Tauchlehrer-Prüfung in Labin (Kroatien)

Blog zur Tauchlehrer 1-Prüfung des LTSV Sachsen

Vom 13. bis 20. September 2025 findet die TL-Prüfung des LTSV Sachsen in Labin statt. Das VDST-Dive Center Sv. Marina freut sich, die AnwärterInnen und die Ausbilder in Kroatien begrüßen zu dürfen. Der Wetterbericht verspricht Sonnenschein an allen Tagen, optimale Bedingungen also für die Teilnehmenden. Hier schildern sie ihre Erlebnisse vor, während und nach den Tauchgängen.

Letzter Tag auf unserem Weg zum Tauchlehrer – und was für ein Tag! Die Teilnehmer hatten sich gegenseitig das Versprechen gegeben, auch beim letzten Tag noch einmal volle Konzentration und Leistung zu zeigen.

Heute stand die Rettungsübung auf dem Programm: Die Rettung eines verunfallten Tauchers aus der Tiefe. Für uns bedeutete es, Rettung aus 33 m auf eine Zwischenstufe von 18 m. Als Ort des Geschehens wurde das Felsentor als Tauchspot auserkoren – damit war unser letzter Prüfungstauchgang auch wieder ein Bootstauchgang.

Der Tauchlehrer von Dienst, Marvin, orientierte sich am heutigen Tag an den ausführlichen Ausführungen des TLvDs vom Vortag (danke Thomas  ) – natürlich in seiner ihm eigenen Art und Weise „Don’t touch the running system“ und ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss – „Wir machen es genauso wie gestern“. Das Setzen auf Bewährtes war der Schlüssel zum Erfolg und die ohnehin angespannte Nervenlage wurde nicht durch neue Ideen strapaziert. Er ordnete die Truppe wie ein Dirigent sein Orchester und hatte damit den Schlüssel zum Erfolg in der Hand.

Axel erklärte uns in seinem Referat die Übung noch einmal ganz genau und unser Doc – der Taucharzt des Vertrauens – erklärte wie die Rettungsübung nach dem Verlassen des Wassers an Bord weitergehen sollte.

Nach den Briefings in den Gruppen und dem Anlegen der Ausrüstung, legten die Boote mit nur 6-minütiger Verspätung ab. Bei Kaiserwetter und ruhiger See erreichten wir den Tauchspot – ein perfekter Tag, an dem auch Petrus auf unserer Seite war, waren damit alle Rahmenbedingungen geschaffen um auch den letzten Prüfungstauchgang erfolgreich abzulegen.

Die Gruppen starteten zeitlich versetzt ins Wasser und begaben sich auf die Strecke. Durch das Felsentor ging es zunächst auf 40 m, und im Anschluss auf die festgelegte Zieltiefe. Die Gruppenführer waren sichtlich angespannt – verständlich bei so einer wichtigen und komplexen Übung – und dann ging es los: Die zu Rettenden sanken auf den Boden und mussten durch die Gruppen geborgen werden.

Mit voller Konzentration wurde als Team gearbeitet. Die „Verunglückten“ wurden auf 18 m verbracht und dort für eine Minute die Höhe gehalten.

Nach einer Übungsunterbrechung konnten wir uns kurzzeitig dem schöngeistigen Tauchen hingeben. Neben einem Conger und vielen bunten Fischen entdeckten wir auch eine violette Fadenschnecke und mehrere Leopardschnecken – echte Highlights für alle Naturliebhaber!

Kurz danach wurden wir wieder an den Sinn der der heutigen Übung erinnert – der zweite Teil der Rettungsübung stand an. Aus 5 m Tiefe wurden die „Verunglückten“ gemäß vorgeschriebener Aufstiegsgeschwindigkeit an die Oberfläche verbracht. Anschließend hieß es, den Verunfallten an Bord zu bringen – eine Herausforderung, bei der viele Teilnehmer merkten, wie man als Team richtig zusammenarbeiteten muss, um alles bewerkstelligen zu können. An Bord gab der Doc die Verletzungsmuster des Verunfallten bekannt und die Gruppen gaben alles, um den Verunglückten entsprechend der Möglichkeiten zu retten. Dies gelang in allen Gruppen und unser Doc war sichtlich zufrieden.

