Auf gehts – 2025 nach Spanien!
Vom 06. Oktober bis zum 12. Oktober 2025 findet die 21. Weltmeisterschaft Unterwasser Fotografie und die 7. Weltmeisterschaft Unterwasser Videografie in L’Estartit (Spanien) statt.
Vom 06. Oktober bis zum 12. Oktober 2025 findet die 21. Weltmeisterschaft Unterwasser Fotografie und die 7. Weltmeisterschaft Unterwasser Videografie in L’Estartit (Spanien) statt.
Die Teilnehmer kamen dieses Jahr aus 19 Nationen. Angetreten sind 31 Fototeams und 13 Videoteams.
(hierbei handelt es sich um einen Auszug aus dem Wettkampfregeln der CMAS)
Obwohl es sieben verfügbare Kategorien gibt, können Fotografen nur in fünf Kategorien Fotos einreichen.
Wenn ein Teilnehmer in fünf Kategorien antritt, muss mindestens eine dieser Kategorien Weitwinkel (oder Weitwinkel mit Modell) und eine Smart Device Kategorie sein.
Wenn ein Teilnehmer in weniger als fünf Kategorien antritt, muss mindestens eine dieser Kategorien eine Weitwinkelkategorie (oder eine Weitwinkelkategorie mit Modell) sein.
Alle digitalen Manipulationen „in der Kamera“, einschließlich Mehrfachbelichtungen, Doppelbelichtungen, aktive Beleuchtung, Schärfe, Sättigung, Farbbalance (was immer die Software des Geräts erlaubt), usw. sind vor und nach der Aufnahme erlaubt, wenn der Teilnehmer noch unter Wasser ist.
Das Beschneiden der Bilder ist in allen Kategorien außer in der Kreativ- und Smart Device-Kategorie nicht erlaubt.
Nur Fotos von Fischen. Details eines Fisches sind erlaubt, wenn es möglich ist, den Fisch auf seine Art/Namen und sein Biotop zu bestimmen. Fotos dieser Kategorie dürfen kein Modell zeigen, das auf dem Bild posiert. Wenn jedoch aufgrund der Bedingungen des Tauchplatzes und des verwendeten Objektivs andere Taucher im Bild zu sehen sind, ist dies kein Grund für eine Disqualifikation. Mehrfachbelichtungen oder Bildüberlagerungen sind in dieser Kategorie nicht erlaubt.
Thema als Hauptmotiv (Jede Meisterschaft hat ein Thema). Fotos in dieser Kategorie dürfen kein Modell zeigen, das auf dem Bild posiert. Wenn jedoch aufgrund der Bedingungen des Tauchplatzes und des verwendeten Objektivs andere Taucher im Bild zu sehen sind, ist dies kein Grund für eine Disqualifikation. Zuschneiden ist in dieser Kategorie nicht erlaubt.
Das Thema für die Kategorie „Foto mit Thema“ für diese Meisterschaft ist „Grouper“.
Fotos von allen Themen außer dem Thema der Meisterschaft als Hauptthema. Fotos dieser Kategorie dürfen kein Modell zeigen, das auf dem Bild posiert. Aber aufgrund der Bedingungen des Tauchplatzes und des verwendeten Objektivs ist es kein Grund für eine Disqualifikation, wenn andere Taucher im Bild zu sehen sind. Fotos mit Mehrfachbelichtung oder Bildüberlagerungen sind in dieser Kategorie nicht erlaubt, und Beschneiden ist in dieser Kategorie nicht erlaubt.
Ein Weitwinkelfoto ohne Taucher/Modell, das die Schönheit der natürlichen Unterwasserwelt einschließlich Fauna und Flora zeigt. Das Thema kann in dieser Kategorie nicht als Hauptmotiv verwendet werden. Fotos dieser Kategorie dürfen kein Modell enthalten, das im Bild posiert. Wenn andere Taucher im Bild zu sehen sind, ist das ein Grund für die Disqualifikation des Fotos. Mehrfachbelichtungen oder Bildüberlagerungen sind in dieser Kategorie nicht erlaubt. Zuschneiden ist in dieser Kategorie nicht erlaubt.
