobieren und gab uns als Hausaufgabe, diese in den nächsten Tagen anzuwenden. Unsere Ausbilder von der Ostsee vermittelten uns die wichtigsten Knoten und das Thema Seemannschaft. Die Situation eskalierte am Ende, als die Mannschaft sich gegenseitig in Fesselspielchen verwickelte, sodass schon das Angebot kam, im Privaten weiter üben zu können.

Zum Tagesabschluss durfte jeder noch ein Los aus der Taucher-Tombola ziehen. Statt Gewinnen erwarteten uns die Übungen des AK-Problemlösungen für den Nachmittags-Tauchgang am Folgetag.

Nach dem Abendessen gab es schließlich noch eine spontane Lektion zu Unfallsprotokoll und Neuro-Check durch Doc Nils.

Liebe Grüße und bis morgen, dein Guido und dein David.

Liebes Reisetagebuch,

heute Morgen wurde direkt an gestern angeknüpft. Mit unserem Aufstieg waren unsere Prüfer nämlich noch nicht ganz zufrieden, der war wohl zu geschwindigkeitskontrolliert (aka langsam). Heute sollte das zack zack gehen, damit wir auch mal die Umkehrdruckberechnung live erleben.

Gesagt getan, wir stürzten uns im Blauwasser in die Tiefen des Mittelmeeres am Capo Fonza und sammelten auf 45m neben Sand auch etwas Deko auf. Dann wurde die Restluft, des DTG, das dem Umkehrdruck am nächsten kam, geteilt und es ging an den Aufstieg. Auf halber Höhe wurden wir von einem großen Schwarm Barrakudas überrascht. Unser Doc erwies sich schon zum zweiten Mal, nicht nur als ausgezeichneter Mediziner, sondern auch als guter Schatzsucher: Heute war es ein Schnorchel, gestern eine Flosse, … Zügig waren wir wieder auf dem Boot, die wellige Rückfahrt schlug einer Kandidatin allerdings auf den Magen.

Am Mittag bekamen wir von unseren TL3-Aspirant:innen einen Theorie Vortrag zum AK Problemlösungen. Nach dieser Ausführung sollten wir gleich einige Übungen ausprobieren. Ab nun fangen auch die Prüfungstauchgänge an und beim Ersten wurden wir direkt mit Übungen überhäuft. Neben dem negativen Einstieg durften wir die Demonstration der Rettungsübung wiederholen und danach auf geringerer Tiefe als am Morgen einhändig unsere Maske gegen die Back-Up Maske tauschen. Anschließend mussten wir noch eine Boje während der Wechselatmung setzen. Vom zweiten Tauchgang kehrten alle wohlbehalten wieder zurück, denn wir waren wetterbedingt nur am Punta Morcone „direkt um die Ecke“.

Am Abend wurden die meisten Teilnehmer:innen mit einem saftigen Steak zum Bergfest der Prüfung belohnt. Die Vegetarier unter uns freuten sich über die Beilagen.

Liebe Grüße und bis morgen, dein Karsten und deine Romina.

Liebes Reisetagebuch,

den heutigen Tag mussten wir leider mit leicht reduzierter Besetzung starten… das Frühstücksbrötchen wurde zum Verhängnis. Zum Nachmittagstauchgang durften wir aber einen Neuankömmling in unserer Runde willkommen heißen, die Rettungspuppe Randy. Dazu aber später mehr.

Zunächst stand ein Tieftauchgang mit Aufstieg als Team in waagerechter Lage am Tauchplatz Scoglio Remaiolo auf dem Programm. Nach dem Bubblecheck und wenigen Flossenschlägen gefolgt von einem Luftcheck stürzten wir uns an der Steilwand von Scoglio Remaiolo in die Tiefe und fanden uns in der Zieltiefe von 45 m ein. Der Aufstieg erfolgte in gemütlicher, den Prüfern etwas zu gemütlicher, Geschwindigkeit bis auf 10 m. Eine Gruppe musste noch einen kurzen Zwischenhalt auf 20 m zwecks Gepäckkontrolle einlegen. Auf dem Rückweg zum Boot konnten noch einige Muränen entdeckt werden, bevor der Tauchgang mit einem kollektiven Boje-Setzen beendet wurde.

Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns an der Basis und lernten unseren neuen Buddy Randy kennen. Die Demonstration der Rettung eines verunfallten Gerätetauchers aus einer Tiefe von 15 m war geplant. Randy, der leider über sehr wenig Körperspannung verfügt, stellte sich netterweise als verunfallte Person für die Übung zur Verfügung. Nach mehrfachen Aufstiegen mit Randy und zügigem Transport zum Boot wurde Randy über die Sprossenleiter ins Boot verbracht. Zurück am Strand wurde das Befreien vom Gerät, das Verlanden mittels Tragetuch und die Erstversorgung von Randy mit Herzdruckmassage, Sauerstoff und AED vollzogen.

Zum Abendessen gab es weiche italienische Nudeln mit Tomatensoße, gut für alle, die sich am heutigen Tag die Zähne ausgebissen haben.

Liebe Grüße und bis morgen, dein Guido und dein David.

Liebes Reisetagebuch,

gestern waren wir leider nicht mehr in der Lage, dir von unserer Anreise zu berichten. Zwei übereifrige Teilnehmer unserer Expedition TL 2/3 Praxisprüfung auf Elba sind bereits vorher angereist, um die Lage zu sondieren. Der Rest unserer Gruppe hatte eine abenteuerliche Anreise. Davon wollen wir dir gerne berichten.

Das Abenteuer begann am Fährhafen von Piombino. Einzelne Reiseteilnehmer hatten viel Glück und konnten mit der Fähre zeitig übersetzen. Andere hatten trotz festen Fährterminen echte Probleme und mussten nahezu fünf Stunden am Fährhafen auf ihre Überfahrt warten und kurvten von Mole zu Mole, um einen früheren Fährplatz zu ergattern. Es wurde viel gebettelt und gebeten. Allerdings wurde dies vom Hafenpersonal nur mit „LATER“ beantwortet.

Der Tross, der zeitig übersetzen konnte hatte allerdings auf Elba nicht viel mehr Glück. Denn gerade an unserem Anreisetag fand auf Elba DIE Oldtimer-Rally statt. Wegen dieser Rally war der Zufahrtsweg zur Tauchbasis nahezu den ganzen Tag gesperrt, so dass auch hier ein langer Zwangsstopp unumgänglich war. Am Ende des Tages trafen alle Teilnehmer pünktlich am vereinbarten Treffpunkt ein.

Hier starteten wir mit dem offiziellen Teil. Es gab eine Begrüßung durch die Ausbilder, eine Einweisung in die Tauchbasis und schließlich auch die Zimmerschlüssel.

Der krönende Abschluss war ein All-you-can-eat Pizza-Abend. Die mutigste Variante einer Pizza gab es dann ganz am Ende: Nutella-Calzone…

Heute hat der Tag so schön begonnen: Mit Frühstück und Nutella.

Der Reiseplan sah vor, dass wir am Vormittag 1000 m schwimmen und anschließend die Kombi-Übung (25 Meter Streckentauchen mit abschließend perfekt ausgeführtem Palstek) durchführen durften.

Am Nachmittag stand dann vor dem ersten Tauchgang (Gewöhnungstauchgang) die Apnoe-Tieftauch-Übung auf dem Programm. Davor mussten wir leider an der Strömungsleine unser geliebtes Tauchgerät zurücklassen. Die Apnoe-Übung wurden von allen mit Unterschrift auf der wartenden Schreibtafel verewigt.

Beim Tauchgang wurden wir nach einigen Übungen mit Barrakudas, Zahnbrassen, Zackenbarschen und einem Conger-Aal belohnt. Nach einer ruhigen Heimfahrt im Boot folgte ein Debriefing. Damit war der schwere Teil des Tages geschafft und wir durften uns auf das Abendessen freuen. Nun werden wir noch in aller Ruhe all die Eindrücke des heutigen Tages verarbeiten.

Liebe Grüße und bis morgen, dein Wolfgang und deine Silvia.

Liebes Reisetagebuch,

heute Morgen wurde direkt an gestern angeknüpft. Mit unserem Aufstieg waren unsere Prüfer nämlich noch nicht ganz zufrieden, der war wohl zu geschwindigkeitskontrolliert (aka langsam). Heute sollte das zack zack gehen, damit wir auch mal die Umkehrdruckberechnung live erleben.

Gesagt getan, wir stürzten uns im Blauwasser in die Tiefen des Mittelmeeres am Capo Fonza und sammelten auf 45m neben Sand auch etwas Deko auf. Dann wurde die Restluft, des DTG, das dem Umkehrdruck am nächsten kam, geteilt und es ging an den Aufstieg. Auf halber Höhe wurden wir von einem großen Schwarm Barrakudas überrascht. Unser Doc erwies sich schon zum zweiten Mal, nicht nur als ausgezeichneter Mediziner, sondern auch als guter Schatzsucher: Heute war es ein Schnorchel, gestern eine Flosse, … Zügig waren wir wieder auf dem Boot, die wellige Rückfahrt schlug einer Kandidatin allerdings auf den Magen.

