Blog zu den CMAS Freediving Indoor World Championships 2025

Blog zu den CMAS Freediving Indoor World Championships 2025

Ab dem 18. Mai 2025 finden die CMAS Freediving Indoor Wold Championships 2025 in Athen statt.

Livestream: https://tv.cmas.org/page/65cde876f3f5bc66902d8a5d
Livetiming: https://freedivingranking.com/live-results

Tagesaktuelle Berichte

Der frühe Vogel fängt den, die…Na?
Ja klar: die…Medaillen!
Heißt: um 4:45 Uhr (morgens!) trafen sich unsere Athleten am Frankfurter Flughafen. Abflug 7:00 Uhr.
Wahrscheinlich die früheste Geburtstagsparty, die unsere Weltmeisterin Heike je erlebt hat!
Happy Birthday liebe Heike! (Naja, Party wohl eher Ende der Woche).
Aber ein Geburtstagsfrühstück gab es natürlich, um die Insulinspiegel und morgendliche Hoch-Stimmung weiter hochzufahren.

Am Flughafen erlebte das Team den ersten Etappensieg am Gepäckschalter: alle Monoflossen-Babies wurden zu Monolithen aus Plastik zu wahren Kunstwerken, unkenntlich und unkaputtbar gemacht.

Der Flug unseres Nationalteams heute stand dann ganz klar unter dem Motto:
„Durchstarten bei maximalem Rückenwind“
Na, wenn das nicht ein klares Zeichen für unsere WM ist!

Wusste denn unsere Lufthansa-Kaptänin etwa , wer die 18-köpfige drei-Generationen Superfamily mit den wohlduftenden roten Bundesadler-Shirts war?
In jedem Fall hat sie voll durchgestartet, heißt: kurz vor dem Aufsetzen des Fliegers Vollgas (wegen zuviel Rückenwind) und wieder gestartet und Extrarunde über die Akropolis.
(Hat das vielleicht unser VDST heimlich organisiert?)

Unsere noch nicht Vielflieger im Team dachten sicher: Wow, das ist ja wie Achterbahnfahren. Manche haben auch den Magen ein bisschen hüpfen gespürt- aber Kontraktionen kennen wir ja und die stecken wir locker weg.
BTW: Manche Athleten nutzten den Flug auch effizient zur Leistungssteigerung durch Powernapping.

Zweiter Etappensieg für unser Team: alles Gepäck und alle Flossen safe in Athen am Gepäckband wieder aufgetaucht.
Yes, yes,yes!
Besser kann es nicht laufen.

Auf dem Hoteldach befindet sich ein kuscheliger Pool mit quasi 4-Mann/Frau- fassenden olympischen Ausmaßen. Wow.
Aber immerhin Wasser ist drin:-)

Mittagessen bei einem guten Italiener um die Ecke. Nice.

Abendessen zwei Gänge mit einem klassischen Menü: Nudeln mit Tomatensauce und Hühnchen mit Reis. Also ein echter Athlethen-Karb-Protein-Knaller.

Nach gemeinsamem Abendspaziergang zum Verdauen und für gute Gespräche (ein sehnsüchtiges Foto einer hippen Bar bleibt in Erinnerung) – leider heute kein Absacker-Drink drin, das muss warten.
Wir haben noch einen Job vor uns.
Let’s do it.

Morgen Training auf Bahn 3 und 5 von 9:30-11:00 Uhr.

Gute Nacht und bis morgen!

PS: Erster Song unserer Athleten WM Playlist:
Major Tom von Peter Schilling

Ratespiel für diese Woche:
Welcher Song gehört zu welchem Athleten?:-)

Andrea

Der zweite Tag in Athen begann früh: 6:45 Uhr Frühstück – der perfekte Moment für den ersten Team-Moment des Tages.

Während das Müsli gelöffelt und der Kaffee noch vorsichtig getestet wurde, ging es schon um große Fragen:
Was ist dein Lieblingssongs vor dem Start? Und es ist viel Spannendes dabei,
die Playlist füllt sich – und unser Teamgeist gleich mit.