Nachdem alle Gruppen an Bord waren, verlegten wir zurück zur Basis. Die Briefings wurden besprochen und entsprechend ausgewertet. LAL Falko und die restlichen TL zogen sich zur Auswertung zurück und entließen die Gruppen vorerst in eine kurze Mittagspause. Doch pünktlich um 14:00 Uhr stand eine Wiederholung des HLW-Trainings durch Torsten auf dem Programm. In seiner gewohnt sympathischen Art, und mit viel Herzblut auf die richtige Durchführung auf die Übung legend, konnten alle nochmal ihr Wissen vertiefen – Franzi, die gute Seele des Lehrgangs, hatte „Anne“ perfekt vorbereitet und alle Teilnehmer konnten auch noch einmal ihre HLW-Skills beüben.

Damit war der letzte Prüfungstag offiziell beendet. Wir atmeten das erste Mal in der Woche komplett durch. Während einige Prüflinge die Zeit zum Entspannen nutzen, begaben sich andere noch einmal in die Unterwasserwelt Kroatiens. Die Gelegenheit, ohne Prüfungsdruck die Unterwasserwelt (inklusive Seepferdchen) von Sveta Marina zu erkunden war ein schöner Abschluss der Tauchgänge. Nach dem Aufklaren und intensiven Spülen und der Nachbereitung der Ausrüstung ging es zum Abendessen. Die Spannung war förmlich zum Greifen da – hatten wir bestanden oder nicht? Das war und blieb vorerst die große Frage!

Das TCDM-Haus hatte seine Terrasse für die Verleihungszeremonie entsprechend vorbereitet und ein paar Kaltgetränke in Reichweite positioniert. Leider mussten wir erfahren, dass nicht alle Teilnehmer den hohen Anforderungen an den Kurs gerecht werden konnten. Ein kleiner Schock für uns alle – so waren wir doch in den letzten Tagen als Gruppe zusammengewachsen. Da tut es gleich doppelt weh, aber ich bin mir sicher das auch diese angehenden TL den Kurs beim nächsten Mal bestehen werden.

Es zeigt aber auch, wie wichtig das Thema Ausbildung im VDST ist: Hier bekommt keiner etwas geschenkt!

Endlich war es soweit: In einer würdigen Zeremonie erhielten wir aus den Händen von Falko, Axel, Markus, Lukas und Torsten die heiß ersehnten Urkunden! Die Zeremonie lief nicht ganz ohne Tränen ab – die Last und Anspannung der letzten Tage fiel dem ein oder anderen Teilnehmenden wie in Stein vom Herzen. Danach gab’s kein Halten mehr: Neben den Kaltgetränken und vereinzelten Tanzeinlagen (da ist noch viel Luft nach oben!) ließen wir den Abend bei guten Gesprächen und mit einem fetten Grinsen im Gesicht ausklingen.

Fazit: Wie die beste Band der Welt schon sagte: Hip Hip Hurra alles ist wunderbar! – wir sind VDST-Tauchlehrer! Und das ist erst der Anfang!

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Falko, Axel, Markus, Lukas, Franzi und die vielen ungenannten Helfer im Hintergrund!

Mit einem kräftigem Flossenschlag

Thomas

Tag 6 auf unserer Reise zum TL 1. Heute stand ein echtes Highlight auf dem Programm: Wracktauchen an der Lina. Thomas, der TLvD des Tages, beschleunigte alle Teilnehmer in altbewährter Manier. Pünktlich begann die Einweisung, bei der Jana uns in einem hervorragenden Vortrag die Besonderheiten des Wracktauchens näherbrachte, und uns in die Geschichte der Lina eintauchen ließ.

Nach dem Theorieteil folgten die Briefings der jeweiligen Gruppenführer. Dabei stellte sich heraus, dass einige der Teilnehmer und ein Gruppenführer noch nie vorher ein Wrack besucht hatten – eine Herausforderung, die man mit Erfahrung, guter Einweisung und Teamgeist meisterte. Dann ging es schnell an Bord! Nach Freigabe durch den TLvD legten wir ab. Die Stimmung an Bord war großartig: Der Kapitän sorgte mit mehr als ansprechender Musik für eine entspannte Atmosphäre während der etwa einstündigen Fahrt, kreisten nicht nur Becken, nein Franzi und Jens testeten kurz, ob Discofox auch auf ruhiger See möglich ist – es funktionierte!

