2025 CMAS World Championship in L'Estartit (Spanien)

Auf gehts – 2025 nach Spanien!

Vom 06. Oktober bis zum 12. Oktober 2025 findet die 21. Weltmeisterschaft Unterwasser Fotografie und die 7. Weltmeisterschaft Unterwasser Videografie in L’Estartit (Spanien) statt.

Teamfoto nach der Eröffnungszeremonie

Team Foto 2025: Olaf Reinhardt / Doreen Reinhardt

Team Video 2025: Frank Pastors / Dirk Loechert

Team Kapitän Video 2025: Katja Kieslich

Team Kapitän Foto 2025: Klaus Nüßlein

Gesamtwertung

Die Teilnehmer kamen dieses Jahr aus 19 Nationen. Angetreten sind 31 Fototeams und 13 Videoteams.

UW-Fotografie

Olaf Reinhardt und Doreen Reinhardt

Kategorie Nahaufnahme - Platz 12
Kategorie Kreativ - Platz 6
Kategorie Fisch
Kategorie Weitwinkel ohne Model - Platz 15

Frank Pastors und Dirk Loechert

Kategorie Smartphone - Platz 10

UW-Videografie

Frank Pastors und Dirk Loechert

Kategorie „Thema“ – Platz 6

Kategorie „60 seconds“ – Platz 10

Blog zur WM 2025

Folgt unseren Teilnehmern bei Ihrer Vorbereitung und während des Wettbewerbs.

Bilder: Teilnehmer

Während die Jury heute die schwierige Aufgabe hatte aus den eingereichten Filmen und Fotos den jeweiligen Weltmeister oder die Weltmeisterin sowie die Rangliste bestimmen zu müssen, konnten wir den Tag fast unbeschwert genießen. Denn nach dem Frühstück musste erst mal das Chaos in den Zimmern des Video- und Fototeams beseitigt werden. Das hieß die Kameras spülen und auseinander bauen, die Ausrüstung spülen und trocknen und nicht zuletzt alles das an seinen Platz räumen, was in den letzten zwei Tagen irgendwo liegen geblieben ist.

Auf den gemeinsamen Lunch an der Marina verzichteten wir. Stattdessen stürmten wir als Team eine Tapas Bar und verbrachten zwei gemütliche Stunden mit leckeren Tapas, spanischen Nationalgetränken und netten Gesprächen.

Ein bisschen Kultur musste auch noch sein. Auf den Rückweg besuchten Olaf und Doreen noch die angepriesene Ausstellung über die Medes-Inseln. Der Rest des Teams ließ sich noch ein leckeres Eis schmecken.

Es ist wie Weihnachten als wir noch kleine Kinder und sehr aufgeregt waren, weil es am nächsten Tag Geschenke gab. Noch eine Nacht schlafen. Nein, dann kommt nicht der Weihnachtsmann, aber wir werden wissen, ob unsere Erwartungen sich erfüllen.

Text: Doreen Reinhardt

 

Was soll man sagen: Und täglich grüßt das Murmeltier. Der zweite und letzte Wettkampftag bricht an. Beide Teams haben gestern Abend ihre Aufnahmen gesichtet und wissen, was noch zu verbessern oder nachzuholen ist. Die Videografen haben den Film schon „fertig“, falls Videograf Frank jetzt doch wegen der aufkommenden Erkältung nicht abtauchen kann. Aber zum Glück geht alles gut und die Tauchgänge liefen besser als geplant. Dirk hat auch endlich die eine, fast schon legendäre Nacktschnecke gefunden. Mehr scheint es hier nicht zu geben, auf jeden Fall findet kaum einer Nacktschnecken 😉

Nach dem schnellen Lunch – diesmal waren wir so clever, uns früher anzustellen – wieder Warten auf die SD-Karten. Die Videografen werden bevorzugt behandelt, immerhin müssen sie noch 5 Stunden schneiden. Und unglaublich, wir bekommen die SD-Karten sogar schon im Hafen zurück. 15:30 Uhr Abmarsch – lt. Orga beginnen wir auf keinen Fall vor 17 Uhr mit dem Videoschnitt.