7:30 Uhr: Pünktlich wie ein deutscher ICE (an einem guten Tag) stand unser Shuttle bereit. Ein Mini-Bus. Betonung auf Mini. Aber mit gutem Willen und viel Liebe haben unsere Tetris-Profis diese Herausforderung solide gelöst.

Nach einer 45-minütigen Fahrt erreichten wir dann das ehrwürdige Olympiabad Athen – eine beeindruckende Anlage und ein echtes Highlight. „Wow“-Momente bei der Ankunft inklusive.

9:30 Uhr: Und los geht’s ab ins Wasser: Bahn testen, Bleicheck, Wenden.
Ein paar Startsprünge für die Athleten, Wassertempo für die Speed-Fraktion –
man sah sofort: das Team ist bereit.
Alle waren in ihrem Element – wortwörtlich.

Gegen 13 Uhr: Rückfahrt zum Hotel – begleitet von einem laut knurrenden Gruppensoundtrack: Hunger.
Ein Teil der Mannschaft landete beim Griechen um die Ecke.
Auf dem Teller: klassische mediterrane Küche – und Spaghetti.

Dazu praktischen Unterricht im Spaghetti-Essen-ohne-Spritzer.
Spoiler: nicht alle bestanden. Aber: sympathisch war’s trotzdem.

Der Nachmittag war dann der Regeneration und Vorbereitung gewidmet.
Kurze Pause, entspannen, Gedanken sortieren.
Denn: Am Abend stand ein besonderes Highlight an –
die feierliche Eröffnungszeremonie der Weltmeisterschaft.

Teams aus aller Welt, Fahnen, Lächeln, Applaus – ein Gänsehautmoment.
Der offizielle Startschuss für das, worauf wir so lange hingearbeitet haben.

Madeleine

Leander startete um 10:05 Uhr als erster Athlet unseres Teams.
Sein Tauchgang enthielt alles, was sich das Apnoeistenherz bei DNF wünscht:
Wie ein Pfeil im Wasser fliegen. So flog Leander…
Ergebnis:
Weiße Karte, perfekte Technik und die Einheit von Körper und Geist beim Flow – und (sollte hier irgendjemand noch ernsthaft Interesse an der Zahl haben…?) – nun ja… zwangsläufiges pfeilstarkes Resultat war sein neuer Wettkampf PB 141 m.

Und während Josi und Madeleine im Stau (Nix ging mehr nach Unfall auf der Strecke) noch bei Leanders Flow-Tauchgang mitfieberten, bereiteten sich Klaus und Fernando in gewohnter professioneller Routine und Präzision auf ihre Tauchgänge vor.
Das Ergebnis:
Klaus: solide 159 m (Mega toll Klaus!) und unser Fernando lieferte (ebenfalls im Flow!) den ersten deutschen Nationalrekord dieses Tages 175,5 m!
Gratulation und wohl verdient. Fernando hatte das letzte Jahr ganz fokussiert an DNF gearbeitet.
Übrigens: der Drogentest verlief unspektakulär „negativ“.

Nun, wenn Ihr Euch fragt, ob Josi und Madeleine irgendwann wohlbehalten beim Olympiabad eingetroffen sind?
Ja, und wie:
Josi ertauchte den zweiten deutschen Rekord des Tages mit 164 m!
Bravo Josi, top.

Und Heike toppte auch: 157,5 neuer PB und Platz 11 – Tschakka liebe Heike!

Bei DNF haben wir in der Weltrangliste nun Josi auf Platz 7 und Fernando auf Platz 15.
Vor ihnen (noch:-) Matt Malina, Weltrekord heute 239m und Julia Kozerska 214 m, beide aus Polen.

Weitere PBs Axel mit 56 m und Silbermedaille. Mega!
Und Andrea 70 m.

Morgen ist Bifin und alle unsere Athleten ( auch, die, die heute nicht ganz so happy sind) können morgen wieder alles geben.

