Tauchlehrer-Prüfung auf Gozo

Blog zur Tauchlehrer 2/3-Prüfung des VDST auf Gozo

Wir heißen Euch herzlich Willkommen zur zweiten Bundesprüfung 2026 des VDST auf Gozo. Wir freuen uns, Euch an unseren Erlebnissen über und unter Wasser teilnehmen zu lassen. Wir das sind zehn TL2-Anwärter und zwei TL3-Anwärter aus vier Landesverbänden, Volker Maier mit seinen Prüferteam bestehend aus Katja Paravicini, Markus Trommer und Matthias Stock sowie Nils Stöckman als begleitender Arzt.

Anreise: Von kabbeliger See, perfekten Bögen und starkem Teamgeist

Hallo aus dem Mittelmeer! Wir sind gelandet, wir sind komplett (an Menschen, leider nicht an Gepäck) und wir sind bereit für das große Blau. Unsere 17-köpfige Truppe ist wohlbehalten auf Gozo angekommen. Leider war das Gepäck nur 16-köpfig. Zwar hatte unser Doc mit einem olympiaverdächtigen Sprint am Frankfurter Flughafen sein Flugzeug gerade so erwischt. Seine Koffer reichte es nicht mal zur Teilnehmerurkunde.

Nach der Anreise steckte uns allen zwar die Müdigkeit in den Knochen, aber das breite Grinsen im Gesicht konnte uns keiner nehmen. Bei einem fantastischen Abendessen, das sich bis tief in die Nacht zog, haben wir die Lebensgeister wieder geweckt und auf die kommenden Tage angestoßen.

 

Tag 1: Der Sprung ins kalte… Verzeihung, kabbelige Wasser

Der erste volle Tag startete direkt mit dem Pflichtprogramm. Zuerst ging es an die offizielle Baseneinführung. Ein ganz großes Dankeschön an das Nauticteam-Gozo für den herzlichen Empfang und die top Organisation! Sogar die vermissten Koffer waren dabei.

Danach hieß es: Rein in die Anzüge und ab zu den ABC-Übungen. Schwimmen und Apnoetauchen standen auf dem Plan. Allerdings meinte es der Wettergott sportlich mit uns – die See war ziemlich kabbelig. Flexibilität ist des Tauchers zweite Natur, also haben wir kurzerhand eine geschütztere, geeignete Bucht gesucht und gefunden.

Zwischenstand am Mittag: Alle waren geschafft. Äh, nein, Autokorrektur aus: Alle haben es geschafft! Und das verdammt gut.

Der erste Bootstauchgang: Zwischen Sightseeing und Seemannschaft

Am Nachmittag wurde es ernst: Der erste Bootstauchgang zur Eingewöhnung stand an. Und dieser Tauchgang hatte direkt alles zu bieten, was den Tauchsport so faszinierend und unberechenbar macht. 2 von 4 Gruppen: Hatten das Glück (und die Orientierung) auf ihrer Seite. Sie fanden das berühmte Highlight, den Double Arch, und konnten den Großteil der angepeilten Übungen erfolgreich absolvieren. Ein perfekter Einstieg! Die anderen Gruppen: Hier zeigte sich, wie wichtig eine solide Ausbildung und ein kühler Kopf sind. Aufgrund der Strömung wurden die Gruppen samt Boot so weit abgetrieben, dass ein sicherer Tauchgang nicht mehr gewährleistet war. Die absolut richtige und professionelle Entscheidung: Abbruch des Tauchgangs. Sicherheit geht unter Wasser immer vor – Respekt an die Gemeinschaft der Tauchgruppen für das konsequente Handeln!

Das Fazit des Tages:
Nach so viel Action, Salz auf der Haut und einer gehörigen Portion Adrenalin hatten wir uns das Abendprogramm mehr als verdient. Bei bestem Essen und in gemütlicher Runde wurden die Energiespeicher des Körpers wieder aufgefüllt – und auch der Mut für die nächsten Tage wurde direkt mitgestärkt.

Gozo hat uns direkt am ersten Tag gefordert, aber als Team haben wir gezeigt, dass wir bereit für alles sind. Morgen geht es weiter, das Meer wartet auf uns!

