Vereinsideen zum Nachmachen 2025

Zum zweiten Mal hat der VDST seine Vereine eingeladen, unter dem Motto „Vereinsideen zum Nachmachen“ ihre Projekte vorzustellen. Gesucht waren Ideen, die inspirieren und praxisnah umsetzbar sind – als Impulse für andere Vereine.

Die eingereichten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie viel Herzblut, Engagement und Kreativität in unseren Vereinen steckt – und wie groß die Bereitschaft ist, Erfahrungen miteinander zu teilen. Sie präsentieren ihre Ideen live auf der Mitgliederversammlung, offen für Austausch und Fragen. Sie bereichern das Vereinsleben, setzen neue Impulse und zeigen, was möglich ist, wenn man gemeinsam anpackt.

Die herausragenden Vereinsideen 2025

(Die Reihenfolge der Projekte stellt keine Wertung dar.)

Mit dem Projekt „FlexiWasserzeit“ bietet der 1. Chemnitzer Tauchverein im Rahmen des Ganztagsangebots einer Schule ein ganzjähriges, modulares Programm rund um Schwimmen, Schnorcheln, Rettungsschwimmen und Tauchen an.
Ziel ist es, Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften sichere Schwimm- und Taucherfahrungen zu ermöglichen, Rettungsfähigkeit zu fördern und den Tauchsport in seiner Vielfalt zu vermitteln.
Das Schuljahr ist in Trimester unterteilt, kleine Gruppen (max. 6 Teilnehmende) und junge Trainer*innen (U21) sorgen für individuelle Betreuung. Das Angebot ist fest im Schulalltag verankert und wird jährlich fortgeführt.


Rolle des Umweltschutzes

  • Umweltbildung ist fest im Programm verankert, Themen: Wasserqualität, Gewässerschutz, ökologische Zusammenhänge.
  • Ziel: Bewusstsein für den Schutz aquatischer Lebensräume fördern.
  • Verbindung von sportlicher Aktivität und Nachhaltigkeit.


Erreichte Ziele und benötigte Manpower

  • Ziele:
    • Schwimmfähigkeit und Rettungskompetenz verbessern.
    • Begeisterung für Wasser- und Tauchsport wecken.
    • Lehrkräfte in Rettungsschwimmerkurse einbinden.
    • Junge Trainer*innen fördern und Verantwortung übertragen.
    • Langfristiges, schulintegriertes Angebot etablieren.
  • Manpower & Aufwand:
    • Zehn Personen in der Planung, drei U21-Trainer*innen in der Umsetzung.
    • Wöchentlicher Aufwand: 90 Minuten Praxis und Organisation.
    • Sehr hohe Nachfrage (viermal mehr Anmeldungen als Plätze).


Mögliche Hürden und deren Bewältigung

  • Herausforderungen:
    • Begrenzte Teilnehmerzahl bei hoher Nachfrage.
    • Parallele Kurskoordination.
    • Abstimmung mit externen Partnern (z. B. DLRG, Schule).
  • Lösungen:
    • Klare Kommunikation und feste Verantwortlichkeiten.
    • Gute Planung und flexible Organisation.
    • Enge Zusammenarbeit mit Partnern.


Warum das Projekt gut für andere Vereine ist

Das Konzept ist leicht übertragbar, modular und flexibel. Es zeigt, wie Vereine mit Schulen erfolgreich Nachwuchsarbeit, Bewegung, Sicherheit und Umweltbewusstsein verbinden können. „FlexiWasserzeit“ ist ein praxisnahes Modell, das Sport, Bildung und Nachhaltigkeit ideal kombiniert – ein inspirierendes Beispiel für andere Vereine.

 

Der Landestauchsportverband Sachsen-Anhalt e.V. hat im Rahmen seines jährlichen Treffens „Tauchen der Generationen“ einen landesweiten Vereinswettbewerb nach dem Vorbild der VDST-Vereinsinitiative veranstaltet. Ziel war es, die vielfältigen und innovativen Projekte der Mitgliedsvereine sichtbar zu machen und den Austausch zwischen ihnen zu fördern.
Der Wettbewerb umfasste eine strukturierte Vorbereitung mit Ausschreibung, Bewerbung, Auswahl der Finalisten, Postererstellung und Präsentation auf der Veranstaltung. Die besten Projekte wurden durch ein Abstimmungsverfahren ausgezeichnet.