In diesem Sinne noch ein Gedicht von Axel (der bestimmt heute seine Silbermedaille noch trägt):

„Der Tag von gestern ist verschwunden und hinterließ
fast unbemerkt ganz klitzekleine Wunden.
Dem neuen Tag sag ich ganz offen:
Ich will nur Gutes von Dir hoffen.
Und flüster: Guten Morgen!
Und hau mir ab mit deinen Sorgen“.

Andrea

Der vierte Tag in Athen – und der zweite große Showdown im Wasser: Dynamic Bi-Fins.

Heute hieß es: Bahn frei für unsere Athlet:innen in der Disziplin mit zwei Flossen – und die Ergebnisse konnten sich mehr als sehen lassen.

Den Auftakt machte Kathrin Uwe.
Mit absolut ruhiger Präsenz und starker Technik legte sie 153,5 Meter hin – und damit eine neue persönliche Wettkampf-Bestleistung.
Ganz stark, ganz sauber, ganz souverän.
Der perfekte Start in den Wettkampftag!

Weiter ging’s mit Madeleine Klenke-Müller. Auf die gestrige roter Karte folgte nun ein Erfolgserlebnis: 180,5 Meter – eine neue Wettkampf-PB! Die Bahn war lang – aber ihr Tauchgang länger.

Dann kamen die Männer ins Spiel.
Leander Modersohn zeigte, dass er in Topform ist:
184,5 Meter, ebenfalls neue persönliche Bestleistung – und das mit beeindruckender Ruhe. Glatte Technik, starker Tauchstil – da wuchs jemand über sich hinaus.

Klaus Kasten setzte den Schlusspunkt für die Elite-Kategorie – und wie!
234,0 Meter bedeuten nicht nur eine Top-Leistung, sondern auch Platz 13 im internationalen Ranking.
Kraftvoll, kontrolliert, clever – ganz starkes Statement im Wasser.

Doch damit war noch lange nicht Schluss – denn unsere Masters-Athlet:innen waren ebenfalls am Start:

Andrea Claussen (Masters M1) zeigte mit 107 Metern eine hervorragende Leistung – und obendrauf gab’s: neue persönliche Bestleistung!
Sauberer Tauchgang, starke Nerven – ganz großes Kino.

Edmund Uwe folgte ihr auf dem Fuß und präsentierte einen soliden Tauchgang über 100 Meter – mit sicherem Auftauchen und weißer Karte!
Souverän, ruhig, genau das, was zählt.

Last but not least: Axel Michael Haase (Masters M3).
Er ging mit Erfahrung, Ruhe und Übersicht an den Start – und erreichte 82 Meter.
Konstant, kontrolliert – und natürlich auch: weiße Karte.

Fazit des Tages:
Was heute alle Starts gemeinsam hatten?
Keine Disqualifikationen, keine Fehlversuche – sondern ausschließlich weiße Karten für Team Deutschland!

Wettkampf-Tag 2 – sauber durchgetaucht.

Lieblingssong-Raten: Welcher unserer Athlet:innen hört am liebsten „Because of you“ von Skunk Anansie vor dem Tauchen?

PS: Im letzten Blogeintrag lüften wir das Geheimnis.

Madeleine

Tag auf SPEED

Wer wissen will, wie sich Speed anfühlt?
Es kommt drauf an, ob 8×50 Meter oder 2×50 Meter.

Hier Eindrücke während der 2×50 Meter von unserem heutigen Bronze-Master-Athleten Eddy, (der seine rote Karte von vorgestern bei diesen Speed-Emotionen schon meilenweit hinter sich gelassen hat):

„Der Sprung vom Block ist jedesmal ein tolles Abenteuer.
Die Geschwindigkeit in der man durchs Wasser gleitet ist berauschend. Wie fliegen. Die letzten 40 Meter mit Vollgas durchgeballert. Keine (wahrnehmbaren) Kontraktionen, dann ankommen“.

Facts: die besten (männlichen) Athleten von heute beim 2×50 brauchten etwa 14 sec pro 50 Meter! 14, ja, ihr habt richtig gehört.