Bleibt dran für die nächsten Updates aus dem Logbuch!

 

Tag 2

Nach einem leckeren Frühstück am Hafen und besserem Wetter. Ging es direkt zur Tauchbasis. Der Bulli wurde in Windeseile beladen. Dadurch hatten wir genügend Zeit das erste Briefing der Groten Gruppe vorzutragen. Hier wurde die Grote Gudja Cave des ersten Tauchgangs vorgestellt, dazu die wichtigsten Sicherheitshinweise, Auswahlkriterien und Tauchvoraussetzungen. Nach einem kurzen Vortrag der Übung des ersten Tauchgangs ging es zum Hafen, wo am Boot die Ausrüstung zusammengebaut wurde, um sie danach auf dem Boot zu verstauen.

Während der Fahrt zum Tauchplatz wurden dann die Gruppeninternen Briefings gehalten. Angekommen am Tauchplatz, ging es zunächst darum einen Verunfallten Taucher aus dem Wasser ins Boot zu bekommen. Unter Einsatz von diversen Tampen und Bandschlingen, dazu vielen Händen war es möglich die Person zu retten und an Bord zu bringen. Dort kam dann das neue Tragetuch zum Einsatz. Hier war der Ausbilder von dem betörenden Geruch hellauf begeistert. Aufgrund des doch starken Wellengangs wurden die Demonstration beendet und die noch fitten Taucher begannen ihren Tauchgang. Die Gudja Cave Grote besticht durch ihre zwei Eingänge, welche auf ca. 30 Meter und ca. 10 Meter liegen. Der Lichteinfall war phänomenal . Bevor es aber in die Grotte ging, wurde von jedem TL 2/3 Anwärter nochmal die Rettung eines handlungsunfähigen Tauchers demonstriert. Nachdem alle Gruppen an Bord waren, ging es zurück in den Hafen. Dank vieler Hände wurden die Flaschen schnell verladen, gefüllt und zum Boot zurückgebracht.

Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns alle an Bord wieder, Ausrüstung komplett, verstaut und gespannt auf den nächsten Tauchplatz. Im Hafen wurde dann die Cathedral Cave von der Groten Gruppe vorgestellt. Im Anschluss erfolgten noch die Referate zu den diversen Übungen (Flossentechniken, Verlust Maske und Atemregler gleichzeitig, sowie des schließen des Ventiles der 1. Stufe des Hauptatemreglers). Nach einer kurzen Ausfahrt erreichten wir unseren Tauchplatz. Die Grotte ist fantastisch und lässt ein Auftauchen zu, um das Licht und den Klang genießen zu können. Die gesamten Übungen wurden von allen Teilnehmern gut durchgeführt. Zurück am Hafen, wurde wieder mit vereinten Kräften das Boot abgeladen und der Bulli beladen. An der Tauchbasis war allen die Routine anzumerken, was zu einem schnellen Feierabend führte. Beim gemeinsamen Abendessen am Hafen, bei Bruschetta, Wein, diversen Pasta Variationen und einer Geburtstagstorte für Jonathan dazu ein Happy Birthday, hatte der Abend mit dem WM-Spiel der Deutschen ein würdiges Ende. Mit vielen großartigen Erfahrungen, eindrücken und der Neugier auf die weitern Tauchplätze verabschieden wir uns für heute.

Der dritte Tag der Tauchlehrer-Prüfung begann mit einem ausgiebigen und stärkenden Frühstück, das für die bevorstehenden Herausforderungen dringend benötigt wurde. Bereits am Morgen war klar, dass dieser Tag einige besondere Umstände mit sich bringen würde.

Den gesamten Tag verbrachten wir auf dem Boot, das nicht nur als Transportmittel zu den Tauchplätzen diente, sondern auch als schwimmender Seminarraum. Die für den Tag vorgesehenen Referate wurden direkt an Bord gehalten. Die Teilnehmer präsentierten ihre Themen vor der Gruppe und stellten dabei ihr Fachwissen sowie ihre Fähigkeit unter Beweis, Inhalte verständlich und praxisnah zu vermitteln. Die besondere Atmosphäre auf See verlieh den Vorträgen einen eigenen Charakter und machte diesen Teil der Ausbildung zu einer interessanten Erfahrung.