     

Rolle des Umweltschutzes

  • Umweltaspekte wurden in die Projektbewerbung integriert.
  • Themen u. a.: Müllbeseitigung in Gewässern, Umweltaufklärung, Fahrgemeinschaften.
  • Ziel: Bewusstsein schaffen, wie Vereine Umweltschutz aktiv in ihre Projekte einbinden.


Erreichte Ziele und benötigte Manpower

  • Ziele:
    • Sichtbarmachen kreativer Vereinsprojekte im Landesverband.
    • Förderung des Ideenaustauschs und gegenseitiger Motivation.
    • Präsentation des Engagements der Tauchsportvereine in der Öffentlichkeit.
  • Manpower & Aufwand:
    • Eine Person für Organisation und Leitung, zwei Personen für Sichtung und Auswahl der Bewerbungen, zwei Personen für Stimmauszählung (4-Augen-Prinzip).
    • Gesamtaufwand: ca. eine Woche Organisation.


Mögliche Hürden und deren Bewältigung

  • Herausforderungen:
    • Geringe Teilnahmebereitschaft mancher Vereine („Komfortzone“).
    • Zeitliche Koordination der Wettbewerbsschritte.
  • Lösungen:
    • Motivation durch Austausch, Transparenz und positive Beispiele.
    • Klare Struktur mit festen Terminen und Verantwortlichkeiten.


Warum das Projekt gut für andere Vereine ist

Das Konzept ist einfach übertragbar und ideal für Landesverbände oder größere Vereinsnetzwerke – unabhängig von der Sportart.
Es zeigt, wie man mit geringem Aufwand eine Plattform schaffen kann, die Ideenvielfalt sichtbar macht, Engagement würdigt und den Vereinszusammenhalt stärkt.
Ein Modell, das den Austausch, Motivation und Anerkennung innerhalb einer Sportgemeinschaft fördert.

Mit dem Projekt „3D-Schnorchel-OT“ ermöglicht der Tauchclub Oberspree e.V. Kindern und Jugendlichen bereits vor Abschluss der Tauchausbildung den Einstieg ins Orientierungstauchen.
Da es keine geeigneten Geräte für diesen Zweck gab, entwickelte der Verein eigene Schnorchel-OT-Geräte im 3D-Druckverfahren. Die Geräte wurden von Vereinsmitgliedern konstruiert, getestet und im Training eingeführt.
Ziel ist es, junge Sportler spielerisch an Technik, Orientierung und Teamgeist heranzuführen. Die Geräte sind inzwischen fester Bestandteil des Trainings und kommen auch bei Wettkämpfen zum Einsatz.

           

Rolle des Umweltschutzes

  • Verwendung von umweltverträglichem Kunststoff und Edelstahl.
  • Langlebigkeit der Geräte durch Eigenproduktion statt Einweg- oder Billigmaterial.
  • Förderung eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen durch Wiederverwendung und Reparierbarkeit.


Erreichte Ziele und benötigte Manpower

  • Ziele:
    • Einstieg ins Orientierungstauchen ohne Druckluftgerät ermöglichen.
    • Nachwuchsarbeit und Teamgeist stärken.
    • Begeisterung für Technik und Sport verbinden.
    • Austausch mit anderen Vereinen fördern.
  • Manpower & Aufwand:
    • 14 Mitglieder aktiv beteiligt.
    • Gesamtaufwand: rund 300 Stunden von Entwicklung bis Testphase.
    • Geräte werden regelmäßig im Training genutzt und stetig verbessert.


Mögliche Hürden und deren Bewältigung

  • Herausforderungen:
    • Fehlende geeignete Geräte auf dem Markt.
    • Technische Entwicklung und Sicherheitstests.
  • Lösungen:
    • Entwicklung eigener 3D-Modelle.
    • Iterative Tests im Wasser und Anpassungen nach Praxiserfahrung.
    • Enge Einbindung der Kinder in die Testphasen zur Motivation und Akzeptanz.


Warum das Projekt gut für andere Vereine ist

Das Projekt zeigt, wie innovative Technik (3D-Druck) in der Vereinsarbeit genutzt werden kann, um Nachwuchs zu fördern und neue Wege im Training zu gehen. Andere Vereine können das Konzept leicht übernehmen, eigene Geräte entwickeln oder die Oberspree-Geräte nutzen. Es verbindet Kreativität, Technikbegeisterung und sportliche Ausbildung – ein vorbildliches Beispiel für moderne Jugendarbeit im Tauchsport.