Kurz vor dem Tauchgang stieg die Anspannung: Nur noch 15 Minuten bis zum Wrack. Die Gruppen bereiteten sich zügig vor und gingen unter den erlernten Sicherheitsbestimmungen ins Wasser. Ein Bubblecheck bei 5 m wurde durchgeführt, und im Anschluss tauchten wir zum Wrack. Nach etwa 10 m genossen wir die ersten Blicke auf die Lina nach weiteren 5 m konnten wir die gesamte Lina bestaunen – beeindruckend, wie sie sich uns verführerisch präsentierte. Anschließend stiegen wir auf 40 m ab, um die volle Pracht des Wracks zu erkunden. Einige Gruppen wagten einen Ausflug in den Laderäume der Lina und fanden sogar den von Ausbilder Axel gesuchten dritten Anker.

Danach tauchten wir in eine kleine Bucht auf 6 m Tiefe zum entspannten Austauchen. Zurück an Bord war die Stimmung sehr gut, die Rückfahrt nutzten wir für das Debriefing. Nach einer kurzen Mittagspause stand der nächste große Programmpunkt an: der Aufstieg unter Wechselatmung aus 40 m. Niels, der eingeteilte TLvD, teilte die Gruppen nach kurzer, selbstverursachter Verzögerung ein. Jens hielt ein hoch informatives Referat mit den Worten: „Unterschätzt diese Übung nicht, das ist ein richtiges Brett!“ – es wurde jedem deutlich, wie wichtig das Thema Wechselatmung ist. Nach ausführlicher Vorbereitung ging jede Gruppe ins Wasser. Die Übung zeigte den hohen Anspruch die an einen Taucher gestellt wird und wie wichtig, das Thema Wechselatmung ist. Alle kamen mehr oder weniger glücklich aus dem Wasser, aber sie zeigte erneut wie wichtig das Thema Ausbildung, Skills und Übung sind.

Das längere Debriefing diente dazu, jeden Aspekt und potenzielle Probleme zu analysieren. Abschließend wurde die Ausrüstung gespült und für den nächsten Tag vorbereitet. Nach zwei, zum Teil sehr intensiven Tauchgängen war den Teilnehmern deutlich anzusehen, wie anstrengend der Tag und die bisherige Woche waren. Nach dem Abendessen und ein, zwei Getränken zog es uns schnell ins Bett und mit dem Gedanken an den morgigen Tag an dem erneut volle Konzentration Stichwort -Rettungsübung- gefragt ist, schliefen wir ein.

Gut Luft Kai, Thomas, Marvin und Jens!
TCDM forever, forever TCDM
Nett hier ! Aber warst du schon mal Mitglied im Tauchclub Dresden Mitte ?

Liebe Grüße
Jens Bohatzsch

Vormittag – 17.09.2025

Am Vormittag stand unser zweiter Prüfungstauchgang in Sveta Marina auf dem Programm. Mit verschönertem TLvD-Hut war ich (Anne) heute verantwortlich für Zucht und Ordnung, während Jana sich um die Vorstellung der Aufgabe kümmerte. Es ging an den Tauchplatz Porta Prtlog, der für alle außer Ausbilder Axel Neuland war. Deswegen gab es noch eine ausführliche Beschreibung der örtlichen Begebenheiten dazu und ab ging es.

Die Anspannung auf dem Boot war noch spürbar, der Wellengang für den ein oder anderen schwierig, aber spätestens nach dem Abtauchen waren alle wieder entspannt und auf Kurs. Die allseits „beliebte“ Übung „Fuchsjagd“ stand an – also das Simulieren einer Out-of-Gas Situation, bei der man dem Vordermann hinterher taucht und eine Atemgasspende erhält. Dies wurde von allen Gruppen erfolgreich gemeistert und danach stand Sightseeing an:
Goldschwammschnecken, violette Fadenschnecken, Drachenköpfe und eine blaugestreifte Springkrabbe konnten wunderbar begutachtet werden.

Der Heimweg verlief ebenfalls wellenreich, aber problemlos und nach einem flotten Debriefing ging es ins wohlverdiente Mittagessen.

Anne

Nachmittag – 17.09.2025

Am Nachmittag ging es für uns zu einem Tauchgang vom Land aus – und diesmal spielte sogar das Wetter mit. Dank der guten Organisation durch unseren TLvD Kai und Matthias, der mit einem Kurzreferat die Übung „Aufstieg in waagerechter Lage in Sternformation“ einleitete, waren wir bestens auf den Tauchgang an der inzwischen vertrauten Right Wall vorbereitet.