Ein Weitwinkelfoto mit einem Taucher als Assistenten. Das Thema kann in dieser Kategorie nicht als Hauptmotiv verwendet werden. Ein Freitaucher kann in dieser Kategorie nicht verwendet werden. Wenn aufgrund der Bedingungen des Tauchplatzes und des verwendeten Objektivs andere Taucher im Bild zu sehen sind (außer dem Assistenten, der posiert), ist dies kein Grund für eine Disqualifikation. Mehrfachbelichtungen oder Bildüberlagerungen sind in dieser Kategorie nicht erlaubt.
Diese Kategorie hat keine Grenzen, vorausgesetzt, der Fotograf verstößt nicht gegen die allgemeinen/spezifischen Regeln (z. B. Verwendung eines Freitauchers usw.). Von den Fotos wird erwartet, dass sie originell, kreativ und künstlerisch sind. Beschneidung, Bildüberlagerung und künstliche Objekte sind in dieser Kategorie erlaubt.
Diese Kategorie hat keine Grenzen, vorausgesetzt, der Fotograf verstößt nicht gegen allgemeine/spezifische Regeln (z. B. die Verwendung eines Freitauchers usw.). Die Fotos dürfen nur mit intelligenten Geräten (z. B. Handys, Tablets) aufgenommen werden. Zuschneiden und Überlagern von Bildern ist in dieser Kategorie erlaubt. Die Fotografen können die volle Leistung ihrer Geräte mit ihren Apps nutzen. Es wird jedoch erwartet, dass sie die Schönheit der Unterwasserwelt, das Verhalten der Tiere usw. darstellen. Dies ist nicht die „kreative Kategorie“.
Neu: Videoteams können ein mit einem Smart Device aufgenommenes Foto für die Kategorie Smart Device Photo einreichen.
(hierbei handelt es sich um einen Auszug aus dem Wettkampfregeln der CMAS)
Das in der Kategorie „Movie“ eingereichte Video darf maximal 4 Minuten (inklusive) und mindestens 2 Minuten lang sein. … Der Anteil von Bildern und Animationen, die nicht aus dem Unterwasserbereich stammen, einschließlich des Titels und des Abspanns, darf nicht mehr als 30 % betragen. Bei der Kombination von Unterwasser- und Nicht-Unterwasserbildern in einer Aufnahme hat das Landbild Vorrang. … Der Phantasie des Videoteams sind keine Grenzen gesetzt; wir laden Filmemacher ein, die Unterwasserwelt aus einer künstlerischen und experimentellen Perspektive zu erkunden. Die Teilnehmer werden ein einzigartiges visuelles Erlebnis schaffen, indem sie künstlerische Visuals, kreative Lichteffekte und detaillierte Aufnahmen von Meereslebewesen verwenden. Ziel ist es, Unterwasserbilder mit einer unkonventionellen Erzählung zu kombinieren, um dem Publikum eine neue Perspektive zu bieten. Die Filmemacher werden ermutigt, emotionale und intellektuelle Erzählungen mit nicht-traditionellen Techniken zu schaffen. Zum Beispiel: Abstrakte Kompositionen, kreativer Schnitt und Musikauswahl (instrumentale, nonverbale Musik). Die Teilnehmer können künstliche Objekte (wie oben beschrieben), Audiodateien (Musik, Voice-over, Soundeffekte), Animationen, Effekte, Infografiken, Titel und Standbilder in ihr Projekt aufnehmen. Die Soundeffekte, visuellen Effekte, Voice-over, Animationen und Musik müssen frei von Urheberrechten sein.
Das in der Kategorie „Thema“ eingereichte Video darf maximal 4 Minuten (inklusive) und mindestens 2 Minuten lang sein. …. Der Anteil der Landaufnahmen, einschließlich des Titels und des Abspanns, darf nicht mehr als 40 % betragen. Bei der Kombination von Unterwasser- und Nicht-Unterwasseraufnahmen in derselben Aufnahme hat das Landbild Vorrang. …. Animationen und künstliche Objekte sind in dieser Kategorie nicht zugelassen. Die Teilnehmer können Audiodateien (Musik, Voice-over, Soundeffekte), Titel und Standbilder in ihr Projekt aufnehmen. Die Soundeffekte, die visuellen Effekte, das Voice-over und die Musik müssen frei von Urheberrechten sein.
Für dieses Jahr ist das Theme „Medas Islands“.
