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Umwelt

Umwelt & Wissenschaft

Sporttauchen im VDST – Natur-, Arten-  und Denkmalschutz als Leitbild

Tauchen ist eine faszinierende Natursportart, die mit ganz unterschiedlichen Beweggründen ausgeübt wird. Damit wir die Natur nicht schädigen, sollte am Anfang eines jeden Taucherdaseins immer eine fundierte und sichere tauchsportliche Ausbildung stehen, sowie das Bewusstsein für ein umweltverträgliches Verhalten.

Der VDST hat dafür als einer der ersten Sportverbände "Leitlinien für einen umweltverträglichen Tauchsport" ausgearbeitet, die alle Sporttaucher anhalten, ihren Natursport so auszuüben, dass in allen Lebensräumen, in denen getaucht wird, kein Schaden entsteht und Tiere, Pflanzen, geologische Formationen und archäologische Objekte erhalten bleiben. Jeder Taucher sollte bei Gefahr einer nachhaltigen Schädigung von Natur oder kulturhistorischen Objekten unaufgefordert und selbstverständlich auf die Ausübung des Tauchens verzichten und seine persönlichen Interessen zurückstellen. Diese Verantwortung des Sporttreibenden beschränkt sich aber nicht nur auf das Gewässer, sondern schließt generell vermeidbare Beeinträchtigungen der Umwelt mit ein, ebenso wie das Einholen von Informationen über das Gewässer vor dem Tauchgang.


Vorträge, Seminare & Spezialkurse

Mit Vorträgen, Seminaren und Spezialkursen (SK) werden Sporttaucher aus- und weitergebildet. Hierfür stehen im VDST-Bundesverband und den einzelnen Landesverbänden Naturwissenschaftler und Archäologen bereit, die ehrenamtlich Lehrmaterialien entwickeln und Veranstaltungen durchführen. Es werden verschiedenste Spezialkurse im Bereich Süßwasser, Meeresbiologie und UW- Archäologie angeboten. Die meisten sind freiwillig. Die SK Süßwasserbiologie, Meeresbiologie und Gewässeruntersuchung werden z.T. aber auch als Teil der weiterführenden Ausbildung für das ***Brevet und das ****Brevet, sowie für Apnoeausbilder und in einigen Landesverbänden für den Trainer C durchgeführt.

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Natur- und Artenschutz

Im Bereich des Natur- und Artenschutzes wurden in den letzten Jahren verschiedene Projekte zum Schutz des Napoleonfisches, "NAP Protect", Schutz des Seepferdchens, "Planet Seepferdchen" und dem allgemeinen Riffschutz mit der El Queseir Charta und gemeinsamen ReefCheck - Projekten (Malediven & Ägypten) durchgeführt. 1997 und 2008 beteiligte sich der VDST an der Organisation des deutschen Beitrages zum Internationalen Jahr der Korallenriffe. Besonders wichtig ist hier auch die enge Zusammenarbeit u. a. mit dem International Fund for Animal Welfare (IFAW), der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Hurghada Environmental Protection and Conservation Association (HEPCA).

Das VDST Umwelt- und Wissenschaftsteam mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern und den Partnern im In- und Ausland sind für Sie jederzeit kompetente Ansprechpartner rund um Natur-, Arten-, Denkmalschutz und Unterwasserarchäologie.