16:14 Uhr dann die WhatsApp-Nachricht, dass der Videoschnitt um 16:30 Uhr startet. Die Hälfte der Videografen steht noch zitternd unter der wohlverdienten Dusche und hat auch noch ein wenig Fußmarsch zum Schnittraum, so dass natürlich nur die Hälfte um 16:30 Uhr im Schnittraum anwesend ist. Also wird die Zeit bis auf 22 Uhr verlängert. Da wir pünktlich waren, enden unsere 5 Stunden schon um 21:30 Uhr. Heißt für uns immerhin, noch im Hotel Abendessen zu bekommen. Aber der Hotelchef hat ein Einsehen und versorgt auch noch nach 22 Uhr die letzten Videografen mit Abendessen.

Die Fotografen sichten inzwischen ihre Fotos und müssen sich bei 6 möglichen Kategorien für 4 entscheiden. Mit Unterstützung von Klaus bei der Bildauswahl können Olaf und Doreen dann nach 22 Uhr auch endlich ihre Fotos an die Orga übergeben – damit ist auch die letzte Arbeit der Teams getan.

Ein Vorteil in einem kleinen Hotel, wo man flexibel auf die Umstände reagieren kann. Ein Nachteil, wenn man normalerweise nach der Abgabe der Fotos und Videos noch mit allen zusammen an der Bar den Stress bewältigen und Erfahrungen austauschen möchte. Wir sind leider alle auf mehrere Hotels verteilt, so dass er Abend in kleiner Runde mit Dänemark und Belgien ausklingt.

Text: Katja Kieslich

allen Teilnehmern ist der „leicht“ angepasste Zeitplan der Veranstalter stark anzusehen. Erneut heißt es offizieller Beginn des Tages in der Marina um 07:30 Uhr. Ergo wir alle dürfen weiterhin sehr früh aufstehen, was auch für unseren Hotelchef gilt, der das Frühstück kurzerhand von 08:00 Uhr auf 06:15 Uhr vorverlegt hat und selbst betreut.

Den circa einen Kilometer langen, morgendlichen Fußmarsch in den Hafen schaffen unsere Beine inzwischen fast schon im Autopiloten und wir traben überwiegend schweigend vor uns hin.

Die Vorbereitungen für den ersten Tauchgang gehen routiniert und zügig voran, jeder hat seine Aufgaben innerhalb der beiden Teams, die erledigt werden wollen. Aber, was wäre so ein Wettkampftag ohne kleinere Überraschungen? Dass alle Kameras in der Technikzone geparkt werden müssen, ist nicht Neues. Neu ist jedoch, dass alle Kameras je Boot nur gemeinsam von den jeweiligen Teilnehmern an Bord gebracht werden dürfen, nachdem die Offiziellen uns das Go gegeben haben. Natürlich ist es vorprogrammiert, dass genau diese Info nicht bei allen ankam, entweder bewusst oder unbewusst und bereits die eine oder andere Kamera auf den Booten geparkt war. Also heißt es mit den Offiziellen diskutieren, herausfinden wem die entsprechende Kamera gehört und zurück damit in die Technikzone, bis wir alle los dürfen. Das mag vielleicht kleinlich klingen, hat aber durchaus seinen Sinn, denn andernfalls könnte man sich in der knappen Vorbereitungszeit an Bord einen kleinen aber wichtigen Zeitvorteil verschaffen.

Auch bei den, von den lokalen Tauchbasen bereitgestellten, Flaschen gibt es immer mal wieder Grund zur Diskussion. Wieso auch immer, scheint die Info mit den mindestens 190 bar Fülldruck hier nicht angekommen zu sein. Also, Flaschen am Pick Up-Point holen, auf das Boot bringen, Flaschendruck prüfen, merken, dass es zu wenig ist und das gleiche Spiel nochmal. Ja, ihr seht das richtig, es gibt im Hafen keine offizielle Möglichkeit die Drücke zu checken. Nächstes Jahr wird für unsere Teams ein eigenes Manometer und ein eigener Nitrox-Analyser eingepackt. Nichts desto trotz, weinen wir hier auf sehr hohem Niveau. Die Tauchlogistik und auch alles drum herum für 19 teilnehmende Nationen und über 100 Teilnehmer zu stemmen, ist eine kleine logistische Meisterleistung für das Orga-Team der FECDAS und aller kooperierenden, lokalen Tauchbasen.