Anders das 8×50 Endurance-Durchhalte-Duell mit sich selbst und der eigenen Leidensfähigkeit.
Die Frage: Reicht die jahrelang antrainierte CO2 Toleranz bei ständig drohender Kotz-Samba/BO-Schwelle?
Ha, ein anderes Spiel.

Unser Alwin war unser erster Taucher im ersten „Heat“ (langweiliger ausgedrückt: er war in der ersten morgendlichen Gruppe) 8x 50 m.
„Heat“ (Hitze) trifft die Sache mit dem Muskel-Schreien am allerbesten: Heißt, der Muskel schreit uns an: „Hör auf, das brennt! Lass es, geh einen Kaffee trinken“.
Aber der/die emsige Apnoeist/In (auf vielfachen Wunsch gendere ich ab heute, why Not:-), ignoriert den Muskel und den Wunsch aufzuhören.
Kaffee? Ja klar, aber erst nach den 8 Bahnen.
Aufgeben ist keine Option!
DAS ist unser Sport.
Oder wie meine Oma immer sagte: von nüscht kommt nix.

Weitere Highlights:
Unsere Elisa hat sich die Silbermedaille geholt! Tschakka – und gleichzeitig, bei festem Sitz der Brille, einen schönen Brillen-Knutschfleck“ behalten. Aber die Medaille überstrahlte alles!

Bemerkenswert:
Wie ein Füllhorn (gefühlt unbegrenzt verfügbar) auf unserer Tribüne standen Bananen, Reiswaffeln und stilles Wasser im optimalen griechischen Plastik-Öko-Fußabdruck, oder so ähnlich… ihr wisst, was ich meine…Jedenfalls gab es (heute) keinen Blackout durch zu wenig Snacks.
Auch sonst glaube ich nur einen kleinen:-) bei Bahn 7/8×50.

Danke an die Veranstalter, die bei vielem recht „volatil“ agier(t)en, aber die Bananen sind und bleiben krumm.
Hach, wie gut, wenn etwas im Leben konstant bleibt, nicht wahr?

Übrigens hat unser Emil nach dem „Tröt“ (nein es war nicht töröhh- das war der kleine Elefant aus unserer Kinderzeit, den wir während Urlaubsfahrten im Auto hören durften)…

…jedenfalls hat Emil beim TRÖT den anderen Athleten beim 2×50 Start höflich den Vortritt gelassen, aber dann natürlich alles wieder aufgeholt! So kennen wir ihn.

Genaue Resultate unsere Jungs und Mädels bitte im Netz checken. Muss gleich auf die Dachterrasse zum Drink (Cola) zu den anderen.

Weitere Highlights: der Besuch einiger AthletInnen von wunderbaren historischen Stätten und Ausblicken und:
eine Masters 2 Silbermedaille für Andrea in 2×50 Speed-Fliegen.

Neben ein bisschen Lagerkoller und gleichzeitig tollem Teamspirit versuchen wir nun gut zu schlafen.

Morgen (vorletzter Tag) ist Statik.

Drückt uns weiter feste die Daumen!

Andrea

Tag 6

Madeleine startete heute als erste Athletin.
Super Tauchgang, Punktlandung 4:20 min.

Kathrin war zweite heute in der Startliste.
Mega performance mit 6:33 min und damit 8. Platz.

Unser Star Heike kam danach und tauchte den CMAS Weltrekord mit 9:05 min.
Gratulation liebe Heike.
Du inspirierst die Welt!
Und das ganze Team durfte die deutsche Nationalhymne singen.
Wir sind sehr stolz!

Elisa tauchte beim 4x 50 mit ganz viel Einsatz 2:25:23 min auf den 4. Platz (die Dritte hatte 2:23:84…soooo knapp, 2 Sekunden!!).
(Das bedeutet: See you next year Kollegin Switzerland…und dann krieg ich Dich!). Keine Zweifel, dass das passiert.