Erster Tauchgang – Wrack „HAPHEUSTUS“

Der erste Tauchgang führte uns zum Wrack der HAPHEUSTUS, das in einer Tiefe von rund 34 – 46 Metern liegt. Bereits der Abstieg zum Wrack war beeindruckend und bot einen faszinierenden Anblick. Im Mittelpunkt dieses Prüfungstauchgangs standen die Berechnung und Anwendung des Atemminutenvolumens (AMV), um eine sichere und effiziente Gasplanung durchzuführen.

Zusätzlich wurde ein kontrollierter Aufstieg ohne Flossen in Sternformation durchgeführt. Diese Übung verlangte ein hohes Maß an Tarierungkontrolle, Ruhe und Präzision. Gerade in dieser Tiefe zeigte sich, wie wichtig eine saubere Technik und ein kontrolliertes Vorgehen für die Sicherheit unter Wasser sind. Die Teilnehmer konnten dabei ihre Fähigkeiten unter anspruchsvollen Bedingungen unter Beweis stellen.

Zweiter Tauchgang – Wrack „P31“ – PASEWALK

Nach einer Oberflächenpause stand der zweite Tauchgang des Tages auf dem Programm. Ziel war das bekannte Wrack P31, das auf etwa 20 Metern Tiefe liegt. Das ehemalige Patrouillenboot bietet ideale Bedingungen für Ausbildungs- und Prüfungstauchgänge.

Der Schwerpunkt lag hier auf verschiedenen Problemlösungsübungen. Unter realistischen Bedingungen wurden unterschiedliche Szenarien simuliert, die von den Teilnehmern sicher und strukturiert gelöst werden mussten. Dabei standen Kommunikation, Situationsbewusstsein, Führungsverhalten und die Fähigkeit zur schnellen Entscheidungsfindung im Vordergrund. Die Übungen zeigten eindrucksvoll, wie wichtig Vorbereitung, Erfahrung und Teamarbeit im Tauchsport sind. Nach einem langen und ereignisreichen Tag auf dem Boot kehrten wir am Abend erschöpft, aber zufrieden zurück. Die zahlreichen Eindrücke der beiden Wracktauchgänge, die Referate an Bord sowie die anspruchsvollen Prüfungsaufgaben sorgten für reichlich Gesprächsstoff unter den Teilnehmern.

Den gelungenen Abschluss des Tages bildete das gemeinsame Abendessen. Auf der Speisekarte stand ein aromatisches Schwertfisch-Curry, das nach den Anstrengungen des Tages besonders gut schmeckte.

Mit guter Stimmung und vielen neuen Erkenntnissen endete schließlich der unser Tag. Trotz einiger unerwarteter Hindernisse war es ein erfolgreicher, lehrreicher und abwechslungsreicher Ausbildungstag, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Tag begann etwas turbulenter als gewohnt: Durch die Aufteilung auf zwei Boote waren zusätzliche Abstimmungen und Wege nötig. Während ein Teil der Gruppe mit der Toothless unterwegs war, wurde der andere Teil von der Lady Emma befördert.

Als erster Tauchgang stand ein Tieftauchgang auf dem Programm. Auf der Maximaltiefe achteten die Teilnehmenden gegenseitig auf Tiefenrauschsymptome und meisterten die von den Prüfern gestellten Aufgaben. Der Aufstieg begann sobald der erste Tauchcomputer in der Gruppe die Dekompressionsgrenze erreichte. Zum Abschluss setzte jedes Gruppenmitglied erfolgreich eine Boje, während die Kommunikation unter Wasser konsequent über Einhand-Zeichengebung erfolgte.

Am Nachmittag stand der nächste Tauchgang auf dem Programm. Der Fokus lag unter anderem auf Luftmanagement innerhalb der Gruppen – mit dem Ziel, dass alle Taucherinnen und Taucher mit möglichst gleichem Restdruck auftauchen. Die erlaubte Differenz betrug maximal ±10 Bar – eine Vorgabe, die mit zunehmender Routine immer besser eingehalten wurde. Ein weiteres Highlight war die Shrimp Cave auf 35m, die den Tauchtag perfekt abrundete. Auch „Bruce“, der Anker der Toothless, sorgte für einen denkwürdigen Moment. Zudem feierten wir unter Wasser einen 300. Tauchgang.