Mit nur wenigen Minuten Verspätung geht’s dann auch endlich zum Tauchspot des ersten Tauchgangs. Die Anspannung unter den Teams ist durchaus spürbar und es geht etwas ernster zu, als während der Vorbereitung. Dennoch ist man immer noch kollegial zu einander und man reicht sich auch ab und an eine helfende Hand aber eben nicht mehr ganz so oft wie in den letzten Tagen. Unser Foto- und unser Video-Team hat jeweils seinen eigenen Plan für den Tauchgang, der abgearbeitet wird. Während die Teams unter Wasser sind, heißt es für uns Teamkapitäne an Bord der jeweiligen Boote abwarten und hoffen, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt. Bei unseren Teams lief heute Morgen soweit alles gut.

Zurück in der Marina angekommen, heißt es für alle eine Stunde Mittagspause, die in unserem Fall, also die Teams des VDST eine kleine Überraschung bereithält. Von einer Kollegin der FECDAS erfahren wir, dass aktuell ein Kamerateam der ARD hier in der Region dreht und an einem Interview mit uns am Samstag interessiert ist. Ob es wirklich dazu kommt werden wir noch sehen, aktuell steht die Kontaktaufnahme mit uns noch aus.

Wer aber auf alle Fälle über die Weltmeisterschaft und uns berichten wird, sind die Kollegen von Taucher.net, die ebenfalls bereits vor Ort sind und bereits das eine oder andere Pläuschchen mit uns geführt haben.

Auch für den zweiten Tauchgang des Tages lief bei unsere Teams alles wie geplant und es konnten die gewünschten Motive abgearbeitet werden. Manch ein anderer Teilnehmer hatte nicht so viel Glück. Auf unserem „Foto-Boot“ musste einer der Norweger mit einem undichten Kameragehäuse kämpfen, eine Situation, die man niemanden wünscht, mit der man aber rechnen muss.

Gegen 16:00 Uhr waren dann auch alle Aufgaben im Hafen erledigt. Die versiegelten Kameras wurden unter Aufsicht der Offiziellen geöffnet und die Speicherkarten zum Kopieren der Daten übergeben, auch alle Smartphones des „Begleitpersonals“ gab es jetzt wieder zurück. Eine kleine Sicherheitsmaßnahme, damit nicht „versehentlich“ Bildmaterial, das nicht im Wettkampf erstellt wurde, übertragen und so Teil der Meisterschaft wird.

In der Abendstunden heißt es noch lange nicht Feierabend. Unser Videoteam und natürlich auch die Anderen startet mit dem Schnitt der Filme und die Fotografen sichten ihr Material und besprechen welche Aufnahme in der jeweiligen Kategorie die besten Aussichten auf Erfolg haben.

Und wir Kapitäne? Tja, wir kümmern uns um Organisatorisches, unterstützen unsere Teams und/oder schreiben gerade an einem Blogbeitrag 😉

Text: Klaus Nüßlein

Dieser offizielle Übungstag begann um 5:30 Uhr, denn es hieß das Auto mit dem Tauchequipment des Teams Deutschland in der Nähe der Wettkampfzone zu parken. Parkplätze waren dünn gesät und andere Teams kamen natürlich auf die gleiche Idee.

Um 7:00 Uhr war dann Abmarsch mit unseren Trolleys und den jeweiligen Kameraausrüstungen. Es war noch stockfinster und ziemlich kalt. Erst gegen 7:45 Uhr zeigte sich die Sonne am Horizont.

Im allgemeinen Gewusel war es wichtig den Überblick zu behalten, keine Unsicherheit aufkommen zu lassen und es den erfahrenen Teams gleich zu tun. Also Tauchequipment auspacken, Kamera checken und versiegeln lassen und sich schon mal in die Anzüge begeben, damit man fertig ist, wenn es los geht. Aber das sollte dauern. Denn die Organisatoren hatten die Tapes zum Versiegeln der Kameras vergessen. Damit verzögerte sich der Zeitplan um ca. eine halbe Stunde.

