Finswimming – Beim gemeinsamen Flossenschwimmtraining mit unserer hervoragenden Übersetzerin Anastasia.

Am 13. April startete unser Abenteuer mit der Reise zur VDST-Geschäftsstelle nach Offenbach. Dort trafen wir, die Athleten aus den Sparten Unterwasserrugby (Anika Waidele, Julia Wollny, Philip Kreißig, Carl Willem Höhle), Flossenschwimmen (Anastasia Herbst, Enrico Pohl) und Orientierungstauchen (Lena Jacke, Jette Orth) sowie die Betreuer (Hans Kudis, Markus Hinkelmann, Oliver Axthelm) das erste Mal aufeinander und haben uns gemeinsam auf die Reise vorbereitet.
Am Montag war es dann so weit: Nach langem Flug mit Zwischenstopp in Moskau wurden wir herzlich von unseren russischen Austauschpartnern der Sibirian State University of Physical Education and Sport in Empfang genommen. Jeder von uns bekam einen Partner aus dem Bereich Leistungsschwimmen zugeteilt, sodass wir schnell einen gemeinsamen Nenner fanden.
Dies wurde bereits am ersten Abend deutlich, als wir uns bei sibirischer Kälte im Outdoorpool bei Aqua-Aerobic und Wasserball näher kennenlernten.
Auch an den folgenden Tagen verbrachten wir viel Zeit im Wasser. Anlässlich des Austausches hatten unsere Partner bereits ein Unterwasserrugbyteam gegründet, sodass Ausrüstung und Vorkenntnisse vorhanden waren. In kurzer Zeit konnten wir ihnen neue Taktiken beibringen, sodass wir zuversichtlich sind, ihnen in einigen Jahren bei der ein oder anderen Meisterschaft zu begegnen.
Im Bereich Flossenschwimmen wurde von Seiten der russischen Delegation eine erfolgreiche Trainerin bereitgestellt, die schon Mitglieder der russischen Nationalmannschaft trainiert hat. So wurden unsere Partner an den Sport herangeführt und auch wir haben unsere Technik optimiert.
Im Bereich Orientierungstauchen hatten die russischen Partner noch keinerlei Erfahrung. Mit Hilfe eines Schnorchelgeräts konnten wir ihnen den Sport demonstrieren und sie dafür begeistern.
In allen drei Bereichen wurde deutlich, wie offen und motiviert die russischen Partner sind, wodurch wir viel Spaß am Training hatten.
Allerdings haben wir in der Woche nicht nur trainiert, sondern auch die Küche und das Leben in Russland kennengelernt. Bei zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten wie Museumsbesuchen oder gemeinsamem Kochen haben wir festgestellt, dass die Menschen in Russland sehr gastfreundliche, emotionale und offene Persönlichkeiten sind. Durch den Austausch haben wir typisch deutsche Vorurteile abgelegt und sind uns sicher, dass intensive und langfristige Freundschaften entstanden sind.
Dieser Austausch war der erste seiner Art und wir sind glücklich, dass wir daran teilnehmen durften. In Zukunft sind weitere Austausche im Jugendbereich geplant, um unsere Sportarten bekannter zu machen und den internationalen Kontakt zu fördern. Ein großes Dankeschön dafür, dass dieses Erlebnis überhaupt möglich gemacht wurde, geht an die DSJ, DRJA, VDST-Jugend und die Sibiran State University in Omsk.
Unsere Förderer und Partner



Infos Kompakt
Erstmalig findet 2019 ein internationaler Austausch junger Leistungssportler des VDST mit Russland statt. Das Projekt hat das Ziel, den sportlichen und kulturellen Austausch beider Länder zu fördern.
Am 23. September 2019 besiegelten die stellvertretende Rektorin der sibirischen Universität für Sport und Kultur (Sibgufk), Liubov Alayeva, und unser VDST-Bundesjugendwart, Oliver Axthelm, in der Bundesgeschäftsstelle in Offenbach die Fortsetzung der Kooperation. Wir freuen uns die russischen Athleten im kommenden Jahr in Deutschland willkommen zu heißen!
Mehr zu den nationalen und internationalen Begegnungen der VDST-Jugend:
Einen Blick in die Begegnung wagen?


Group – Formelle Abschlussveranstaltung mit dem Rektor der Universität.

Rugby – Schon am ersten Abend spielten wir zusammen Rugby und konnten Angriffstechniken für Korbangriffe und das Verteidigen üben.

Fröhliches Beisammensein beim Feiern des Uniwettkampfs, bei welchem Сибгуфк den 1. Platz belegte.

Spätzle – Gemeinsamen Kochen und Schaben deutscher Spätzle in der Omsker Universität.

Tag 1: Biathlontrainer – Möglichkeit zum Testen der eigenen sportlichen Leistungen durch den russischen Biathlon-Bundestrainer.

Tag 1: Erstes Treffen – Mit sehr großer Gastfreundlichkeit wurden wir beim Rektor empfangen und kamen uns mit lustigen Kennenlernspielen näher.

Tag 1: Vor Abreise – Neugierig und voller Vorfreude am Frankfurter Flughafen.

Tag 2: Hüpfen – Ein Omsker Brauch ist es, auf einem Bein durch das “Tara Gate“ zu hüpfen um sich eine Wunsch zu erfüllen. Auch wir nutzen die Chance. Sicherlich war auch der Wunsch dabei, dass dieser Austausch weiterhin bestehen bleibt.

Tag 2: Kirche – Nach einer spannenden Führung durch Omsk an der berühmten Omsker Kathedrale Saint Dormition.

Tag 2: Kochen – Zubereitung von traditionellem russischen Essen.

Tag 2: Russischer Abend – Aufführung und Mitwirken von klassischen Gesellschaftstänzen.

Tag 2: Russischer Abend – Musikalischer und historischer Empfang mit Zupfbrot und Salz.

Tag 3: Wettkampf Anfeuern – Сибгуфк, Сибгуфк, Сибгуфк! Anfeuern unserer russischen Freunde bei der universitären Stadtmeisterschaft.

Tag 3: Wettkampf Start – Schwimmwettkampf im Schwimmbad Albatros an der Sibirian State University of Physical Education and Sport (Сибгуфк).

Tag 4: Lingofest – Wir und unsere russischen Freunde präsentieren unsere eingeprobte Show.

Tag 4: Lingofest Tanz – Eine der Aufführungen beim Sprachfestival.

Tag 5: Siegerehrung – Wir konnten dank unserem Teamgeist und unserem Kapitän den ersten Platz gewinnen.

Tag 5: Spaßwettkampf Bälle – Zwei Gegner beim Kämpfen um den Ball bei der Disziplin so viele Bälle wie möglich einzusammeln.

Tag 5: Spaßwettkampf Enrico – Unserer deutscher Kapitän Enrico mit einem russischen Gegner der Omsker Universität.

Tag 5: Spaßwettkampf Nudel – Wir gewannen die Nudelstaffel. Jede Bahn wurde mit einer zusätzlichen Nudel geschwommen.

Tag 6: Museum – Im Kunstmusem Vrubel mit anschließender Shoppingtour von typisch russischen Lebensmitteln als Mitbringsel.

Weg Morgens – Von unseren russischen Freunden wurden wir morgens bei Sonnenschein abgeholt, zum Frühstück und zum Training begleitet.

Without Faces – Formelle Abschlussveranstaltung mit dem Rektor der Universität.
Unsere Autorin:
Anika Waidele
Teilnehmerin

