ABC  ABC
Mediathek
05.03.19

VDST-Finswimming geht an Start: Sechsmal Gold und zwei Deutsche Jugendrekorde

 

Beim Finswimming World Cup im ungarischen Eger holten die VDST-Athleten elf Medaillen in der Weltcup-Wertung, davon sechs goldene. Auch zwei Deutsche Jugendrekorde brachten sie mit nach Hause. Für die deutschen Vereine des Verbandes Deutscher Sporttaucher war es ein erfolgreicher Start in die 14. Weltcupserie.

 

Offenbach, 04.03.2019: Top-Athleten von zwei Kontinenten gingen in 40 Einzel- und Staffelwettbewerben beim Finswimming World Cup in Ungarn an den Start und sorgten für eine Menge spannende Rennen, Gänsehautmomente, Rekorde - aber auch für Enttäuschungen und Niederlagen war gesorgt.

In Topform präsentierten sich die jungen VDST-Finswimmer Luis Büttner und Johanna Schikora vom Heimatverein TC fez Berlin. Luis Büttner gewann drei Medaillen, darunter Gold über 400 Meter Finswimming (FS), und verbesserte zudem die Deutschen Jugendrekorde über 200 und 400 Meter FS. Jugendweltrekordlerin Johanna Schikora gewann sowohl die 400 als auch die 800 Meter FS. Mit ihren herausragenden Zeiten wäre die 17-jährige Schülerin auch bei den Erwachsenen ganz vorne dabei gewesen.

Nicht nur die Jugendlichen trumpften in Ungarn ordentlich auf, auch die VDST-Athleten Elena Poschart und Max Poschart vom SC DHfK Leipzig ließen die internationale Konkurrenz hinter sich. Elena Poschart erkämpfte sich zwei Goldmedaillen über 400 und 800 Meter Finswimming. Nach einer „kleinen Niederlage“ (Silber) über 100 Meter FS siegte Max Poschart über die halbe Distanz.

Für einen Paukenschlag sorgte das Leipziger Staffelquartett mit Sidney Zeuner, Max Poschart, Aimee Joy Hecke und Lisa Kohnert. Zum ersten Mal stand die 4x50-Mix-Staffel auf dem Programm des gleichzeitig ausgetragenen Minaret-Cups, und die Vier holten überraschend Gold. Der Leipziger Langstreckler Duncan Gaida steuerte über 1500 Meter FS eine Silbermedaille bei.

 

Der Weltcup in Eger ist immer ein gut besuchter Wettbewerb für die Vereine. Im Gegensatz zu Europa- und Weltmeisterschaften, bei denen nur zwei Athleten pro Nation und Strecke an den Start gehen, ist hier die internationale Konkurrenz aus Ländern wie Russland, Ungarn oder der Ukraine deutlich höher, da jede teilnehmende (Vereins-) Mannschaft zwei Sportler stellen kann - ein Kräftemessen der Finswimming-Elite mit vielen Überraschungen.

 

Der Verband Deutscher Sporttaucher

Im Verband Deutscher Sporttaucher e.V. sind über 80.000 Unterwassersport-Begeisterte in rund 1.000 Tauchsportvereinen organisiert. In seinen Vereinen, Tauchschulen und Dive Centern bietet der VDST die besten Möglichkeiten, das Sporttauchen zuverlässig und sicher zu erlernen und auszuüben.

Als einziger deutscher Vertreter des Welttauchsportverbandes CMAS vergibt der VDST eine international anerkannte Brevetierung. Das hohe Qualitätsniveau seiner Ausbildung ist durch den Europäischen Tauchsportverband (EUF) zertifiziert und durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) lizenziert.

 

 

 

Text: Christine Müller

Fotos: Ulrike Willruth

zurück