Der kleine Tauchverein Delphin Naumburg e.V. (ca. 45 Mitglieder) hat mit dem „Delphin Flossencup“ einen eigenen Flossenschwimmwettkampf ins Leben gerufen.
Ziele waren, das Vereinsleben abwechslungsreicher zu gestalten, neue Mitglieder zu gewinnen und gleichzeitig ein Zeichen für den Erhalt des Hallenbades Naumburg zu setzen.
Nach der erfolgreichen Teilnahme an den Landesmeisterschaften 2024 entwickelte der Verein ein eigenes Wettkampfformat mit optimiertem Ablaufplan, digitaler Datenlogistik sowie eigens gestalteten Urkunden und Medaillen. Der erste Flossencup war ein voller Erfolg und soll jährlich fortgeführt werden.

Rolle des Umweltschutzes

  • Nutzung von Fahrgemeinschaften und ÖPNV für Teilnehmer und Gäste.
  • Fokus auf lokale Durchführung ohne lange Anfahrten.
  • Nachhaltiger Einsatz vorhandener Ressourcen (Hallenbad, Vereinsmaterial).


Erreichte Ziele und benötigte Manpower

  • Ziele:
    • Vereinsaktivitäten attraktiver und vielfältiger gestalten.
    • Neue Mitglieder gewinnen (5 Neuzugänge).
    • Aufmerksamkeit für den Erhalt des Hallenbads schaffen.
    • Zusammenarbeit mit Politik, KSB und anderen Schwimmvereinen stärken
  • Manpower & Aufwand:
    • Zwölf Helfer im Einsatz, Zehn Starter – rund die Hälfte des Vereins aktiv beteiligt.
    • Organisationsgruppe: Vier Personen, je ca. drei Tage Vorbereitung.
    • Veranstaltungstag: ca. sechs Stunden Einsatzzeit im Hallenbad


Mögliche Hürden und deren Bewältigung

  • Herausforderungen:
    • Geringe Bereitschaft anderer Vereine zur Teilnahme.
    • Organisation von Logistik und Ablauf ohne große Erfahrung.
  • Lösungen:
    • Enger Austausch mit Landestrainer, Landessportwart und KSB.
    • Analyse und Verbesserung nach der ersten Veranstaltung.
    • Gewinnung politischer Unterstützung zur Stärkung der Akzeptanz.


Warum das Projekt gut für andere Vereine ist

Der Flossencup zeigt, wie auch kleine Vereine mit Engagement und Kooperation eigene Sportveranstaltungen etablieren können.
Das Projekt verbindet Sportförderung, Vereinsentwicklung und lokale Öffentlichkeitsarbeit. Es lässt sich leicht an andere Standorte anpassen und ist ein starkes Beispiel dafür, wie gemeinsames Engagement den Erhalt regionaler Sportinfrastruktur sichern kann.

 

Der Tauchsportclub Koralle Schramberg e.V. hat einen eigenen Tauchcontainer angeschafft und umgebaut, um Schnuppertauchen an verschiedenen Orten anbieten zu können.
Bisher wurde dafür regelmäßig der Container des THW Achern gemietet – mit großem organisatorischem Aufwand. Der neue, vereinseigene Container ermöglicht es, den Tauchsport flexibel bei Stadtfesten, Ferienprogrammen und Firmenveranstaltungen zu präsentieren.
Er wurde eigenständig mit Sichtscheiben und variablen Plattformen ausgestattet und erstmals beim Kinderferienprogramm „Mini-Schramberg“ 2025 eingesetzt, wo täglich 30–40 Kinder tauchen konnten.

          

Rolle des Umweltschutzes

  • Einsatz einer energieeffizienten Wasserheizung und Umwälzpumpe.
  • Nutzung regionaler Ressourcen (lokale Werkstätten, kurzer Transportweg).
  • Langlebiges, wiederverwendbares Konzept zur Reduktion externer Leihfahrten.


Erreichte Ziele und benötigte Manpower

  • Ziele:
    • Eigenständiger, mobiler Container für öffentliche Schnuppertauchaktionen.
    • Teilnahme am Ferienprogramm „Mini-Schramberg“ mit großem Publikumsinteresse.
    • Tauchsport sichtbar und erlebbar machen – direkt in der Innenstadt.
  • Manpower & Aufwand:
    • Planung und Organisation: ca. 100 Stunden.
    • Umbau und Einbau (Scheiben, Plattformen): ca. 30 Stunden.
    • Beteiligt: drei bis vier Vorstandsmitglieder und eine jugendliche Schlosserauszubildende


Mögliche Hürden und deren Bewältigung

  • Herausforderungen:
    • Lieferverzögerung beim Container und fehlende Fördermittel.
    • Technischer Umbau (Einbau der Scheiben).
  • Lösungen:
    • Eigenleistung im Umbau und starke Eigeninitiative.
    • Kooperation mit Stadt, Stadtwerken und Landkreis für Standort, Strom, Wasser und Transport.
    • Engagierte Jugendbeteiligung und Nutzung lokaler Netzwerke.