Bevor es zur Hauptübung kam, stellten uns die Ausbilder noch vor eine besondere Herausforderung: In rund 35 Metern Tiefe mussten wir verschiedene Knoten-Aufgaben meistern. Anschließend ging es weiter zur Sternformation und schließlich gemütlich zurück Richtung Ausstieg. Dabei gab es einiges zu entdecken – neben einem stattlichen Oktopus auch beeindruckende Riesenschnecken. Nur die Seepferdchen lassen weiterhin auf sich warten.

Nach dem Debriefing war der Tag noch nicht ganz vorbei: Mit großem Appetit ließen wir den gelungenen Tauchgang bei – was auch sonst – leckerer Pizza gemeinsam ausklingen.

Niels

Am Dienstagvormittag fand der letzte Übungstauchgang im Rahmen unserer Ausbildung statt, bei dem die Rettung eines verunfallten Tauchers in Vorführqualität geübt wurde. Nach der täglichen Ansprache durch den neuen Teamleiter für Tauch- und Rettungsdienste (TLvD), Matthias, erhielten wir eine ausführliche Einweisung in die Übung durch Marvin, der das Kurzreferat dazu hielt. Im Anschluss erfolgten die Briefings, um einen reibungslosen Ablauf und pünktlichen Auslauf des Bootes zu gewährleisten.

Der Tauchplatz „Babio“ wurde angesteuert, und alle Teilnehmer gingen ins Wasser, um die Rettungsübung praktisch durchzuführen. Nach Rückkehr an Bord und einer etwa zehnminütigen Fahrtzeit erreichten wir den Heimathafen. In den darauffolgenden Debriefings erhielten wir letzte Hinweise von den Ausbildern.

Während der Mittagspause erfolgte eine Nachprüfung im Fach Medizin, die erfolgreich bestanden wurde – herzlichen Glückwunsch! Zudem erhielten die Teilnehmer eine kurze Einweisung in die Seemannschaft, insbesondere Knotenkunde.

Am Nachmittag stand der erste Prüfungstauchgang auf dem Programm. Dabei wurde der „TLvD-Hut“ feierlich an Jana übergeben. Nach einer kurzen Instruktion durch Jana erläuterte Niels das Verhalten des Wasser-Nasen-Reflexes in Form eines Referats. Anschließend fanden die Briefings statt, gefolgt vom Tauchgang vom Strand zur Left Wall. Während des Tauchgangs durfte jeder Teilnehmer fünf Minuten ohne Maske tauchen.

Nach den Debriefings erfolgten die Notenvergabe sowie die Fertigstellung der letzten Protokolle des Tages. Zum Abschluss trafen sich alle um
18:45 Uhr in der Pizzeria zum gemeinsamen Abendessen.

Mit freundlichen Flossenschlägen
Marvin

Morgentauchgang : Tieftauchgang am Felsentor
Nach einem ausgiebigen Frühstück in Container 32 trafen wir uns um 08:45 Uhr an der Basis. TlvD war Thomas, der uns den gesamten Vormittag ziehmlich auf Trab hielt. Kai informierte uns in seienm Vortrag über die Übung, mögliche Probleme und Lösungskeiten. Danach ging es gruppenweise in die Briefings. Die Boote wurden durchorganisiert beladen und nach kaum 10 Minuten erreichten unseren Tauchplatz, Felsentor.

Nach Bubble-Check und schnellem Abstieg folgte der Durchgang durch die 5-6m lange Höhle auf die andere Seite des Tauchplatzes um die Zieltiefe von 40m zu erreichen. Dort wurden einige Aufgaben unter startender N2-Narkose durchgeführt, zum Teil mit lustigen Ergebnissen. Danach begann das Austauchen mit Stopps von 2 Min. auf 6 m, 4 Min. auf 3m und Sicherheitsstop. Zum Ende setzten wir Bojen und tauchten dann aus.

Nachmittagstauchgang: „Fuchsjagd“
Im Anschluß an den Vortrag, den Markus hielt, übten wir das „Hinterhertauchen und anschliessende Atmung aus dem Hauptatemregler des Partners“ trocken auf der Straße vor der Basis. Nachdem die Abläufe „trocken“ saßen starteten wir den Tauchgang vom Strand aus an der Right Wall. Nach Bubble-Check und Erreichen der Zieltiefe starteten die Ausbilder in den jeweiligen Gruppen den Ausbildungszyklus, in dem jeder einmal Luftgeber und -nehmer war. Ausgetaucht wurde dann an der Basis und nach Abrödeln und Debriefing war der Ausbildungstag dann auch schon wieder vorbei.