Am Mittag bekamen wir von unseren TL3-Aspirant:innen einen Theorie Vortrag zum AK Problemlösungen. Nach dieser Ausführung sollten wir gleich einige Übungen ausprobieren. Ab nun fangen auch die Prüfungstauchgänge an und beim Ersten wurden wir direkt mit Übungen überhäuft. Neben dem negativen Einstieg durften wir die Demonstration der Rettungsübung wiederholen und danach auf geringerer Tiefe als am Morgen einhändig unsere Maske gegen die Back-Up Maske tauschen. Anschließend mussten wir noch eine Boje während der Wechselatmung setzen. Vom zweiten Tauchgang kehrten alle wohlbehalten wieder zurück, denn wir waren wetterbedingt nur am Punta Morcone „direkt um die Ecke“.

Am Abend wurden die meisten Teilnehmer:innen mit einem saftigen Steak zum Bergfest der Prüfung belohnt. Die Vegetarier unter uns freuten sich über die Beilagen.

Liebe Grüße und bis morgen, dein Karsten und deine Romina.

Liebes Reisetagebuch,

den heutigen Tag mussten wir leider mit leicht reduzierter Besetzung starten… das Frühstücksbrötchen wurde zum Verhängnis. Zum Nachmittagstauchgang durften wir aber einen Neuankömmling in unserer Runde willkommen heißen, die Rettungspuppe Randy. Dazu aber später mehr.

Zunächst stand ein Tieftauchgang mit Aufstieg als Team in waagerechter Lage am Tauchplatz Scoglio Remaiolo auf dem Programm. Nach dem Bubblecheck und wenigen Flossenschlägen gefolgt von einem Luftcheck stürzten wir uns an der Steilwand von Scoglio Remaiolo in die Tiefe und fanden uns in der Zieltiefe von 45 m ein. Der Aufstieg erfolgte in gemütlicher, den Prüfern etwas zu gemütlicher, Geschwindigkeit bis auf 10 m. Eine Gruppe musste noch einen kurzen Zwischenhalt auf 20 m zwecks Gepäckkontrolle einlegen. Auf dem Rückweg zum Boot konnten noch einige Muränen entdeckt werden, bevor der Tauchgang mit einem kollektiven Boje-Setzen beendet wurde.

Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns an der Basis und lernten unseren neuen Buddy Randy kennen. Die Demonstration der Rettung eines verunfallten Gerätetauchers aus einer Tiefe von 15 m war geplant. Randy, der leider über sehr wenig Körperspannung verfügt, stellte sich netterweise als verunfallte Person für die Übung zur Verfügung. Nach mehrfachen Aufstiegen mit Randy und zügigem Transport zum Boot wurde Randy über die Sprossenleiter ins Boot verbracht. Zurück am Strand wurde das Befreien vom Gerät, das Verlanden mittels Tragetuch und die Erstversorgung von Randy mit Herzdruckmassage, Sauerstoff und AED vollzogen.

Zum Abendessen gab es weiche italienische Nudeln mit Tomatensoße, gut für alle, die sich am heutigen Tag die Zähne ausgebissen haben.

Liebe Grüße und bis morgen, dein Guido und dein David.

Liebes Reisetagebuch,

gestern waren wir leider nicht mehr in der Lage, dir von unserer Anreise zu berichten. Zwei übereifrige Teilnehmer unserer Expedition TL 2/3 Praxisprüfung auf Elba sind bereits vorher angereist, um die Lage zu sondieren. Der Rest unserer Gruppe hatte eine abenteuerliche Anreise. Davon wollen wir dir gerne berichten.

Das Abenteuer begann am Fährhafen von Piombino. Einzelne Reiseteilnehmer hatten viel Glück und konnten mit der Fähre zeitig übersetzen. Andere hatten trotz festen Fährterminen echte Probleme und mussten nahezu fünf Stunden am Fährhafen auf ihre Überfahrt warten und kurvten von Mole zu Mole, um einen früheren Fährplatz zu ergattern. Es wurde viel gebettelt und gebeten. Allerdings wurde dies vom Hafenpersonal nur mit „LATER“ beantwortet.