Warum das Projekt gut für andere Vereine ist

Der mobile Tauchcontainer ist ein nachhaltiges, anziehendes Konzept, um Tauchen sichtbar zu machen und neue Zielgruppen zu erreichen. Er zeigt, wie Vereine mit Eigeninitiative und handwerklichem Geschick Großprojekte umsetzen können – auch ohne Förderung. Andere Vereine können das Modell adaptieren, um den Tauchsport mobil, publikumsnah und kindgerecht zu präsentieren.

Mit dem Pilotprojekt „Tauchen im Alter“ setzte die TG Sepia Salzgitter Empfehlungen zum sicheren Tauchen mit älteren Sportlern erstmals in Theorie und Praxis um.
Ausgangspunkt war ein Vortrag beim Landesverbandstreffen, der das Ausbilderteam motivierte, ein eigenes Seminar für Taucher und Tauchausbilder zu organisieren.
Das ganztägige Seminar fand im September 2025 statt und kombinierte medizinische, sportliche und psychologische Aspekte des Alterstauchens mit praktischen Übungen. Ziel war es, ältere Taucher aktiv im Vereinsleben zu halten und Gesundheitsbewusstsein im Tauchsport zu fördern.

          

Rolle des Umweltschutzes

  • Beachtung der Regeln für umweltgerechtes Tauchen.
  • Sensibilisierung älterer Taucher für achtsames Verhalten im Wasser.
  • Trotz dezentraler Anreise: Hinweis auf mögliche Bahn- oder Fahrgemeinschaftsnutzung für künftige Veranstaltungen.


Erreichte Ziele und benötigte Manpower

  • Ziele:
    • Wissensvermittlung zum sicheren Tauchen im höheren Alter.
    • Stärkung des Bewusstseins für körperliche Veränderungen und Prävention.
    • Integration älterer Taucher in Ausbildung und Vereinsaktivitäten.
  • Manpower & Aufwand:
    • Neun Vereinsmitglieder aktiv beteiligt (Organisation, Vorträge, Betreuung, Catering).
    • Strukturierte Planung durch die Abteilungsleitung; Vorbereitung und Durchführung im Team.
    • Ein Tag Veranstaltung und mehrere Wochen Planung und Abstimmung.


Mögliche Hürden und deren Bewältigung

  • Herausforderungen:
    • Erstmalige Durchführung eines altersfokussierten Tauchevents.
    • Hoher organisatorischer Aufwand für einen Pilotcharakter.
  • Lösungen:
    • Frühzeitige Planung und klare Aufgabenverteilung.
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizinern, Trainern und Ausbildern.
    • Aktive Beteiligung des gesamten Vereins zur Unterstützung des Projekts.


Warum das Projekt gut für andere Vereine ist

Das Seminar zeigt, wie Vereine auf die demografische Entwicklung im Sport reagieren können.
Es bietet eine praxisnahe Vorlage, um ältere Mitglieder einzubinden, Gesundheitsbewusstsein zu fördern und Wissen zu teilen. Das Konzept lässt sich leicht anpassen – ideal für Vereine, die Gesundheitssport und Inklusion in ihre Ausbildung integrieren möchten.

Die Aquanauten des TSV Dahl haben mit dem Projekt „Ferienschwimmen“ ein Angebot für Kinder und Familien geschaffen, um spielerisch den sicheren Umgang im Wasser sowie grundlegende Rettungs- und Wiederbelebungsmaßnahmen zu erlernen.
An mehreren Stationen wurden Übungen zu Selbstrettung, Krampflockerung, Abschleppen, Wiederbelebung und Rettung aus dem Wasser durchgeführt. Zielgruppe waren vor allem Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, aber auch Erwachsene nahmen teil.
Das Projekt fördert Verantwortungsbewusstsein, Mut zum Helfen und den Austausch zwischen Tauch- und Schwimmabteilung.