Das in dieser Kategorie eingereichte Video kann eine Mindestlänge von 55 Sekunden und eine Höchstlänge von 60 Sekunden (einschließlich) haben. Videos, die kürzer als 55 Sekunden und länger als 60 Sekunden sind, werden disqualifiziert. Das 60-Sekunden-Video muss aus drei Teilen bestehen: Fisch, Makro und Weitwinkel. Diese Teile müssen aufeinander folgen (d. h., das Video kann mit Fisch beginnen, gefolgt von einem Weitwinkel. Auch wenn in der folgenden Szene Fische zu sehen sind, muss es sich um einen Makroteil handeln), und die Anordnung dieser drei Kategorien bleibt dem Videofilmer überlassen. In dieser Kategorie können Teile der Fische nicht für den Makroteil verwendet werden. Jeder Teil kann mit einer Kombination aus verschiedenen Videodateien gefilmt werden. Die Teilnehmer können Musik und Originalton (nur) aus ihren Videodateien verwenden; visuelle Effekte, Titel, Bilder, Vor- oder Abspann, Text und künstliche Objekte sind jedoch nicht erlaubt. Die in dieser Kategorie erlaubten Bearbeitungen sind das Schneiden und Einfügen einer einzelnen Videodatei nach der anderen, die Farbkorrektur und das Hinzufügen der oben genannten Audiodateien. Landtakes oder Halb- und Halbtotale sind in dieser Kategorie nicht erlaubt.
Kategorie „Thema“ – Platz 6
Kategorie „60 seconds“ – Platz 10
Folgt unseren Teilnehmern bei Ihrer Vorbereitung und während des Wettbewerbs.
Bilder: Teilnehmer
Während die Jury heute die schwierige Aufgabe hatte aus den eingereichten Filmen und Fotos den jeweiligen Weltmeister oder die Weltmeisterin sowie die Rangliste bestimmen zu müssen, konnten wir den Tag fast unbeschwert genießen. Denn nach dem Frühstück musste erst mal das Chaos in den Zimmern des Video- und Fototeams beseitigt werden. Das hieß die Kameras spülen und auseinander bauen, die Ausrüstung spülen und trocknen und nicht zuletzt alles das an seinen Platz räumen, was in den letzten zwei Tagen irgendwo liegen geblieben ist.
Auf den gemeinsamen Lunch an der Marina verzichteten wir. Stattdessen stürmten wir als Team eine Tapas Bar und verbrachten zwei gemütliche Stunden mit leckeren Tapas, spanischen Nationalgetränken und netten Gesprächen.
Ein bisschen Kultur musste auch noch sein. Auf den Rückweg besuchten Olaf und Doreen noch die angepriesene Ausstellung über die Medes-Inseln. Der Rest des Teams ließ sich noch ein leckeres Eis schmecken.
Es ist wie Weihnachten als wir noch kleine Kinder und sehr aufgeregt waren, weil es am nächsten Tag Geschenke gab. Noch eine Nacht schlafen. Nein, dann kommt nicht der Weihnachtsmann, aber wir werden wissen, ob unsere Erwartungen sich erfüllen.
Text: Doreen Reinhardt
Was soll man sagen: Und täglich grüßt das Murmeltier. Der zweite und letzte Wettkampftag bricht an. Beide Teams haben gestern Abend ihre Aufnahmen gesichtet und wissen, was noch zu verbessern oder nachzuholen ist. Die Videografen haben den Film schon „fertig“, falls Videograf Frank jetzt doch wegen der aufkommenden Erkältung nicht abtauchen kann. Aber zum Glück geht alles gut und die Tauchgänge liefen besser als geplant. Dirk hat auch endlich die eine, fast schon legendäre Nacktschnecke gefunden. Mehr scheint es hier nicht zu geben, auf jeden Fall findet kaum einer Nacktschnecken 😉
Nach dem schnellen Lunch – diesmal waren wir so clever, uns früher anzustellen – wieder Warten auf die SD-Karten. Die Videografen werden bevorzugt behandelt, immerhin müssen sie noch 5 Stunden schneiden. Und unglaublich, wir bekommen die SD-Karten sogar schon im Hafen zurück. 15:30 Uhr Abmarsch – lt. Orga beginnen wir auf keinen Fall vor 17 Uhr mit dem Videoschnitt.