Dann ging es endlich los. Die beiden Teams Foto und Video waren auf unterschiedlichen Booten unterwegs. Klaus begleitete das Fototeam als Kapitän und kannte bereits die Tauchplätze. Die Aufregung war bei Olaf und Doreen groß, denn sie steckten heute das erste Mal den Kopf unter Wasser, da ja am Sonntag alle Tauchgänge abgesagt wurden. Die Motivsuche begann zunächst an den Medes-Inseln, diesmal unter erschwerten Bedingungen. Jeder Taucher hat sich an das neue „Zero Contact“-Protokoll zu halten. Das heißt, unter Wasser darf nichts, überhaupt nichts, berührt werden. Alle Taucher müssen absolut freischweben. Makrofotos durften hier nicht, sondern nur an den Tauchplätzen an der Küste gemacht werden, wobei hier eine Stabilisierung mit einem Pointerstick am Fels zulässig ist.Vor dem zweiten Tauchgang von Olaf und Doreen gab es dann doch noch einmal Aufregung. Der Skipper hatte den geänderten Diveplan nicht erhalten und wollte nochmals zu den Medes-Inseln fahren. Da aber die Fotografen ihre Kameras fast alle auf Makro umgerüstet hatten, wurde natürlich lautstark protestiert. Das Problem konnte gelöst werden und so konnte dann beim zweiten Tauchgang die gemachten Pläne ziemlich gut umgesetzt werden.

Doch heute war Übung. Mal sehen was der erste Wettkampftag morgen bringt.

Text: Doreen Reinhardt

Ein langer, anstrengender Tag neigt sich seinem Ende zu. Es galt nach der offiziellen Einschreibung und dem notwendigen paperwork, die Tauchausrüstung aus der Basis zu holen und im Hotel zwischen zu parken. Das Videoteam konnte die notwendigen Landaufnahmen erledigen, bevor es mit der Eröffnungsfeier inkl. Parade endlich los ging. Die offiziellen Begrüßungen abgearbeitet wurden die Spiele eröffnet. Eine kurze Pause mit leckeren Snacks und Kaltgetränken erfrischte kurz, bevor es zum interessanten und spannenden Technischen Meeting ging. Insider: „Zero contact“ really means zero contact. Es ist interessant, wie lange man über diese 2 Wörter diskutieren kann. Kurzes Abendessen, Ausrüstung zusammen bauen und bereit legen – und ab ins BETT… !

Text: Frank Pastors

Heute spielte das Wetter leider nicht in unsere Karten. Um 08:00 wurde Katja von der Basis angerufen und die Tauchgänge für heute wurden Wetter / Wind bedingt abgesagt. Also in Ruhe frühstücken und schon mal ein Teamfoto gemacht. Danach noch einmal eine kleine Arbeitsrunde. Mittags dann wieder der obligatorische Besuch der Strandbar. Den Nachmittag haben wir dann im Städchen verbracht und letzte Vorbereitungen für die Eröffnung getroffen. Abends dann mit dem Team ein netter Besuch im Don Quijote. Lecker Essen und trinken und dann früh ins Bett um für morgen fit zu sein.

Text: Dirk Loechert

Es ist soweit, der Wecker klingelt 4:30 Uhr und Team Germany Video ist auf dem Weg nach Barcelona. Ein unspektakulärer Flug, am Flughafen klappt alles reibungslos und der Transfer wartet auch schon.

2h später im Hotel angekommen, werden die Jacken in den Schrank verbannt und die Sandalen rausgeholt. Auf zur Tauchbasis, kurze Erkundungstour für den nächsten Tag.

Am Abend trudelt auch Fotokapitän und Chef der Visuellen Medien VDST Klaus Nüßlein ein. Sein Flug verlief etwas aufregender, aber Ende gut, alles gut.

Die drei folgenden Tage verlaufen immer gleich. 9 Uhr Frühstück, 11 Uhr tauchen, „Mittagessen“ an der Tapasbar, 16:30 tauchen, 20 Uhr Abendessen, Bett. Nicht viel Zeit für Videograf Frank, seine Filme zu sichten und schon mal einen Testlauf durchzuführen. Und die Tapasbar hilft auch nicht dabei, die Modelfigur von Dirk zu erhalten 😉

Trotz 22 Grad Luft, 21 Grad Wasser und Trockentauchanzug schleicht sich beim Teamkapitän Video die Erkältung ein, das war’s mit tauchen. Zum Trost gibst es eine nette Überraschung vom Team Dänemark – eine Captain’s Bell

Das Fototeam ist auf dem Weg nach Spanien. Mit dem Auto geht es 2 Tage durch Deutschland und Frankreich. Letztendlich können sie am Samstag Abend dann auch beim Abendessen in deutscher Runde entspannen – wir sind vollständig 🙂

Text: Katja Kieslich