          

Rolle des Umweltschutzes

  • Nutzung bestehender Vereinsressourcen (Schwimmbad, Materialien) ohne zusätzlichen Verbrauch.


Erreichte Ziele und benötigte Manpower

  • Ziele:
    • Kindern die Angst vor Rettungs- und Wiederbelebungsmaßnahmen nehmen.
    • Vereinsmitglieder mit ihren Familien stärker einbinden.
    • Kontakt zu neuen Interessenten herstellen und Nachwuchs gewinnen.
    • Hohe Teilnahme (15 Kinder und 13 Erwachsene nahmen teil).
  • Manpower & Aufwand:
    • Vier Vereinsmitglieder und ein Übungsleiter beteiligt.
    • Vorbereitung: ca. drei Stunden Planung, eine Stunde Auf-/Abbau, eine Stunde Materialbeschaffung.


Mögliche Hürden und deren Bewältigung

  • Herausforderungen:
    • Erstmalige Durchführung ohne bestehende Kindergruppe.
    • Organisation der fünf Stationen und Materialkoordination.
  • Lösungen:
    • Kooperation mit der Schwimmabteilung.
    • Klare Stationsplanung mit definierten Verantwortlichen.
    • Positive Rückmeldungen führten zur Motivation für Wiederholung.


Warum das Projekt gut für andere Vereine ist

Das „Ferienschwimmen“ ist ein leicht umsetzbares Format zur Sicherheits- und Nachwuchsförderung. Es verbindet Spaß im Wasser mit lebenswichtigen Inhalten und stärkt den Gemeinschaftssinn. Andere Vereine können es mit wenig Aufwand übernehmen – benötigt werden nur ein Schwimmbad, eine Reanimationspuppe und eine Übungsleiterin für Erste Hilfe.

Der Landestauchsportverband Sachsen e. V. führte 2025 am Kulkwitzer See den Aktionstag Mission Unterwasser – virtuell abgetaucht durch. Ziel war es, Kinder und Familien spielerisch für Tauchsport und Gewässerschutz zu begeistern. Das Projekt kombinierte VR-Tauchgänge, Schnorcheln, Bastelworkshops und Umweltforschung im Freiwasser.
Kooperationspartner waren u. a. Elasmocean, TSV Leipziger Delphine e. V., Tauchclub Borna e. V. und die Tauchschule Just Leave Bubbles. Gefördert wurde das Projekt durch die Naturstiftung David (500 € für zwei VR-Brillen).
Der Aktionstag wurde von rund 20 Beteiligten organisiert und betreut; etwa 25 Kinder nahmen mit ihren Eltern teil.

   

Rolle des Umweltschutzes

  • Verbindung von Tauchsport und Umweltbildung und Sensibilisierung für ökologische Zusammenhänge in heimischen Gewässern.
  • Umweltfreundliche VR-Tauchgänge als Alternative zu Reisen.
  • Umweltfreundliche VR-Tauchgänge als Alternative zu Reisen.
  • Verwendung nachhaltiger Materialien und Integration von BNE-Aspekten (Bildung für nachhaltige Entwicklung).


Erreichte Ziele und benötigte Manpower

  • Ziele:
    • Begeisterung für Tauchsport und Gewässerschutz wecken.
    • Kooperation zwischen Vereinen, Schulen und Umweltakteuren fördern.
    • Neue Wege der Mitgliedergewinnung mit modernen Medien erproben.
  • Manpower & Aufwand:
    • Ca. 20 Personen im Einsatz; drei Monate Vorbereitung und Nachbereitung.


Mögliche Hürden und deren Bewältigung

  • Herausforderungen:
    • Geringe Resonanz auf externe Werbung trotz breiter Streuung.
    • Zeitliche Abstimmung und technischer Test der VR-Brillen.
  • Lösungen:
    • Künftig stärkere Einbindung in bestehende Veranstaltungen.
    • Direkte Ansprache von Zielgruppen statt allgemeiner Werbung.
    • Enge Kooperation und klare Aufgabenverteilung der Partner.


Warum das Projekt gut für andere Vereine ist

Das Format ist leicht adaptierbar: VR-Tauchgänge, Schnorchelaktionen und Umweltbildung lassen sich modular in Vereins- oder Schulveranstaltungen integrieren.
Das Projekt zeigt, wie Vereine moderne Technik mit Umweltbewusstsein verbinden und Kinder sowie Familien für den Tauchsport begeistern können – ein inspirierendes Modell für Vereinsentwicklung und BNE im Sport.