16:14 Uhr dann die WhatsApp-Nachricht, dass der Videoschnitt um 16:30 Uhr startet. Die Hälfte der Videografen steht noch zitternd unter der wohlverdienten Dusche und hat auch noch ein wenig Fußmarsch zum Schnittraum, so dass natürlich nur die Hälfte um 16:30 Uhr im Schnittraum anwesend ist. Also wird die Zeit bis auf 22 Uhr verlängert. Da wir pünktlich waren, enden unsere 5 Stunden schon um 21:30 Uhr. Heißt für uns immerhin, noch im Hotel Abendessen zu bekommen. Aber der Hotelchef hat ein Einsehen und versorgt auch noch nach 22 Uhr die letzten Videografen mit Abendessen.
Die Fotografen sichten inzwischen ihre Fotos und müssen sich bei 6 möglichen Kategorien für 4 entscheiden. Mit Unterstützung von Klaus bei der Bildauswahl können Olaf und Doreen dann nach 22 Uhr auch endlich ihre Fotos an die Orga übergeben – damit ist auch die letzte Arbeit der Teams getan.
Ein Vorteil in einem kleinen Hotel, wo man flexibel auf die Umstände reagieren kann. Ein Nachteil, wenn man normalerweise nach der Abgabe der Fotos und Videos noch mit allen zusammen an der Bar den Stress bewältigen und Erfahrungen austauschen möchte. Wir sind leider alle auf mehrere Hotels verteilt, so dass er Abend in kleiner Runde mit Dänemark und Belgien ausklingt.
Text: Katja Kieslich
allen Teilnehmern ist der „leicht“ angepasste Zeitplan der Veranstalter stark anzusehen. Erneut heißt es offizieller Beginn des Tages in der Marina um 07:30 Uhr. Ergo wir alle dürfen weiterhin sehr früh aufstehen, was auch für unseren Hotelchef gilt, der das Frühstück kurzerhand von 08:00 Uhr auf 06:15 Uhr vorverlegt hat und selbst betreut.
Den circa einen Kilometer langen, morgendlichen Fußmarsch in den Hafen schaffen unsere Beine inzwischen fast schon im Autopiloten und wir traben überwiegend schweigend vor uns hin.
Die Vorbereitungen für den ersten Tauchgang gehen routiniert und zügig voran, jeder hat seine Aufgaben innerhalb der beiden Teams, die erledigt werden wollen. Aber, was wäre so ein Wettkampftag ohne kleinere Überraschungen? Dass alle Kameras in der Technikzone geparkt werden müssen, ist nicht Neues. Neu ist jedoch, dass alle Kameras je Boot nur gemeinsam von den jeweiligen Teilnehmern an Bord gebracht werden dürfen, nachdem die Offiziellen uns das Go gegeben haben. Natürlich ist es vorprogrammiert, dass genau diese Info nicht bei allen ankam, entweder bewusst oder unbewusst und bereits die eine oder andere Kamera auf den Booten geparkt war. Also heißt es mit den Offiziellen diskutieren, herausfinden wem die entsprechende Kamera gehört und zurück damit in die Technikzone, bis wir alle los dürfen. Das mag vielleicht kleinlich klingen, hat aber durchaus seinen Sinn, denn andernfalls könnte man sich in der knappen Vorbereitungszeit an Bord einen kleinen aber wichtigen Zeitvorteil verschaffen.
Auch bei den, von den lokalen Tauchbasen bereitgestellten, Flaschen gibt es immer mal wieder Grund zur Diskussion. Wieso auch immer, scheint die Info mit den mindestens 190 bar Fülldruck hier nicht angekommen zu sein. Also, Flaschen am Pick Up-Point holen, auf das Boot bringen, Flaschendruck prüfen, merken, dass es zu wenig ist und das gleiche Spiel nochmal. Ja, ihr seht das richtig, es gibt im Hafen keine offizielle Möglichkeit die Drücke zu checken. Nächstes Jahr wird für unsere Teams ein eigenes Manometer und ein eigener Nitrox-Analyser eingepackt. Nichts desto trotz, weinen wir hier auf sehr hohem Niveau. Die Tauchlogistik und auch alles drum herum für 19 teilnehmende Nationen und über 100 Teilnehmer zu stemmen, ist eine kleine logistische Meisterleistung für das Orga-Team der FECDAS und aller kooperierenden, lokalen Tauchbasen.