Der Tross, der zeitig übersetzen konnte hatte allerdings auf Elba nicht viel mehr Glück. Denn gerade an unserem Anreisetag fand auf Elba DIE Oldtimer-Rally statt. Wegen dieser Rally war der Zufahrtsweg zur Tauchbasis nahezu den ganzen Tag gesperrt, so dass auch hier ein langer Zwangsstopp unumgänglich war. Am Ende des Tages trafen alle Teilnehmer pünktlich am vereinbarten Treffpunkt ein.

Hier starteten wir mit dem offiziellen Teil. Es gab eine Begrüßung durch die Ausbilder, eine Einweisung in die Tauchbasis und schließlich auch die Zimmerschlüssel.

Der krönende Abschluss war ein All-you-can-eat Pizza-Abend. Die mutigste Variante einer Pizza gab es dann ganz am Ende: Nutella-Calzone…

Heute hat der Tag so schön begonnen: Mit Frühstück und Nutella.

Der Reiseplan sah vor, dass wir am Vormittag 1000 m schwimmen und anschließend die Kombi-Übung (25 Meter Streckentauchen mit abschließend perfekt ausgeführtem Palstek) durchführen durften.

Am Nachmittag stand dann vor dem ersten Tauchgang (Gewöhnungstauchgang) die Apnoe-Tieftauch-Übung auf dem Programm. Davor mussten wir leider an der Strömungsleine unser geliebtes Tauchgerät zurücklassen. Die Apnoe-Übung wurden von allen mit Unterschrift auf der wartenden Schreibtafel verewigt.

Beim Tauchgang wurden wir nach einigen Übungen mit Barrakudas, Zahnbrassen, Zackenbarschen und einem Conger-Aal belohnt. Nach einer ruhigen Heimfahrt im Boot folgte ein Debriefing. Damit war der schwere Teil des Tages geschafft und wir durften uns auf das Abendessen freuen. Nun werden wir noch in aller Ruhe all die Eindrücke des heutigen Tages verarbeiten.

Liebe Grüße und bis morgen, dein Wolfgang und deine Silvia.

Die nächsten Bundesprüfungen

Gehe zu den Prüfungen in den Landesverbänden

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TL2/3-Praxisausbildung und -prüfung (Rosas, Spanien) VDST-Dive Center Roses Sub, Spanien
  • 18. September 2026 09:00
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Trainingswoche des Fachbereichs Ausbildung (Bormes-les-Mimosas, Frankreich) FB Ausbildung
  • 26. September 2026 08:00
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  • 3. Oktober 2026 08:00
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TL3-Theorievorbereitung 2026 VDST-Bundesgeschäftsstelle
  • 7. November 2026 08:30
Ausgebucht
Apnoe TL1/2/3-Theorieausbildung und -prüfung 2027 Nordhausen
  • 21. Februar 2027 08:00
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TL3-Theorieprüfung 2027 VDST-Bundesgeschäftsstelle
  • 10. April 2027 08:30
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TL2/3-Praxisausbildung und -prüfung (Hyères, Frankreich) VDST-Dive Center Divin Giens, Frankreich
  • 8. Mai 2027 18:00
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TL2/3-Praxisausbildung und -prüfung (Gozo, Malta) VDST-Dive Center Nautic Team Gozo, Malta
  • 11. Juni 2027 18:00
Ausgebucht
Apnoe TL1/2/3-Praxisausbildung und -prüfung (Sveta Marina, Kroatien) VDST-Dive Center Scubacenter Sv. Marina, Kroatien
  • 30. Juli 2027 08:00
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TL2/3-Praxisausbildung und -prüfung (Rosas, Spanien) VDST-Dive Center Roses Sub, Spanien
  • 3. September 2027 09:00
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TL2/3-Praxisausbildung und -prüfung (Elba, Italien) VDST-Dive Center Aquanautic Elba, Italien
  • 2. Oktober 2027 08:00
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Die nächsten Landesprüfungen

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Nitrox TL2-Ausbildung und -Prüfung (Hemmoor) LV Niedersachsen (TLN)
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  • 4. September 2026 08:00
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TL1-Praxisausbildung und -prüfung (Sveta Marina, Kroatien) VDST Gruppe Ost
  • 18. September 2026 08:00
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Nitrox TL2-Ausbildung und -Prüfung (Hyères, Frankreich) LV Hessen (HTSV)
  • 19. September 2026 08:00
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TL1-Praxisausbildung und -prüfung (Hyères, Frankreich) LV Hessen (HTSV)
  • 3. Oktober 2026 08:00
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VDST Sidemount TL-Ausbildung und -Prüfung (Kas, Türkei) LV Niedersachsen (TLN)
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VDST DOSB Trainerassistent Breitensport (Sporttauchen) VDST Gruppe Nord
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