Freitag, den 13.06.2025
Der Tag begann bei einigen bereits mit den ersten Sonnenstrahlen auf den Weg zum Flughafen. Wo einige der Prüflinge bereits seit einigen Tagen auf Malta und Gozo waren, ging es für viele (meist mit mehreren Flügen) nach Gozo. Wo die Flüge sich für einige wie ein Krimi gestalteten, sind andere ganz entspannt in ihren Apartments angekommen. Eines dieser Krimis wurde so spannend, dass die Ankunft des Koffers mit einem „Regentanz“ (wobei die Regenwahrscheinlichkeit der nächsten Tage bei 0 Prozent blieb) am Flughafen gefeiert wurde.
Nachdem alle Teilnehmer ihr Quartier bezogen hatten, versammelten sich alle an der Tauchbasis und es ging zum großen Abendessen ins Restaurant. Nach einem geselligem Kennenlernen und der Eröffnung durch Volker ging es für alle in die ersehnten Betten.
Als Gutenachtgeschichte kam dann über die gemeinsame Signalgruppen die Tauchgangsplanung für den nächsten Tag. Mit diesen verheißungsvollen Traumaussichten schlummerten alle Teilnehmer selig (und manche Ausbilder schelmisch) ein.
Samstag, den 14.06.2025
Die Sonne ging bereits früh auf. Die gefühlten Brathähnchen (Teilnehmer) versammelten sich vor den Apartments, um ihr Tauchgepäck auf den Truck der Basis zu verladen. Nach einem Frühstück und dem Ausladen des Equipments, gab es zuerst die Einweisung in den Basisbetrieb durch Laura und Gregor. So wurden wir in die Welt des Trockenbereiches von Laura und des Nassbereiches von Gregor eingeweiht.
Kurz darauf ging es für alle schon ins kühle Nass des Schwimmbereiches im Hafenbecken. Zuerst standen die 1000 Meter Streckenschnorcheln auf dem Plan. Nachdem alle diese Herausforderung durchstanden, hatten, bauten unsere TL3-Anwärten die Apnoe-Strecke für die Kombi-Übung auf. Obwohl es gefühlt knappe 40 statt 25 Meter waren, erreichten alle das Zielseil und durften zur Feier des Tages einen Palstek um einen zu rettenden Metallring legen.
Nach einer kurzen Mittagspause und der Möglichkeit für ein kleines Schläfchen, ging es daraufhin für alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Briefing vor die Tauchbasis in lauschiger Verkehrsatmosphäre. Mit dem Truck beladen und erledigten Gruppenbriefings, ging es hinunter in den Hafen zum Schlauchboot. Einige Teilnehmer konnten es nicht erwarten ins Wasser zu kommen und haben nach einer kleinen Rutschparty an der Schiffsrampe einen Zwischenstopp im Hospital eingelegt. Die anderen Teilnehmer packten nach dem Schock das Equipment auf das Schlauchboot und fuhren zum „Double Arch“.
Nach Bewunderung der beiden „Bögen“, gemeinsames Luftmanagement in Form von Abgabe der Hauptatemregler und der Boje aufblasen, durften alle Anwärter ihre Einhand-Skills im Maske aufsetzen vorführen. Nachdem alle wieder dem Schlauchboot des Kapitän Gregors angekommen waren, ging es wieder zurück zur Tauchbasis.
Wie am vorherigen Tag, leicht verspätet, ging es nach den Debriefings wieder zum Abendessen ins Restaurant. Dieses Mal scheideten sich die Geschmäcker in Fisch und Fleisch und es entstanden viele Diskussionen über die Vorzüge der einzelnen Gerichte. Zwischendurch wurden von einigen Teilnehmern interessante Informationen zum Grottentauchen als Beilage serviert.
Nachdem sich die Gruppe zur späten Stunde, in Hinblick auf den invaliden Teilnehmer, vervollständigte, ging es für alle ins ersehnte Land der Träume.
Leon Reinhold und Fabian Bremer