Mit nur wenigen Minuten Verspätung geht’s dann auch endlich zum Tauchspot des ersten Tauchgangs. Die Anspannung unter den Teams ist durchaus spürbar und es geht etwas ernster zu, als während der Vorbereitung. Dennoch ist man immer noch kollegial zu einander und man reicht sich auch ab und an eine helfende Hand aber eben nicht mehr ganz so oft wie in den letzten Tagen. Unser Foto- und unser Video-Team hat jeweils seinen eigenen Plan für den Tauchgang, der abgearbeitet wird. Während die Teams unter Wasser sind, heißt es für uns Teamkapitäne an Bord der jeweiligen Boote abwarten und hoffen, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt. Bei unseren Teams lief heute Morgen soweit alles gut.
Zurück in der Marina angekommen, heißt es für alle eine Stunde Mittagspause, die in unserem Fall, also die Teams des VDST eine kleine Überraschung bereithält. Von einer Kollegin der FECDAS erfahren wir, dass aktuell ein Kamerateam der ARD hier in der Region dreht und an einem Interview mit uns am Samstag interessiert ist. Ob es wirklich dazu kommt werden wir noch sehen, aktuell steht die Kontaktaufnahme mit uns noch aus.
Wer aber auf alle Fälle über die Weltmeisterschaft und uns berichten wird, sind die Kollegen von Taucher.net, die ebenfalls bereits vor Ort sind und bereits das eine oder andere Pläuschchen mit uns geführt haben.
Auch für den zweiten Tauchgang des Tages lief bei unsere Teams alles wie geplant und es konnten die gewünschten Motive abgearbeitet werden. Manch ein anderer Teilnehmer hatte nicht so viel Glück. Auf unserem „Foto-Boot“ musste einer der Norweger mit einem undichten Kameragehäuse kämpfen, eine Situation, die man niemanden wünscht, mit der man aber rechnen muss.
Gegen 16:00 Uhr waren dann auch alle Aufgaben im Hafen erledigt. Die versiegelten Kameras wurden unter Aufsicht der Offiziellen geöffnet und die Speicherkarten zum Kopieren der Daten übergeben, auch alle Smartphones des „Begleitpersonals“ gab es jetzt wieder zurück. Eine kleine Sicherheitsmaßnahme, damit nicht „versehentlich“ Bildmaterial, das nicht im Wettkampf erstellt wurde, übertragen und so Teil der Meisterschaft wird.
In der Abendstunden heißt es noch lange nicht Feierabend. Unser Videoteam und natürlich auch die Anderen startet mit dem Schnitt der Filme und die Fotografen sichten ihr Material und besprechen welche Aufnahme in der jeweiligen Kategorie die besten Aussichten auf Erfolg haben.
Und wir Kapitäne? Tja, wir kümmern uns um Organisatorisches, unterstützen unsere Teams und/oder schreiben gerade an einem Blogbeitrag 😉
Text: Klaus Nüßlein
Dieser offizielle Übungstag begann um 5:30 Uhr, denn es hieß das Auto mit dem Tauchequipment des Teams Deutschland in der Nähe der Wettkampfzone zu parken. Parkplätze waren dünn gesät und andere Teams kamen natürlich auf die gleiche Idee.
Um 7:00 Uhr war dann Abmarsch mit unseren Trolleys und den jeweiligen Kameraausrüstungen. Es war noch stockfinster und ziemlich kalt. Erst gegen 7:45 Uhr zeigte sich die Sonne am Horizont.
Im allgemeinen Gewusel war es wichtig den Überblick zu behalten, keine Unsicherheit aufkommen zu lassen und es den erfahrenen Teams gleich zu tun. Also Tauchequipment auspacken, Kamera checken und versiegeln lassen und sich schon mal in die Anzüge begeben, damit man fertig ist, wenn es los geht. Aber das sollte dauern. Denn die Organisatoren hatten die Tapes zum Versiegeln der Kameras vergessen. Damit verzögerte sich der Zeitplan um ca. eine halbe Stunde.