Beim Abendessen erwartete uns schließlich noch ein genussreiches kleines Feuerwerk: Der Fisch wurde traditionell in einer Salzkruste flambiert und spektakulär am Tisch präsentiert. Trotz der beeindruckenden Flammen blieb das Wichtigste nicht auf der Strecke – der Fisch hat hervorragend geschmeckt. So endete ein fordernder, aber erfolgreicher Ausbildungstag auf Gozo mit viel Teamarbeit, Blauwasser und den gemeisterten Schritten Richtung TL2/3.

Zwischen Rettungsdrills, Hunde-Neid und Grottenzauber auf Gozo

​Halbzeit bei unserer Tauchlehrerprüfung auf Gozo – und Tag 5 hatte es absolut in sich! Hinter uns liegt ein Tag voller Adrenalin, Teamwork und atemberaubender Unterwasserwelten. Aber von vorn:

Vormittag: Wettrennen und der Ernstfall

​Der Tag startete rasant. Mit unseren zwei Booten – dem RIB „Toothless“ und der Hartschale „Lady Emma“ – lieferten wir uns ein packendes Wettrennen zum ersten Tauchplatz. Doch bevor es ins Wasser ging, stand die Handhabung des Rettungsschlauchboots auf dem Plan.

​Der anschließende Tauchgang forderte uns voll: Eine Rettungsübung aus 35 Metern Tiefe inklusive abschließendem Abschleppen an der Oberfläche. Als wäre das nicht schon anstrengend genug, plagten ein Gruppenmitglied während des Tauchgangs heftige Kämpfe. Zurück an der Basis gab es dafür eine besondere „Medizin“: Der Doc verordnete eine Wurst gegen die Krämpfe – sehr zum Neid der Basishunde, die den Patienten und seinen Snack völlig begeistert angehimmelt haben.

​Doch der Rückweg hatte es noch in sich: Kurz vor dem Hafen wurde ein Tauchunfall simuliert. Plötzlich hieß es: Handeln mit dem, was da ist! Dabei haben wir hautnah gemerkt, wie eng und unpraktisch so ein Schlauchboot im Ernstfall sein kann und wie absolut überlebenswichtig blindes Teamwork ist. Am Hafen angekommen, wurde der Verunfallte an Land gerettet und die Rettungskette simuliert, bis der fiktive Rettungsdienst uns endlich erlöste.

Nachmittag: Pizza, Protokolle und die Billinghurst Cave

​Nach dem wohlverdienten Debriefing tat die kurze Mittagspause mit Pizza und Kaltgetränken mehr als gut. Doch um 14:30 Uhr hieß es schon wieder: Flaschen in den Bulli, ab zum Hafen und das gesamte Equipment zurück auf Toothless und Lady Emma.

​Das Highlight des Nachmittags wartete an der berühmten Billinghurst Cave:
​Der Einstieg: Ein knackiger Negativabstieg. Direkt vom Boot ins Wasser springen, zügiges Sammeln auf Tiefe und sofortiger Start des Tauchgangs.
​Die Grotte: Riesig, dunkel und beeindruckende 70 Meter lang. Wir haben etwa das erste Drittel der Grotte betaucht.
​Der Wow-Moment: Auf dem Rückweg bot sich uns ein fantastisches Lichtspiel und ein wunderschönes Lichtbild am Ausgang der Grotte.

​Nach erfolgreichem Luftmanagement und dem obligatorischen Setzen der Boje am Ende des Tauchgangs ging es wieder Richtung Oberfläche.

Fazit des Tages

Bei bestem Wetter war das heute ein rundum schöner und erfolgreicher, aber auch verdammt anstrengender Tag. Mittlerweile sind alle frisch geduscht und völlig K.O. Während jetzt noch fleißig die Protokolle geschrieben werden, schielen wir alle schon sehnsüchtig in Richtung Küche – das wohlverdiente, leckere Abendessen wartet auf uns!

​Grüße aus Gozo und Daumen drücken für die nächsten Tage!