Statik Männer:
Alle brachten weiße Karten nach Hause:
Fernando STA 6:00 und nachmittags noch 4×50 2:32 min – beste Zeit in seiner Heat.
Bravo Chico!

Leander 7:53 min (neuer national record NR! Congrats!!!)
Eddy 5:27 min
Axel 4:11 min

Leander zeigte übrigens zu Beginn seines Statik-Starts eine aussergewöhnliche Resilienz. Was war passiert:
Beim Transport zum Startbereich war er beim Countdown noch nicht im Startbereich, weil der vorherige Athlet länger gebraucht hatte. (Gespräche dazu folgen…)
Leander ließ sich nicht aus der Ruhe bringen…und lieferte trotzdem wieder eine Topleistung!

Jennifer 2:01 min lieferte sich beim 4×50 ein hartes Battle mit der Serbin auf der Nachbarbahn…und…ein Krimi…die Serbin hatte…2:03!!
Unsere Jenny hat 2 sec rausgeholt – und das German Battle gewonnen.
Platz 6 im Ranking. Yess!!

Der Krimi ging weiter mit Alwin (der am 3.6.
16 Jahre alt wird…also baaaald)
Er gab alles! (ernsthaft ALLES – so wie wenn ihr das Letzte aus einer Zitrone auspresst:-)
Tolles Ergebnis: 2:43 min. Super gemacht!

Und zum Schluss:
das Speed-„Dessert“ – Battle fand zwischen Ben (Bahn 2) und Emil (Bahn 7) statt.

Ergebnis: Emil 1:36 min Platz 6 und Ben 2:01 min Platz 8. Mega spannend.

Weitere Medaillen für die Masters:

Eddy Bronze STA 5:27 min
Andrea Silber STA 4:14 min
Axel Bronze STA 4:11 min

So, und nun…nur noch einmal schlafen, dann Dynamik (mit Monoflosse auf Langstrecke fliegen) und dann…Party Party Party.

PS: und dann müssen wir auch bald Abschied nehmen – der letzte Blog erscheint morgen. Lasst uns gerne auf Social Media wissen, ob der Blog Euch gefallen hat…oder stellt uns gerne Fragen!

Andrea

Tag 7

Am heutigen DYN-Tag (Dynamic with Monofin) wurde es lang – richtig lang.

Die Bahn: 50Meter. Das Ziel: So viele davon wie möglich in einem Atemzug.

Den Auftakt machten unsere Herren.

Emil Lorenz lieferte einen stabilen Tauchgang über 150,0 Meter ab – technisch sauber und mit Power. Und dass nachdem er an den beiden vorherigen Tagen in den Speed-Disziplinen alles gegeben hat.

Leander Modersohn legte mit 166,5 Metern nach – ein kontrollierter, routinierter Tauchgang mit sauberem Auftauchen. Auch starke Leistung nach so vielen Wettkampf-Tagen!

Fernando Rüland stieg fokussiert ins Wasser – und wieder auf PB-Kurs!
Mit 204,0 Metern setzte er eine neue persönliche Bestmarke, blieb dabei absolut souverän und überzeugte mit mentaler Stärke.

Klaus Kasten schloss das deutsche Herrenfeld der Seniors würdig ab – und das auf hohem Niveau.

Mit 229,5 Metern tauchte er sich auf Platz 16 im internationalen Ranking – und zeigte einmal mehr, warum er zu den erfahrensten und stabilsten Kräften im Team gehört.Stark, sauber, kraftvoll.

Bei den Masters lieferte Axel Haase erneut ab und sicherte sich Silber. Mittlerweile hat er schon richtig Routine bekommen im Siegerpodest besteigen. Bravo, Axel!

Frauenpower auch am letzten Tag

Madeleine Klenke-Müller ging mit einer besonderen Mission an den Start:
Sie entschied sich spontan für einen Start mit geliehener Flosse – einfach ausprobieren, was geht. Und was ging? Ein ruhiger, sauberer Trainingslauf, ganz ohne Druck. 126,5 Meter und weiße Karte.