Jana Hanisch

Am zweiten Tag der Tauchlehrerausbildung standen zwei Tauchgänge auf dem Programm. Der erste Tauchgang führte uns zur Nikolai-Grotte, wobei der Schwerpunkt auf N avigation lag. Der Tauchgang wurde als Bootstauchgang durchgeführt. Tauchlehrer vom Dienst war Markus, Thomas übernahm das Referat zum Thema Umkehrdruck. Die Tauchgruppenführer übernahmen die Leitung des Briefings, führten den Tauchgang und führten im Anschluss das Debriefing durch. Nach dem Tauchgang gab es eine Mittagspause.

Am Nachmittag fand ein Zusatzreferat zum Thema Apnoetauchen statt, ergänzt durch einen Gastvortrag einer PADI-Instructorin, der interessante Einblicke und praktische Tipps vermittelte.

Der zweite Tauchgang beschäftigte sich mit dem Aufstieg in waagerechter Lage in Stern-Formation. Jens war der neue Tauchlehrer vom Dienst. Das Referat wurde von Anne zum Thema Aufstieg in waagerechter Lage in Stern-Formation durchgeführt. Die Tauchgruppenführer führten den Tauchgang durch, wobei ein Ausbilder versehentlich mit einer Boje abgeschossen wurde. Im anschließenden Debriefing wurde darauf hingewiesen, dies nicht zu tun.

Der Tag endete mit dem gemeinsamen Abendessen und der Vorbereitung auf den kommenden Tag der Ausbildung.

Jannis Jespersen

Endlich geht’s los! Nachdem Freitag Nacht die letzten Teilnehmer eingetrudelt sind, konnten wir nach einer aufgeregten, aber trotzdem erholsamen Nacht den ersten Ausbildungstag starten. Unser Lieblingsmediziner Thorsten hat das Thema Verpflegung übernommen und für frische Brötchen gesorgt – da schmeckt das Frühstück gleich nochmal so gut. Mit einem entspannten Start in den Tag ging’s los.

Unser TL3-Anwärter Luckas hat uns die Aufgaben des TLVD erklärt und den Ablauf der Übungen für den Vormittag präsentiert. Dann ging’s richtig los: Die erste Übung stand auf dem Plan – 1000 Meter Schwimmen. Nachdem Markus, unser Ausbilder, die Ausrüstungsinhalte wiederholt hatte, ging’s ins Wasser. Klar, der Unterschied zwischen Schwimmhalle und offenem Meer ist groß – einige haben es beim schnellen Durchziehen der 1000 Meter gemerkt. Aber alle haben’s geschafft!

Danach folgte das 10 Meter Tieftauchen – eine echte Herausforderung, die aber gemeistert wurde. Und dann kam der letzte Kracher: 25 Meter Streckentauchen in 5 Metern Tiefe, mit einem Palstek zum Schluss. Das war für viele der Endgegner, aber klar wurde: Apnoe im VDST ist angekommen und wir als TL1-Anwärter tragen eine große Verantwortung.

Jeder hat gekämpft wie ein Löwe und alles gegeben. Mittag war mehr als verdient, aber schon war der Fokus wieder auf den Nachmittag gerichtet. Der erste Tauchgang stand an. Die Gruppenführer gaben alles beim Briefing, und nach gegenseitiger Ausrüstungsvorstellung und -kontrolle ging’s ab zum Strand. Dort starteten wir in drei Gruppen.

Neben Wassernasenreflex, Bleicheck, Buddy-Check und Bubble-Check stand ein Tauchgang nach Vorgaben auf dem Programm. Die Unterwasserwelt von Sveta Marina war beeindruckend, doch die Ausbildung stand im Vordergrund. Ein Aufstieg auf „gefühlte“ 5 Meter und das klassische Boje-Schiessen .Es war ein Gewöhnungstauchgang, der uns gezeigt hat, dass noch viel vor uns liegt in dieser Woche.

Nach einer gründlichen Auswertung, einem leckeren Abendessen in der bekannten Stammpizzeria und einem kleinen Arbeitsauftrag geht’s jetzt ins Bett – natürlich mit einem gewissen Kribbeln und der Vorfreude auf den nächsten Tag. Es bleibt spannend!

Liebe Grüße
Jens Bohatzsch

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