Von Wracks, bissigen Fischen und einem Mann über Bord

Tauchgang 10 und 11 standen auf dem Plan – und die hatten es in sich! Nach der Theorie des SK-Wrack zu Orientierung und Rahmenbedingungen sowie für die Übung  – Aufstieg ohne Flossen ‘ hieß es: Abgetaucht zur P29 „Boltenhagen“. Fast alle Gruppen fanden das Wrack auf Anhieb. Nur ein Team bog falsch ab, fand dafür aber einen äußerst bissfreudigen Drückerfisch. Autsch!

Die Oberflächenpause verbrachten wir in einer völlig überlaufenen Bucht, bevor Tauchgang 11 uns back to the roots brachte: Orientierung komplett ohne technische Hilfsmittel und eine Runde „Fuchsjagd“. Ein Team nahm das mit dem Orientieren so genau, dass es am Ende das Boot extra anschwimmen durfte – Gratis-Ausdauertraining inklusive!

Ein weiteres Highlight hob sich der Tag für die Heimfahrt auf: Plötzlich hieß es „Mann über Bord!“. Nicht geplant, aber diese unerwartete Live-Übung löste die Truppe blitzschnell und Hand in Hand. Ende gut, alles gut – alle Menschen an Bord und ab in den sicheren Hafen. Was für ein Tag!

Wracks, Erleichterung & Captain Jack

​Der letzte Prüfungstag startete wie gewohnt um 8:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück im Restaurant L’Aragosta. In der ganzen Truppe war diese ganz besondere, positive Anspannung vor dem finalen Tauchgang zu spüren – jede und jeder wollte heute noch einmal alles geben.

​Gegen 8:45 Uhr hieß es dann: Truck beladen mit Kisten und Flaschen. Heute ging es jedoch nicht zu den Booten im Hafen, sondern zu einem Landtauchgang nach Xatt l-Aħmar, wo vier künstlich versenkte Wracks direkt vor der Küste liegen. Nach einem beherzten Sprung ohne Flossen von der Steilküste tauchten alle Gruppen zügig ab. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg standen natürlich noch einige Übungen an, die von allen souverän gemeistert wurden.

​Nach dem Tauchgang ging es wieder ohne Flossen die Leiter hoch. Bei den Nachbriefings und dem Verstauen der Ausrüstung, war es schließlich unübersehbar: Die zentnerschwere Anspannung der letzten Tage fiel endlich von allen ab. Da auch die Prüfer sichtlich bester Laune waren, keimte in der Truppe bereits berechtigte Hoffnung auf. Zurück an der Basis hatten einige sogar noch so viel Energie übrig, dass sie ganz ohne Prüfungsstress noch einen entspannten Zusatz-Tauchgang am Inland Sea dranhängten.

​Um 19:00 Uhr stieg die Spannung dann noch einmal kurz ins Unermessliche, bis Volker und sein Team endlich die erlösenden Ergebnisse verkündeten. Nach den obligatorischen (und sichtlich erleichterten) Gruppenfotos gab es kein Halten mehr: Alle frischgebackenen TL2er stießen glücklich auf eine rundum erfolgreiche Woche an!

​Mitten in die Feierlaune platzte dann hoher Besuch: Ein leibhaftiger Octopus und kein Geringerer als Captain Jack Sparrow höchstpersönlich enterten die Runde. Nach anfänglicher Verwirrung stellte sich heraus: Der Captain hatte gar keinen Rum im Gepäck, sondern die Dankeschön-Geschenke der Teilnehmer, die er feierlich an die Prüfer und den Doc überreichte.

​Ein ganz großes Dankeschön gilt schon jetzt dem gesamten Basisteam von Laura und Gregor vom Nautic Team Gozo für die großartige Unterstützung und die perfekte Organisation im Hintergrund. Ein ebenso riesiges Danke geht an unsere Ausbildercrew – Volker, Katja, Markus und Matze – sowie an unseren Doc Nils: Danke für euren unermüdlichen Einsatz, eure Geduld und diese unglaublich lehrreiche, intensive Woche! Ihr habt uns nicht nur gefordert, sondern auch jede Menge beigebracht.

Die Awareness hat uns zu den geilsten gemacht!

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