Jennifer Wendland tauchte sich heute durch ihre ganz persönliche Challenge:
Drei Speed-Disziplinen hatte sie bereits in den Beinen, und die waren – wenig überraschend – müde.
Aber Jennifer wäre nicht Jennifer, wenn sie sich davon stoppen ließe.
Mit Biss, Routine und einer ordentlichen Portion Durchhaltevermögen tauchte sie sicher durch – und bekam zurecht die weiße Karte.

Heike Schwerdtner bewies zum Abschluss einmal mehr, dass Erfahrung und mentale Stärke unschlagbar sind.
Sie kämpfte sich souverän und konstantdurch ihren Tauchgang – mit klarem Fokus, sicherer Technik und einem Ausdruck, der sagte: „Ich weiß, was ich tue.“
Eine starke Leistung!

Und dann war da noch: Andrea Claussen.
Masters-Athletin und Strahlemensch mit klarem Plan.
110,5 Meter standen am Ende auf dem Protokoll – und es hätten vielleicht noch mehr werden können.
Aber ihr Ziel war klar: sicher auftauchen, sauber beenden.
Denn Andrea wusste: Die Energie war da, aber Klarheit geht vor Risiko.

Und das wurde belohnt:
Bronze in der Masters-Klasse.
Und damit hat sie offiziell:
die drittlängste Distanz der Welt in ihrer Altersklasse getaucht.

Doch nach dem Wettkampf kam – wie es sich gehört – der große Finalabend.

Zuerst stand gemeinsames Essen auf dem Programm:
Viel Gelächter, viele Geschichten, viele leergefutterte Teller.

Und dann?
Cocktails, Drinks und verdiente Entspannung – nach Wochen voller Training, Konzentration und Entbehrung war das mehr als verdient.

Ein letzter, unermüdlicher Rest ließ es sich nicht nehmen, das Tanzbein zu schwingen.
Irgendwofür muss das ganze Training ja gut sein – und wer Freediving kann, der kann auch Tanzen.

So ging eine legendäre Woche zu Ende.
Mit großen Emotionen, aufregenden Momenten, persönlichen Bestleistungen –
und vor allem: neuen Freundschaften, die bleiben werden.

P.S.: Die WM ist vorbei – aber was bleibt, ist mehr als nur ein Ergebnis.
Es ist ein Team. Ein Erlebnis. Und das Gefühl:
Wir sind nicht nur abgetaucht – wir sind gewachsen.

P.P.S.: Natürlich haben wir es nicht vergessen: Die lang ersehnte Auflösung unseres Playlist-Ratespiels:

1. Major Tom (…völlig losgelöst) (Peter Schilling)-
Axel Haase

2. Because of You – Live (Skunk Anansie) –
Axel Haase

3. La mer (Charles Trenet) – Edmund Uwe

4. Carry on Wayward Son (Neoni) – Werner Giove

5. Weisses Fleisch (Rammstein) Ben Schoodt

6. When the party’s over (Pentatonix) – Josefine Fischer

7. Watermark (Enya) – Edmund Uwe

8. Monster (Skillet) – Elisa Hölzer

9. Today (The Smashing Pumpkins) – Madeleine Klenke-Müller

10. Deutschland (Rammstein) – Heike Schwerdtner

11. Blindflug (AB Syndrom, Trille) – Klaus Kasten

12. Je veux (ZAZ) – Kathrin Uwe

13. Run Boy Run (Woodkid) – Jennifer Wendland

14. Tristesse (Zaho de Sagazan) – Andrea Claussen

15. Evacuate the dancefloor (Cascada) – Emil Lorenz

16. Head down (Lost Frequencies) – Emil Lorenz

17. Smells like Teenspirit (Nirvana) – Alwin Müller

18. Teardrop (Massive Atrack) – Leander Modersohn

19. Glory to the brave (HammerFall) – Markus Hinkelmann

20. Teknocity (Parkineos) – Ferando Rüland

21. Till I collapse (Eminem) – Fenris Hempel

Madeleine