Dann ging es endlich los. Die beiden Teams Foto und Video waren auf unterschiedlichen Booten unterwegs. Klaus begleitete das Fototeam als Kapitän und kannte bereits die Tauchplätze. Die Aufregung war bei Olaf und Doreen groß, denn sie steckten heute das erste Mal den Kopf unter Wasser, da ja am Sonntag alle Tauchgänge abgesagt wurden. Die Motivsuche begann zunächst an den Medes-Inseln, diesmal unter erschwerten Bedingungen. Jeder Taucher hat sich an das neue „Zero Contact“-Protokoll zu halten. Das heißt, unter Wasser darf nichts, überhaupt nichts, berührt werden. Alle Taucher müssen absolut freischweben. Makrofotos durften hier nicht, sondern nur an den Tauchplätzen an der Küste gemacht werden, wobei hier eine Stabilisierung mit einem Pointerstick am Fels zulässig ist.Vor dem zweiten Tauchgang von Olaf und Doreen gab es dann doch noch einmal Aufregung. Der Skipper hatte den geänderten Diveplan nicht erhalten und wollte nochmals zu den Medes-Inseln fahren. Da aber die Fotografen ihre Kameras fast alle auf Makro umgerüstet hatten, wurde natürlich lautstark protestiert. Das Problem konnte gelöst werden und so konnte dann beim zweiten Tauchgang die gemachten Pläne ziemlich gut umgesetzt werden.
Doch heute war Übung. Mal sehen was der erste Wettkampftag morgen bringt.
Text: Doreen Reinhardt
Ein langer, anstrengender Tag neigt sich seinem Ende zu. Es galt nach der offiziellen Einschreibung und dem notwendigen paperwork, die Tauchausrüstung aus der Basis zu holen und im Hotel zwischen zu parken. Das Videoteam konnte die notwendigen Landaufnahmen erledigen, bevor es mit der Eröffnungsfeier inkl. Parade endlich los ging. Die offiziellen Begrüßungen abgearbeitet wurden die Spiele eröffnet. Eine kurze Pause mit leckeren Snacks und Kaltgetränken erfrischte kurz, bevor es zum interessanten und spannenden Technischen Meeting ging. Insider: „Zero contact“ really means zero contact. Es ist interessant, wie lange man über diese 2 Wörter diskutieren kann. Kurzes Abendessen, Ausrüstung zusammen bauen und bereit legen – und ab ins BETT… !
Text: Frank Pastors
Heute spielte das Wetter leider nicht in unsere Karten. Um 08:00 wurde Katja von der Basis angerufen und die Tauchgänge für heute wurden Wetter / Wind bedingt abgesagt. Also in Ruhe frühstücken und schon mal ein Teamfoto gemacht. Danach noch einmal eine kleine Arbeitsrunde. Mittags dann wieder der obligatorische Besuch der Strandbar. Den Nachmittag haben wir dann im Städchen verbracht und letzte Vorbereitungen für die Eröffnung getroffen. Abends dann mit dem Team ein netter Besuch im Don Quijote. Lecker Essen und trinken und dann früh ins Bett um für morgen fit zu sein.
Text: Dirk Loechert
Es ist soweit, der Wecker klingelt 4:30 Uhr und Team Germany Video ist auf dem Weg nach Barcelona. Ein unspektakulärer Flug, am Flughafen klappt alles reibungslos und der Transfer wartet auch schon.
2h später im Hotel angekommen, werden die Jacken in den Schrank verbannt und die Sandalen rausgeholt. Auf zur Tauchbasis, kurze Erkundungstour für den nächsten Tag.
Am Abend trudelt auch Fotokapitän und Chef der Visuellen Medien VDST Klaus Nüßlein ein. Sein Flug verlief etwas aufregender, aber Ende gut, alles gut.
Die drei folgenden Tage verlaufen immer gleich. 9 Uhr Frühstück, 11 Uhr tauchen, „Mittagessen“ an der Tapasbar, 16:30 tauchen, 20 Uhr Abendessen, Bett. Nicht viel Zeit für Videograf Frank, seine Filme zu sichten und schon mal einen Testlauf durchzuführen. Und die Tapasbar hilft auch nicht dabei, die Modelfigur von Dirk zu erhalten 😉
Trotz 22 Grad Luft, 21 Grad Wasser und Trockentauchanzug schleicht sich beim Teamkapitän Video die Erkältung ein, das war’s mit tauchen. Zum Trost gibst es eine nette Überraschung vom Team Dänemark – eine Captain’s Bell ♥
Das Fototeam ist auf dem Weg nach Spanien. Mit dem Auto geht es 2 Tage durch Deutschland und Frankreich. Letztendlich können sie am Samstag Abend dann auch beim Abendessen in deutscher Runde entspannen – wir sind vollständig 🙂
Text: Katja Kieslich